<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>KLJB Münster Diözesanversammlung 2026  -  09.-10.05.2026: Anträge</title>
            <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/page/files/Zeichenfla%CC%88che+1.png</url>
                <title>KLJB Münster Diözesanversammlung 2026  -  09.-10.05.2026: Anträge</title>
                <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>A2: Einführung der Software „campflow“ für die Mitgliederverwaltung</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/einfuhrung-der-software-campflow-fur-die-mitgliederverwaltung-37258</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/einfuhrung-der-software-campflow-fur-die-mitgliederverwaltung-37258</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband führt die Software „campflow“ als zentrale Mitgliederverwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB im Bistum Münster e.V. übernimmt die Einführung und Einrichtung der Software sowie die Abstimmung mit dem Softwarehersteller.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus trägt die KLJB im Bistum Münster e.V. die jährlich anfallenden Kosten für die Bereitstellung der Basismodule. Damit wird gewährleistet, dass jede Ortsgruppe einen kostenfreien Zugang zur zentralen Mitgliederverwaltung erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kosten, die durch die Anschaffung oder Nutzung zusätzlicher Module entstehen, werden nicht vom Diözesanverband übernommen und sind von den jeweiligen Ortsgruppen selbst zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB-Ortsgruppen verpflichten sich, ihre Mitgliederverwaltung nach der Bereitstellung des Zugangs in campflow auf Richtigkeit zu überprüfen und anschließend in selbstgewählter Regelmäßigkeit aktuell zu halten, mindestens jedoch einmal jährlich nach Aufruf durch die KLJB Münster (i.d.R. zum Jahreswechsel).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 12:53:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Prüfung der Vertretungs- und Partizipationsrechte beitragsfreier Mitglieder</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/prufung-der-vertretungs-und-partizipationsrechte-beitragsfreier-mitgl-22737</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/prufung-der-vertretungs-und-partizipationsrechte-beitragsfreier-mitgl-22737</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand wird beauftragt, sich bis zur Diözesanversammlung 2027 vertieft mit der Frage der Vertretungs- und Partizipationsrechte beitragsfreier Mitglieder zu befassen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, in welcher Form beitragsfreie Mitglieder künftig im Stimmschlüssel berücksichtigt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand legt der Diözesanversammlung 2027 einen entsprechenden Vorschlag zur Beschlussfassung vor.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 May 2026 13:31:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Satzungsänderung zum Diözesanstimmschlüssel</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/satzungsanderung-zum-diozesanstimmschlussel-11463</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/satzungsanderung-zum-diozesanstimmschlussel-11463</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der in § 9 der Diözesansatzung geregelte Stimmschlüssel der Diözesanversammlung wird grundlegend neu gefasst. Künftig erfolgt die Berechnung der Stimmenverteilung nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren. Dafür wird der § 9 wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 9 Mitglieder der Diözesanversammlung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Diözesanversammlung setzt sich zusammen aus:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>maximal 75 stimmberechtigten Mitgliedern der Delegationen der Bezirke</p></li><li><p>den Mitgliedern des Diözesanvorstands</p></li><li><p>den beratenden Mitgliedern nach Abs. 6</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die Größe der Bezirks-Delegation wird wie folgt ermittelt:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>Jeder Bezirk erhält mindestens zwei Stimmen, höchstens acht Stimmen.</p></li><li><p>Die Verteilung der Stimmen auf die Bezirke erfolgt nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren.</p></li><li><p>Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Diözesanebene gemeldeten ordentlichen Mitglieder pro Ortsgruppe.</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Anzahl der Stimmen eines Bezirks, die über die in Abs. 2 Nr. 1 definierte Obergrenze hinausgeht, verfällt und wird nicht auf die anderen Bezirke umverteilt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Jede Person kann in der Versammlung nur eine Stimme wahrnehmen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Die Übertragung oder Delegation der Stimmen des Diözesanvorstands an Dritte ist unzulässig.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Als beratende Stimmen gehören der Diözesanversammlung an:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>die Diözesanreferent*innen und die hauptamtliche Geschäftsführung</p></li><li><p>die gewählten Mitglieder der Haushalts- und Finanzkommission</p></li><li><p>je eine Vertretung der Diözesanarbeitskreise</p></li><li><p>eine Vertretung des Diözesanvorstandes der Katholischen LandBewegung (KLB) in der Diözese Münster</p></li><li><p>eine Vertretung des Bundesvorstandes des Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e. V.</p></li><li><p>eine Vertretung des Landesvorstandes der Katholischen Landjugendbewegung im Land Nordrhein-Westfalen</p></li><li><p>eine Vertretung des Diözesanvorstandes des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Münster</p></li><li><p>die Leitung der Landvolkshochschule Freckenhorst und die Leitung der Heimvolkshochschule Rindern</p></li><li><p>eine Vertretung des Fördervereins der Katholischen Landjugendbewegung im Bistum Münster e.V.</p></li><li><p>eine Vertretung des Ländliche Familienberatung im Bistum Münster e.V.</p></li></ol></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 May 2026 13:28:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Satzungsänderung zum Bezirksstimmschlüssel</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/satzungsanderung-zum-bezirksstimmschlussel-6272</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/satzungsanderung-zum-bezirksstimmschlussel-6272</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der in § 15 der Diözesansatzung geregelte Stimmschlüssel auf Bezirksebene wird grundlegend neu gefasst. Künftig erfolgt die Berechnung der Stimmenverteilung nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren. Dafür wird der § 15 wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 15 Bezirke</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Ortsgruppen eines Bezirkes entsenden Delegierte in die Bezirksgeneralversammlung. Die maximale Anzahl der Delegierten richtet sich nach der Anzahl der im Bezirk bestehenden Ortsgruppen. Die Stimmen nach Abs. 5 werden zusätzlich berücksichtigt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die maximale Delegationsgröße (ohne den in Abs. 5 definierten Stimmen des Bezirksvorstand) berechnet sich indem die Anzahl der Ortsgruppen im Bezirk mit 5 multipliziert wird.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Größe der Ortsgruppen-Delegation wird wie folgt ermittelt:</p><ol><li><p>Jede Ortsgruppe erhält mindestens zwei Stimmen, höchstens sechs Stimmen.</p></li><li><p>Die Verteilung der Stimmen auf die Ortsgruppen erfolgt nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren.</p></li><li><p>Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Diözesanebene gemeldeten ordentlichen Mitglieder pro Ortsgruppe.</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Die Anzahl der Stimmen einer Ortsgruppe, die über die in Abs. 3 Nr. 1 definierte Obergrenze hinausgeht, verfällt und wird nicht auf die anderen Ortsgruppen umverteilt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Zusätzlich zu den Stimmen der Ortsgruppen erhält der Bezirksvorstand eigene Stimmen. Diese betragen zehn Prozent der in Abs. 2 definierten Delegierten, mindestens jedoch sechs Stimmen. Bei der Berechnung entstehende Bruchteile werden auf die nächsthöhere ganze Stimme aufgerundet. Eine Übertragung oder Delegation der Bezirksvorstandsstimmen an Dritte ist unzulässig.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Die Bezirksgeneralversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Stimmberechtigten anwesend ist.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Sie entscheidet über die Anzahl der Mitglieder des Bezirksvorstandes sowie über die Dauer der Amtszeit und wählt die Vorstandsmitglieder. Eine geschlechtergerechte Besetzung soll beachtet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>Der Bezirksvorstand leitet den Bezirk inhaltlich und organisatorisch. Er betreut die Ortsgruppen. Er lädt mindestens einmal im Jahr zur Bezirksgeneralversammlung ein. Er nimmt zudem das Stimmrecht auf der Diözesanversammlung wahr. Dieses Stimmrecht kann an Mitglieder der bezirkszugehörigen Ortsgruppen delegiert werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><p>Jede Person kann in der Versammlung nur eine Stimme wahrnehmen.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 May 2026 13:24:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Einführung der Software „campflow“ für die Mitgliederverwaltung</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/44</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/44</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband führt die Software „campflow“ als zentrale Mitgliederverwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB im Bistum Münster e.V. übernimmt die Einführung und Einrichtung der Software sowie die Abstimmung mit dem Softwarehersteller.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus trägt die KLJB im Bistum Münster e.V. die jährlich anfallenden Kosten für die Bereitstellung der Basismodule. Damit wird gewährleistet, dass jede Ortsgruppe einen kostenfreien Zugang zur zentralen Mitgliederverwaltung erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kosten, die durch die Anschaffung oder Nutzung zusätzlicher Module entstehen, werden nicht vom Diözesanverband übernommen und sind von den jeweiligen Ortsgruppen selbst zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB-Ortsgruppen verpflichten sich, ihre Mitgliederverwaltung nach der Bereitstellung des Zugangs in campflow auf Richtigkeit zu überprüfen und anschließend in selbstgewählter Regelmäßigkeit aktuell zu halten, mindestens jedoch einmal jährlich nach Aufruf durch die KLJB Münster (i.d.R. zum Jahreswechsel).</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 May 2026 11:42:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Übernahme von Bestandteilen des Corporate Designs und des Logos der Bundesebene auf Diözesan-, Kreis-, Bezirks- und Ortsebene</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/ubernahme-von-bestandteilen-des-corporate-designs-und-des-logos-der-bu-49666</link>
                        <author>Diözesanversammlung 2026 (dort beschlossen am: 10.05.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/ubernahme-von-bestandteilen-des-corporate-designs-und-des-logos-der-bu-49666</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband, die Kreis- und Bezirksebene übernehmen ab sofort verbindlich das Logo sowie die Farbwerte und die Typografie des Corporate Design der Bundesebene und erarbeitet entsprechende Materialien für alle zugehörigen Untergliederungen. Die Ortsgruppen sollen sich diesem anschließen. Das Corporate Design der Bundesebene wird damit zur gestalterischen Grundlage für die interne und externe Kommunikation des Diözesanverbandes auf allen Verbandsebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Beschluss soll entsprechend nachfolgender Kriterien auf Diözesanebene umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umstellung erfolgt fließend und ressourcenschonend. Vorhandene physische Materialien und Druckerzeugnisse werden aufgebraucht und nicht vernichtet. Erst bei Neu- und/oder Wiederbeschaffung wird eine Umstellung auf die obigen Vorgaben vorgenommen. Auch für die Untergliederungen soll der Grundsatz einer fließenden und ressourcenschonenden Umstellung gelten, wenngleich dies nur über mehrere Jahre hinweg erfolgen kann (bspw. bei KLJB-Shirts).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umstellung in den Online-Auftritten (Homepage, Social-Media, Mailsignaturen, etc.) erfolgt zeitnah.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Arbeitshilfen und Broschüren, welche zum öffentlichen Download auf der Homepage stehen, werden zeitnah mit dem neuen Logo versehen (eine Anpassung um Schrift- und Farbwerte erfolgt erst bei einer grundsätzlichen Überarbeitung der entsprechenden Arbeitshilfe/Broschüre).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vordrucke, welche zum öffentlichen Download auf der Homepage stehen werden zeitnah um Logo, Farbgebung und Typographie angepasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es erfolgt eine entsprechende Mitteilung an Kooperationspartner*innen und nahestehenden Institutionen, sodass diese das neue Logo in ihren Bereichen anpassen können (Beispiel: Homepage des BDKJ Münster, dort sind alle Verbandslogos Bestandteil des Footers).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung der Untergliederungen erstellt und verteilt der Diözesanverband ein entsprechendes Kommunikationspapier. Diesem beigefügt werden das Verbandslogo in gängigen Dateiformaten und Farbvarianten, ein Schriften-Kit, die Farbwerte, sowie ein Verweis darauf, dass entsprechende Vordrucke und Vorlagen auf der Homepage aktualisiert wurden. Der Diözesanverband stellt auf seiner Homepage ein Tool bereit oder verweist dort auf eine Möglichkeit, das Logo ohne viel Aufwand an die jeweiligen Anforderungen der Untergliederung anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand wird beauftragt, die erforderlichen organisatorischen, gestalterischen und kommunikativen Schritte zur Umsetzung dieses Beschlusses einzuleiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 10 May 2026 11:30:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B3: Bericht des Arbeitskreises Jugendpolitk zur Bearbeitung des Beschlussauftrags der Diözesanversammlug 2025</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bericht-des-arbeitskreises-jugendpolitk-zur-bearbeitung-des-beschlussa-33209</link>
                        <author>AK Jugendpolitik</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bericht-des-arbeitskreises-jugendpolitk-zur-bearbeitung-des-beschlussa-33209</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bericht</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Ausgangslage </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Diözesanversammlung 2025 wurde der Arbeitskreis Jugendpolitik des</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diözesanverbandes Münster beauftragt, im Rahmen eines Arbeitsprozesses auf Grundlage bereits beschlossener Anträge zu prüfen, inwiefern die überparteiliche Haltung der KLJB im Bistum Münster e.V. gegeben ist und welche konkreten Auswirkungen dies auf die Handlungen und politischen Positionierungen des Verbandes hat. Die Ergebnisse dieses Arbeitsprozesses sollen auf auf der Diözesanversammlung 2026 vorgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wurde der Arbeitskreis Jugendpolitik damit beauftragt, ein Positionspapier zu parteipolitischen Haltungen in der Außenwirkung der KLJB-Bundesebene zu erarbeiten und dieses auf dem Herbstbundesausschuss 2025 einzubringen In diesem Papier sollten mögliche Unvereinbarkeiten zwischen politischen Haltungen und den Werten der KLJB im Bistum Münster e.V. aufgezeigt sowie bestehende parteipolitische Bewertungen der Bundesebene kritisch überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Recherchephase (Juni/Juli 2025) </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um sich selbst ein Bild über sämtliche veröffentlichte Inhalte des Bundesverbandes in sozialen Medien und auch anderen Stellen bilden zu können, hat sich der Arbeitskreis sowohl vergangene Beschlüsse von der KLJB im Bistum Münster e.V. sowie der Bundesebene angeschaut und diese mit bisherigen Social-Media Beiträgen und dem Bundesvorstandsberichtshefts verglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen dieses Prozesses wurde vor allem ein Transparenzdefizit festgestellt. So war es nicht immer nachvollziehbar auf welchen konkreten Beschluss sich einzelne politische Statementsposts beziehen. Zudem waren vergangene Beschlüsse nicht ohne Weiteres sichtbar auffindbar. Dadurch kann für Mitglieder als auch für Außenstehende erschwert sein, politische Aussagen eindeutig einzuordnen und deren Bezug zu beschlossenen Positionen nachzuvollziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Erster Entwurf (August 2025) </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 12. August 2025 legte der Arbeitskreis Jugendpolitik einen ersten Antragsentwurf vor. Dieser forderte den Bundesverband auf, die eigene politische Außenwirkung kritisch zu hinterfragen. Der Entwurf gliederte sich in drei Kernbereiche: Überparteilichkeit als wertegebundene Haltung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer Aussagen und Handlungen sowie eine strukturierte Evaluation der Außenwirkung. Zudem enthielt er eine Ideensammlung mit konkreten Vorschlägen, etwa zur transparenten Kommunikation von Gesprächen mit politischen Parteien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Überarbeitung (September 2025) </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 12. September 2025 wurde eine überarbeitete Fassung fertiggestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ideensammlung wurde gestrichen, der Antragstext insgesamt kompakter und formaler gefasst. Die drei Säulen – Überparteilichkeit, Transparenz und Evaluation – blieben als inhaltliche Struktur bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Erreichung auf dem Herbstbundesausschuss (17.-19. Oktober 2025) </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag wurde als Antrag 7.5 beim Herbst-Bundesausschuss 2025 eingereicht, bei welchem Luca Kessling und Marlena Bittner für den Diözesanverband Münster vor Ort waren. Am 17. Oktober 2025 legte der Bundesvorstand einen eigenen Änderungsantrag vor. Dieser verschob den Schwerpunkt deutlich: Statt einer kritischen Überprüfung der Außenwirkung betonte der Gegenvorschlag die Rolle der KLJB als demokratiestärkender Jugendverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einer Sprachnachricht vom 18. Oktober 2025 erläuterte der Bundesvorstand seine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Position gegenüber dem Arbeitskreis Jugendpolitik. Dabei wurde anerkannt, dass einzelne Anliegen – etwa die Verlinkung von Beschlüssen bei Social-Media-Statements – unkompliziert umsetzbar seien. Gleichzeitig äußerte der Bundesvorstand die Sorge, dass der Antrag in seiner ursprünglichen Form nach außen ein Bild der Spaltung im Verband zeichnen könnte und dass eine umfassende Evaluation mit den vorhandenen Ressourcen nicht leistbar wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Einigung auf dem Herbstbundesausschuss (18. Oktober 2025) </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Antragscafé am Abend des 18. Oktober 2025 wurde in intensiven Verhandlungen zwischen den Delegierten des Diözesanvorstandes Münster und dem Bundesvorstand ein Kompromissantrag erarbeitet und dem Arbeitskreis Jugendpolitik vorgelegt. Der endgültige Antrag trägt den Titel „Haltung zeigen, politische Arbeit stärken – Die KLJB als politischer Jugendverband“ und vereint wesentliche Anliegen beider Seiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Aus dem Ursprungsantrag wurden die Forderungen nach Transparenz (u. a. Verlinkung von Beschlüssen bei Social-Media-Posts), nach sorgfältiger politischer Kommunikation und nach strukturierter Reflexion übernommen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Aus dem Gegenvorschlag flossen die demokratiestärkende Ausrichtung und ein stärkerer Verweis auf die Werte der KLJB ein, wie die Abgrenzung gegenüber menschenfeindlichen Strömungen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Kompromissantrag wurde schließlich auf dem Herbstbundesausschuss von der Versammlung beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Ergebnis </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanverband Münster e.V. konnte mit dem Antrag wesentliche Impulse zur Transparenz und Reflexion in der politischen Arbeit des Bundesverbandes setzen und gleichzeitig die gemeinsame Haltung der KLJB als demokratischer Jugendverband unterstreichen. Da der beschlossene Antrag in einzelnen Punkten vom ursprünglichen Antrag abweicht, ordnet der Arbeitskreis das Ergebnis als tragfähigen Kompromiss ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 18:21:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B2: Abschlussbericht der AG Mehrwert Bundesebene</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/ag-mehrwert-bundesebene-26838</link>
                        <author>AG Mehrwert Bundesebene</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/ag-mehrwert-bundesebene-26838</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Vorbemerkung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Abschlussbericht wurde von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Mehrwert Bundesebene“ gemeinschaftlich erarbeitet. Die inhaltliche Ausarbeitung der einzelnen Kapitel erfolgte arbeitsteilig, wodurch Unterschiede im Schreibstil zwischen den Beiträgen möglich sind. Diese spiegeln die Vielfalt der Perspektiven innerhalb der Arbeitsgruppe wieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem Bericht ist eine Zusammenfassung vorangestellt, die einen kompakten Überblick über die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse gibt. Sie dient der schnellen Orientierung und ersetzt ausdrücklich nicht die vertiefte Lektüre der darauffolgenden Kapitel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgruppe hat die ihr übertragenen Fragestellungen nach bestem Wissen und Gewissen bearbeitet. Dabei wurden neben eigenen Erfahrungen und Recherchen auch externe Perspektiven einbezogen. Dies geschah stets mit der gebotenen Sorgfalt und einer klaren Kommunikation, um deutlich zu machen, dass die Auseinandersetzung mit einem möglichen Austritt aus dem Bundesverband ausschließlich hypothetischer Natur war und keine konkrete Austrittsplanung besteht. An vereinzelten Stellen wurde auf Grund eben dieser „Gerüchtegefahr“ auf offizielle Anfragen verzichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Betrachtung eines solchen hypothetischen Szenarios zeigte sich, dass bestimmte rechtliche, finanzielle und strukturelle Fragestellungen nicht abschließend oder eindeutig beantwortet werden können. Dies liegt insbesondere daran, dass für einige Aspekte keine klaren rechtlichen Regelungen oder Präzedenzfälle existieren und mögliche Folgen stark von weiteren Rahmenbedingungen abhängen würden, die sich erst im Verlauf eines tatsächlichen Austrittsprozesses klären ließen. Die Arbeitsgruppe hat auf diese Unsicherheiten im Bericht an den entsprechenden Stellen hingewiesen.</p></div></div><h2>Zusammenfassung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Diözesanversammlung 2024 des KLJB im Bistum Münster e.V. wurde auf Initiative zweier Bezirksverbände die Arbeitsgruppe „Mehrwert Bundesebene“ gegründet. Hintergrund waren wiederkehrende Diskussionen – insbesondere im Zuge der Beitragserhöhung – über den konkreten Nutzen der Mitgliedschaft in der Bundesebene. Ziel der Arbeitsgruppe war es, eine sachliche, gut nachvollziehbare Grundlage zu schaffen, die den Mehrwert der Bundesebene für den Diözesanverband, seine Untergliederungen und die einzelnen Mitglieder darstellt, mögliche Folgen eines Austritts beleuchtet und Ansätze zur Verbesserung der Zusammenarbeit aufzeigt. Die Arbeitsgruppe war zeitlich begrenzt eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In ihrer zweijährigen Arbeit setzte sich die Arbeitsgruppe intensiv mit den Strukturen der KLJB, den Aufgaben und Angeboten der Bundesebene sowie mit rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Fragestellungen auseinander. Grundlage bildeten sowohl eigene Erfahrungen als auch umfangreiche Recherchen und Gespräche, unter anderem mit dem Bundesvorstand der Bundesstelle. Ergänzt wurden diese Erkenntnisse durch die Auswertung der Angebote der Bundesebene, die im Rahmen eines – auf Antrag der KLJB Münster angestoßenen – Angebotskatalogs zusammengetragen wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Analyse zeigt, dass der Mehrwert der Bundesebene insbesondere auf Ebene der Diözesanverbände liegt. Dazu zählen unter anderem bundesweite Lobbyarbeit gegenüber Politik und Kirche, die Erarbeitung von Positionspapieren, der Zugang zu Fördermitteln auf Bundesebene, Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote, internationale Anbindungen (z. B. über MIJARC Europe und World) sowie die Möglichkeit zur Mitbestimmung in bundesweiten Gremien. Diese Angebote entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie aktiv genutzt, weitergetragen und in die eigene Verbandsarbeit integriert werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele dieser Möglichkeiten bislang nicht vollständig ausgeschöpft werden, etwa aufgrund begrenzter personeller Ressourcen oder unterschiedlicher Kommunikationsstrukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentraler Bestandteil der Arbeit war zudem die Betrachtung eines hypothetischen Austritts aus dem Bundesverband. Dabei wurde deutlich, dass ein solcher Schritt mit erheblichen rechtlichen, finanziellen und strukturellen Hürden verbunden wäre. Neben einer tiefgreifenden Satzungsänderung und komplexen vereinsrechtlichen Anforderungen wären insbesondere massive finanzielle Einbußen zu erwarten, etwa durch den Wegfall von Förderungen auf Landes-, Bundes- und kirchlicher Ebene. Auch die Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe, die Zugehörigkeit zum BDKJ sowie zahlreiche Kooperationen und Delegationsrechte wären betroffen. Darüber hinaus hätte ein Austritt weitreichende Folgen für den Bundesverband selbst, etwa durch den Verlust von rund 20.000 Mitgliedern, geringere Fördermittel, einen Bedeutungsverlust und mögliche Verunsicherung von Partner*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe zu der Einschätzung, dass der Mehrwert der Bundesebene grundsätzlich vorhanden und erkennbar ist und ein Austritt aus dem Bundesverband nicht in Betracht gezogen wird. Gleichzeitig besteht auf beiden Seiten Verbesserungspotenzial, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Sichtbarkeit, Nutzung von Angeboten und gegenseitige Erwartungsklarheit. Die Arbeitsgruppe betont, dass Mitbestimmung auf Bundesebene immer auch eine Bringschuld zur aktiven Beteiligung mit sich bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Abschließend hält die Arbeitsgruppe fest: Die KLJB lebt vom Gemeinschaftsgedanken. Die Bundesebene ist kein abstraktes „Oben“, sondern Teil eines gemeinsamen Verbandes, der nur dann wirksam sein kann, wenn alle Ebenen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und den gemeinsamen Weg aktiv mitgestalten. Nur so kann der Mehrwert der Bundesebene langfristig gesichert und weiterentwickelt werden.</p></div></div><h2>Einleitung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Einrichtung und Beauftragung der Arbeitsgruppe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Diözesanversammlung 2024 des KLJB im Bistum Münster e.V. wurde auf Initiative zweier Bezirksverbände die Gründung einer Arbeitsgruppe mit dem Titel „Mehrwert Bundesebene“ auf die Tagesordnung gesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe sollte es sein, sich intensiv mit dem Verhältnis des Diözesanverbandes zur Bundesebene auseinanderzusetzen. Hintergrund des Antrages war, dass im Rahmen der Diskussionen rund um die Beitragserhöhung vermehrt die Frage aufkam, welchen konkreten Mehrwert die Bundesebene eigentlich für die Arbeit im Bistum, in den Bezirken, den Ortsgruppen und für das einzelne Mitglied hat. Statt im Unklaren zu bleiben oder immer wieder dieselben Diskussionen zu führen, wollten die antragstellenden Bezirke und schlussendlich die gesamte Diözesanversammlung eine klare, gut recherchierte Grundlage schaffen. Die Arbeitsgruppe wurde deshalb mit einem einstimmigen Beschluss ins Leben gerufen, um dieses Thema in Ruhe, sachlich und mit verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der beschlossene Antrag legt außerdem fest, wie die Ergebnisse der AG zu dokumentieren sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ein Zwischenbericht auf der Diözesanversammlung 2025</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ein ausführlicher Abschlussbericht zur Diözesanversammlung 2026</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG ist somit von Beginn an zeitlich begrenzt gewesen und arbeitete auf diese beiden Berichte hin. Sie hatte nie zum Auftrag über den Verbleib im Bundesverband zu entscheiden oder einen möglichen Austritt vorzubereiten. Stattdessen sollte sie:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>klären, welche Angebote, Vorteile oder Unterstützung die Bundesebene wirklich bietet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>einschätzen, wie diese Dinge in den verschiedenen Verbandsebenen ankommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>mögliche Konsequenzen benennen, falls ein potenzieller Austritt irgendwann doch einmal Thema werden sollte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ideen sammeln, wie die Zusammenarbeit mit der Bundesebene verbessert und der Mehrwert sichtbarer gemacht werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurz gesagt: Die AG sollte Orientierung schaffen – sachlich, verständlich und nachvollziehbar für alle Ebenen des Verbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Auszug aus dem beschlossenen Antrag (Zeile 1-13)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„Die Diözesanversammlung des KLJB im Bistum Münster e.V. möge beschließen, dass eine diözesanweite Arbeitsgruppe eingerichtet wird, die sich mit folgenden Fragen beschäftigt:“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="1"><li><p>Welchen Mehrwert hat der Diözesanverband von der Mitgliedschaft in der Bundesebene?</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="2"><li><p>Welchen Mehrwert haben Bezirke, Ortsgruppen und Ortsgruppenmitglieder von der Mitgliedschaft in der Bundesebene?</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="3"><li><p>Welche Folgen hätte ein Austritt der KLJB Münster aus der Bundesebene für den Diözesanverband?</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="4"><li><p>Welche Voraussetzungen müssen für einen Austritt der KLJB Münster aus der Bundesebene erfüllt sein?</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="5"><li><p>Welche Folgen könnte ein Austritt der KLJB Münster aus der Bundesebene für die Bundesebene haben?</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><ol start="6"><li><p>Wie kann der Mehrwert der Bundesebene für den Diözesanverband, Bezirke, Ortsgruppen und Ortsgruppenmitglieder gesteigert werden?“</p></li></ol></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Zusammensetzung der Arbeitsgruppe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Auszug aus dem beschlossenen Antrag (Zeile 18-21)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„Mitglied der Arbeitsgruppe kann jede*r werden, der*die sich bei dem Thema einbringen möchte. Der Arbeitsgruppe sollen mindestens zwei Mitglieder des Diözesanvorstandes angehören. Wünschenswert ist die Mitarbeit aus möglichst vielen verschiedenen Bezirken und diözesanen Gremien sowie die Begleitung durch hauptamtliche Mitarbeiter*innen.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Die konkreten Mitglieder der AG</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG Mehrwert Bundesebene bestand aus nachstehenden Mitgliedern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als gewählte Mitglieder: Lukas Aertker (Bezirk Warendorf), Christian Langenstein (Bezirk Region Niederrhein), Janis Lemken (Bezirk Region Niederrhein), Lena Mennemann (Bezirk Lüdinghausen), Max Rüter (Bezirk Warendorf) und Lennart van de Weyer (Bezirk Region Niederrhein). Im Frühjahr 2025 entschied sich zudem Bernd Heiming (Bezirk Recklinghausen) in der AG mitzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Vertreter des Diözesanvorstandes: Dirk Buddenbrock und Luca Kessling.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als hauptamtlicher Mitarbeiter: Lars Kramer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Arbeitsweise der Arbeitsgruppe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG hat nach ihrer Gründung im Jahr 2024 strukturiert an der Bearbeitung der sechs Leitfragen gearbeitet. Grundlage für die Recherchearbeit war mitunter der im Antrag festgelegte Rahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Auszug aus dem beschlossenen Antrag (Zeile 22-25) </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„Die Mitglieder der AG sind befugt, sämtliche Unterlagen, welche der KLJB Diözesanebene Münster zur Verfügung stehen und zur Verfügung gestellt werden, einzusehen und Kopien zu erstellen, soweit diese für die Erreichung des AG-Ziels notwendig sind und für die verbandsinterne Weitergabe bestimmt sind. Die AG behandelt diese Informationen vertraulich.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Formulierung ermöglichte der AG, auf alle relevanten Informationen zuzugreifen. Die AG arbeitete dabei stets transparent innerhalb der Gruppe und gleichzeitig verantwortungsvoll im Umgang mit vertraulichen Inhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Leitfragen angemessen zu bearbeiten, traf sich die AG in regelmäßigen Abständen. Die Treffen fanden sowohl digital als auch in Präsenz statt, abhängig von den inhaltlichen Schwerpunkten und organisatorischen Möglichkeiten. Im Laufe der zweijährigen Arbeitsphase ergab sich folgender Verlauf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>1. Treffen – 28.05.2024 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Aktueller Stand der Beitragserhöhung der Bundesebene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gemeinsame Durchsicht der Handreichung der Bundesebene zur Beitragserhöhung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erstellung eines Fahrplans für die zweijährige Arbeitsphase</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>2. Treffen – 22.08.2024 (Haltern am See)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sammlung und Bewertung konkreter, messbarer Mehrwerte der Bundesebene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Überlegungen zur Bewertung von nicht messbaren Mehrwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>3. Treffen – 06.11.2024 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Arbeit an der Frage, wie der Mehrwert gesteigert und sichtbarer gemacht werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Perspektivwechsel: Was nutzen andere Diözesanverbände, was wir bisher nicht nutzen – und warum?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>4. Treffen – 27.03.2025 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Rückblick und Auswertung der Bundesversammlung 2025</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bewertung der dort beschlossenen Maßnahmen (u. a. Erstellung eines Angebotskatalogs der Bundesebene)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>5. Treffen – 05.05.2025 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorbereitung des Zwischenberichts für die Diözesanversammlung 2025</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Vorstellung des Zwischenberichts - 28.05.2025 – Kleve-Rindern (Diözesanversammlung)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG-Mitglieder stellten den Zwischenbericht vor, fassten den bisherigen Arbeitsstand zusammen und nahmen Rückmeldungen aus der Versammlung für die weitere Arbeit mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>6. Treffen – 02.06.2025 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Klärung der finanziellen, vereinsrechtlichen und satzungsbezogenen Fragen zu möglichen Voraussetzungen und Folgen eines Austritts</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorbereitung des anstehenden Klausurwochenendes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>7. Treffen – 14.–15.06.2025 (Bad-Honnef, Bundesstelle)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Klausurwochenende war eines der zentralen Treffen und trug wesentlich dazu bei, ein umfassendes Gesamtbild der Bundesebene zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Tag 1:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Besuch der Bundesstelle</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Führung durch die Bundesstelle und die Baustelle der ehemaligen Gaststätte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gespräch mit dem Bundesvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Tag 2:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Auswertung der Eindrücke des Vortages</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erarbeiten einer strukturierten Gliederung für den Abschlussbericht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>8. Treffen – 17.03.2026 (Münster)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenführung aller bis dahin erarbeiteten Inhalte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erstellung eines konkreten Inhaltsverzeichnisses für den Abschlussbericht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Aufteilung finaler Arbeitspakete innerhalb der AG</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>9. Treffen – 21.04.2026 (Online)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Überarbeitung des Entwurfs des Abschlussberichts</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Übergabe des Textes an das Hauptamt zur rein redaktionellen Endbearbeitung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorbereitung der Präsentation auf der Diözesanversammlung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Vorstellung des Abschlussberichts – 09.05.2026 – Borken-Gemen (Diözesanversammlung)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG-Mitglieder stellen den Abschlussbericht vor und berichten von ihrer Erkenntnis aus den zwei Jahren in der Arbeitsgruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Abschluss der AG-Arbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Vorstellung des Abschlussberichtes geht automatisch die formelle Auflösung der Arbeitsgruppe einher. Die AG verständigte sich darauf, sich nach der Diözesanversammlung noch ein letztes Mal informell zu treffen, um gemeinsam die zweijährige Zusammenarbeit abzuschließen.</p></div></div><h2>Struktur der KLJB</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Geschichtlicher Abriss</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Zeit großer sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen, in der junge Menschen im ländlichen Raum Gemeinschaft, Orientierung und Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung ihrer Lebenswelt suchten. Bereits 1947 wurde die Landjugendarbeit kirchlich neu organisiert, zunächst als „Aktion Landjugend“, mit dem Ziel, Halt, Bildung und soziale Verantwortung zu vermitteln. In den 1950er-Jahren entwickelte die KLJB fünf ihrer Bildungsziele und wählte Bruder Klaus (Schweizer Nationalheiliger Nikolaus von Flüe) als Patron des Verbandes. In dieser Zeit war die KLJB auch aktiv an der Gründung der internationalen katholischen Land- und Bauernjugendbewegung (MIJARC World) beteiligt. 1961 erfolgte schließlich die Anerkennung als eigenständiger Verband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Hier erhielt die “Aktion Landjugend” auch ihren heutigen Namen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich die KLJB deutlich: Während sie in den 1950er- und 1960er-Jahren noch stark von landwirtschaftlichen Themen geprägt war, öffnete sie sich ab den 1970er-Jahren zunehmend gesellschaftspolitischen Fragestellungen wie Demokratie, Gleichberechtigung und Frieden sowie später Umwelt- und Entwicklungspolitik. Damit entwickelte sie sich von einem eher berufsständisch geprägten Verband zu einer breit aufgestellten Interessenvertretung junger Menschen im ländlichen Raum; seit den 1990er-Jahren prägen insbesondere Kampagnenarbeit, Nachhaltigkeit und globales Engagement ihr Profil. Mitte der 1990er-Jahre wurden diese Themen auch im durch die KLJB mitgegründeten europäischen Ableger der MIJARC (MIRARC Europe) vertieft. Ein wichtiger Meilenstein ist seit Jahren die Teilnahme als akkreditierte Beobachterorganisation an den UN-Klimaverhandlungen, den COPs (Conference of Parties / Konferenz der UN-Vertragsstaaten).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Parallel dazu entwickelte sich der Diözesanverband Münster seit den 1950er-Jahren aus örtlichen, stark in den Pfarrgemeinden verwurzelten Landjugendgruppen, die das religiöse und gemeinschaftliche Leben im Dorf prägten. Im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen öffnete sich auch dieser Verband für eine breitere Zielgruppe und neue Themenfelder, sodass nicht mehr ausschließlich landwirtschaftliche Jugendliche im Mittelpunkt standen, sondern generell junge Menschen im ländlichen Raum angesprochen wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einen entscheidenden Einschnitt stellte die Gründung des KLJB im Bistum Münster e.V. im Jahr 2006 dar, die im Kontext struktureller Veränderungen im Bistum Münster aus dem “Referat Land” erfolgte. Heute ist der Diözesanverband Münster mit über 20.000 Mitgliedern im NRW-Teil des Bistums Münster mit Abstand der größte Verband innerhalb der KLJB und verbindet ehrenamtliches Engagement, Bildungsarbeit und Interessenvertretung für den ländlichen Raum mit einem klaren Bezug zu christlichen Werten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bundesverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) bildet die oberste Organisationsebene des Verbands und vertritt rund 70.000 Mitglieder bundesweit. Als Dachverband übernimmt er die Aufgabe, die Interessen junger Menschen im ländlichen Raum gegenüber Politik, Kirche und Gesellschaft zu bündeln und nach außen zu vertreten. Dabei steht weniger die konkrete Arbeit vor Ort im Mittelpunkt, sondern die strategische, inhaltliche und politische Ausrichtung des Gesamtverbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zentrales Leitungsgremium ist der ehrenamtliche und teil-paritätisch besetzte Bundesvorstand, der die inhaltlichen Schwerpunkte festlegt und die Arbeit des Verbandes steuert. Unterstützt wird er durch die Bundesstelle, in der hauptamtliche Referent*innen tätig sind, die zentrale Themenfelder wie ländliche Entwicklung, Ökologie und Klimaschutz, Jugendpolitik, Theologie sowie internationale Zusammenarbeit bearbeiten und Projekte organisatorisch umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wichtiger Bestandteil der Bundesstruktur sind zudem die Bundesarbeitskreise (BAKs) mit ehrenamtlich tätigen KLJBler*innen, die als Fachgremien spezifische Themen vertiefen und inhaltlich weiterentwickeln. Dazu zählen der Bundesarbeitskreis Ländliche Entwicklung (BAK Land), der sich mit strukturellen Fragen und Zukunftsaussichten des ländlichen Raums befasst, der Bundesarbeitskreis Internationale Entwicklung (BAKIE), der entwicklungspolitische und globale Fragestellungen behandelt, sowie der Bundesarbeitskreis Umwelt (BAKU), der sich mit ökologischen Themen und Klimaschutz auseinandersetzt. Ergänzt wird diese Struktur durch den Bundesarbeitskreis Pastoral auf dem Land (BAK PauL), der sich mit kirchlichen und pastoralen Fragestellungen sowie Kirchenpolitik beschäftigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentrales Element der innerverbandlichen Demokratie sind die Bundesgremien. Die Bundesversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ der KLJB auf Bundesebene; hier legt der Bundesvorstand jährlich Rechenschaft über seine Arbeit ab, und Delegierte aus allen Diözesan- und Landesverbänden kommen für mehrere Tage zusammen, um grundlegende inhaltliche und strukturelle Entscheidungen zu treffen. Ergänzend dazu findet dreimal jährlich der Bundesausschuss statt, der die laufende Arbeit des Bundesverbands sichert, Beschlüsse fasst und insbesondere die Aufsicht über die Finanzverwaltung übernimmt; in diesem Zusammenhang wird auch die Haushalts- und Finanzkommission (HaFiKo) gewählt, die den Bundesvorstand in finanziellen Fragen unterstützt und Haushaltsplan sowie Haushaltsabschluss prüft. Für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen ist der Wahlausschuss zuständig, der geeignete Kandidat*innen sucht, Wahlverfahren organisiert und diese begleitet. Die Satzungskommission (SaKo) berät den Bundesvorstand in allen Fragen rund um Satzungen und Geschäftsordnungen und unterstützt bei der Prüfung von Satzungen der Diözesan- und Landesverbände. Ergänzt wird diese Struktur durch die Bundesschiedsstelle, die bei innerverbandlichen Konflikten angerufen werden kann und als unabhängiges Gremium zur Klärung von Streitfällen dient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus fungiert der Bundesverband als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Ebenen der KLJB, indem er die Interessen der Diözesan- und Landesverbände bündelt und diese auf nationaler sowie internationaler Ebene vertritt. Die internationale Vernetzung erfolgt insbesondere über Organisationen wie MIJARC Europe und MIJARC World, wodurch die KLJB aktiv an globalen Diskursen zu nachhaltiger Entwicklung und den Lebensbedingungen im ländlichen Raum beteiligt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Bundesverband gehören außerdem mehrere eigenständige Einrichtungen, die bestimmte Aufgabenbereiche vertiefen: die Akademie Junges Land als Bildungs- und Qualifizierungseinrichtung, die Stiftung Junges Land zur Förderung von Projekten und Engagement sowie die Landjugendverlag gGmbH, die insbesondere für Publikationen, Merch und als IT-Dienstleister für die KLJB Deutschland zuständig ist. Diese „Töchter“ ergänzen die Arbeit des Bundesverbands und tragen zur Professionalisierung und inhaltlichen Breite der KLJB bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bundesstelle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den genannten eigenständigen Einrichtungen ist auch die Bundesgeschäftsstelle – häufig kurz als Bundesstelle bezeichnet – Teil des Bundesverbands. Sie besteht seit den 1980er Jahren und dient als zentraler Arbeitsort der hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie als organisatorisches Steuerungszentrum des Verbands. Die Bundesstelle befindet sich in Bad Honnef-Rhöndorf in der Nähe von Bonn und ist in einem historischen Fachwerkhaus untergebracht, das in mehreren Bauabschnitten errichtet wurde. Dabei handelt es sich nicht um den Gründungsort der KLJB, sondern um einen bewusst gewählten Standort für die operative Arbeit des Bundesverbands. Die Wahl fiel seinerzeit nicht zufällig auf Rhöndorf: Bis 1999 war Bonn Bundeshauptstadt, wodurch sich für einen bundesweit agierenden Verband unmittelbare Nähe zu politischen Entscheidungsträgern, kurze Wege zu Ministerien sowie effiziente Abstimmungsprozesse insbesondere in jugend-, agrar- und entwicklungspolitischen Fragestellungen ergaben. Im Zuge der politischen Verlagerung nach Berlin wurde ergänzend ein zweiter Bürostandort eingerichtet, der jedoch im Rahmen von Sparmaßnahmen infolge der Bundesbeitragserhöhung im Jahr 2023 wieder aufgegeben wurde. Seither konzentriert sich die Arbeit erneut ausschließlich auf den Standort in Rhöndorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Räumlichkeiten der Bundesstelle werden nicht nur durch die KLJB und ihre verbundenen Einrichtungen genutzt, sondern teilweise auch an externe Organisationen vermietet, darunter die Katholische Landvolkbewegung (KLB Deutschland) sowie den Naturpark Siebengebirge. Diese Mitnutzung stellt zugleich eine zusätzliche Einnahmequelle dar. Bis 2016 wurde zudem von einem Pächterehepaar im Erdgeschoss des Gebäudes die Gaststätte “Am Ziepchen” betrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/page/files/Abb_1_Raeumliche_Aufteilung_der_Bundesstelle.png">Abb. 1: Räumliche Aufteilung der Bundesstelle</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund des baulichen Zustands des Gebäudes und notwendiger funktionaler sowie energetischer Anpassungen beschloss die Bundesversammlung nach einem mehrjährigen Planungsprozess im Jahr 2012 die umfassende ökologische und energetische Sanierung der Bundesstelle. Zu Beginn der Bauphase im Jahr 2015 wurden die Kosten auf rund 800.000 Euro veranschlagt. Im Verlauf der Arbeiten traten jedoch erhebliche, zuvor nicht absehbare Herausforderungen auf, darunter schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz, wie eine marode Nordwand mit notwendigem Komplettaustausch, statische Probleme, Schädlingsbefall, unzureichende handwerkliche Ausführungen sowie fehlende Fundamente und Feuchtigkeitsschäden im Kellerbereich. Diese und weitere Faktoren führten dazu, dass sich die Sanierungsphase über einen Zeitraum von inzwischen mehr als einem Jahrzehnt erstreckte. Bis Mitte 2023 summierten sich die Kosten der durchgeführten Maßnahmen auf etwa 1,7 Millionen Euro. Die erheblichen Mehrkosten überstiegen die erhaltenden Fördermittel deutlich und führten zu einer spürbaren Reduzierung der zuvor aufgebauten Rücklagen des Bundesverbands. Der Innenausbau des Gebäudes ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen; lediglich ein Teilbereich im Erdgeschoss – die ehemalige Gaststätte – befindet sich weiterhin im Rohbauzustand. Diese wurde Anfang 2018 aufgrund von Schadstoffbelastung und Schimmelsporen komplett entkernt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge der finanziellen Belastungen wurde zeitweise auch ein Verkauf der Immobilie als mögliche Option geprüft. Die Haushalts- und Finanzkommission analysierte im Jahr 2022 das Szenario einer Veräußerung der Bundesstelle bei gleichzeitiger Anmietung externer Büroräume. Eine belastbare Bewertung erwies sich jedoch als schwierig, da der Gebäudewert aufgrund der laufenden Sanierung nicht eindeutig bestimmbar war. Der Grundstückswert allein lässt sich bei einer Fläche von rund 400 Quadratmetern und einem Bodenrichtwert von etwa 560 Euro pro Quadratmeter auf circa 224.000 Euro beziffern. Dem gegenüber stünde bei vergleichbarer Nutzfläche eine monatliche Mietbelastung von etwa 4.000 bis 7.000 Euro. Selbst bei einer durchschnittlichen Annahme von 6.000 Euro monatlich könnten die Einnahmen aus einem Verkauf lediglich für einen begrenzten Zeitraum von etwa vier Jahren die Mietkosten decken. Zudem würden langfristig gesicherte Einnahmen aus der Vermietung entfallen. Vor diesem Hintergrund bewerteten sowohl die Haushalts- und Finanzkommission als auch der Bundesvorstand dieses Szenario als wirtschaftlich nicht tragfähig und entschieden sich gegen einen Verkauf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den bislang ungenutzten Bereich der ehemaligen Gaststätte zeichnen sich inzwischen Lösungen ab, die eine vergleichsweise kostengünstige Fertigstellung und zukünftige Nutzung ermöglichen. Damit besteht die Perspektive, die verbleibenden Baumaßnahmen zeitnah abzuschließen und das Gebäude vollständig in Betrieb zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Diözesanverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanverbände bilden die mittlere Ebene innerhalb der Struktur der KLJB und fungieren als Bindeglied zwischen dem Bundesverband und den Ortsgruppen. Sie sind in der Regel an die jeweiligen katholischen Bistümer angelehnt und organisieren sowie koordinieren die Arbeit der KLJB auf regionaler Ebene. Dabei übernehmen sie sowohl organisatorische als auch inhaltliche Aufgaben und passen die übergeordneten Ziele des Bundesverbands an die spezifischen Gegebenheiten und Bedürfnisse ihrer Region an. Einzelne Diözesanverbände sind zusätzlich in Landesverbänden organisiert, um ihre Arbeit und Themen stärker in die Landespolitik zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zentrale Aufgabe der Diözesanverbände ist die Unterstützung und Begleitung der Ortsgruppen. Sie bieten Schulungen und Bildungsangebote für ehrenamtliche Mitglieder an, fördern die persönliche und fachliche Qualifizierung und stellen Materialien sowie Beratung für die praktische Jugendarbeit bereit. Gleichzeitig organisieren sie diözesanweite Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, die den Austausch zwischen den Ortsgruppen fördern und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Verbands stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Leitung eines Diözesanverbands erfolgt durch einen gewählten, ehrenamtlichen Diözesanvorstand, der die inhaltliche Ausrichtung vorgibt und die Arbeit koordiniert. Unterstützt wird dieser in der Regel durch eine Diözesanstelle mit hauptamtlichen Mitarbeitenden, die administrative Aufgaben übernehmen und die Umsetzung von Projekten begleiten. Auch auf dieser Ebene gibt es häufig Gremien und Arbeitskreise, die sich mit spezifischen Themen befassen und die Verbandsarbeit inhaltlich weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einzelnen Diözesanverbänden existiert zusätzlich eine weitere mittlere Ebene in Form von Kreis-, Dekanats- oder Bezirksverbänden. Diese Ebene dient dazu, die Arbeit des Diözesanverbands stärker in die Fläche zu tragen und fungiert als unmittelbare Schnittstelle zwischen Ortsgruppen und Diözesanebene. Sie erleichtert die Kommunikation, unterstützt die Zusammenarbeit mehrerer Ortsgruppen und ermöglicht eine engere Begleitung der lokalen Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus vertreten die Diözesanverbände die Interessen der KLJB gegenüber kirchlichen Strukturen im Bistum sowie gegenüber regionaler Politik und Gesellschaft. Sie bringen jugendpolitische Anliegen ein, engagieren sich für die Entwicklung des ländlichen Raums und tragen dazu bei, die Stimme junger Menschen vor Ort sichtbar zu machen. Gleichzeitig sind sie Teil der bundesweiten Struktur, indem sie Delegierte in Gremien des Bundesverbands entsenden und so an überregionalen Entscheidungsprozessen mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Untergliederungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unterhalb der Diözesanverbände ist die KLJB stark basisorientiert organisiert. Die Ortsgruppen bilden das zentrale Fundament der Verbandsarbeit und sind direkt in den Dörfern und Gemeinden verankert. Hier findet die konkrete Jugendarbeit statt, wodurch die KLJB unmittelbar im Alltag junger Menschen präsent ist und das soziale sowie kirchliche Leben vor Ort aktiv mitgestaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Leitung einer Ortsgruppe erfolgt in der Regel durch einen ehrenamtlichen Ortsvorstand oder ein Leitungsteam, das meist paritätisch besetzt ist. Dieses organisiert eigenständig das Gruppenleben und plant Aktivitäten wie Gruppenstunden, Veranstaltungen, Projekte, Partys, Fahrten oder Gottesdienste. Dabei übernehmen die Verantwortlichen nicht nur organisatorische Aufgaben, sondern auch pädagogische und gemeinschaftsbildende Funktionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das höchste demokratische Gremium auf Ortsebene ist die Mitgliederversammlung. Sie wählt den Vorstand, entscheidet über grundlegende Fragen der Gruppenarbeit und legt die inhaltliche Ausrichtung der Ortsgruppe fest. Ergänzend dazu gibt es häufig Arbeitsgruppen, die sich um spezifische Projekte kümmern, etwa die Organisation von Erntedankaktionen, sozialen Initiativen, Ferienfreizeiten oder internationalen Solidaritätsprojekten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Trotz ihrer lokalen Verankerung sind die Ortsgruppen eng in die Gesamtstruktur der KLJB eingebunden. Sie entsenden Delegierte in die Gremien der Diözesanverbände und wirken so an übergeordneten Entscheidungsprozessen mit. Dadurch wird sichergestellt, dass die Perspektiven und Interessen der Basis in die Arbeit auf höheren Verbandsebenen einfließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ortsgruppen sind dabei weit mehr als reine Jugendgruppen: Sie übernehmen häufig eine aktive Rolle im Dorfleben, gestalten kirchliche Angebote mit und schaffen Räume für Gemeinschaft, Engagement und Mitbestimmung. Damit sind sie zugleich Orte gelebter Demokratie, sozialer Verantwortung und nachhaltigen Handelns im ländlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Organigramm der KLJB Münster bis hin zur Bundesebene</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/page/files/organigramm.pdf">Organigramm</a></p></div></div><h2>Leitfragen</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anmerkung: Zur besseren Verständlichkeit wurde die Reihenfolge der Fragen anders bearbeitet, als diese im Ursprungsantrag standen. Die Frage nach den notwendigen Voraussetzungen für einen möglichen Austritt wurde an zweite Stelle gestellt, um erst danach über die Folgen auf den unterschiedlichen Ebenen zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Frage 1 und 2 – Mehrwert der Mitgliedschaft im Bundesverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>Welchen Mehrwert hat der Diözesanverband von der Mitgliedschaft in der Bundesebene?</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>Welchen Mehrwert haben Bezirke, Ortsgruppen und Ortsgruppenmitglieder von der Mitgliedschaft in der Bundesebene?</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgruppe hat sich intensiv mit dem Mehrwert einer Mitgliedschaft im Bundesverband für den Diözesanverband, seine Untergliederungen sowie die einzelnen Mitglieder auseinandergesetzt. Dabei ging es ausdrücklich nicht nur um eine Auflistung bestehender Angebote, sondern auch um die Frage, welchen konkreten Nutzen diese Angebote und Strukturen im Verbandsalltag entfalten und welchen Beitrag sie zur inhaltlichen, politischen und organisatorischen Arbeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grundlage dienten zunächst die eigenen Erfahrungen und Einschätzungen der Mitglieder der Arbeitsgruppe sowie die Perspektiven der Referent*innen der Diözesanstelle. Diese wurden im weiteren Verlauf systematisch mit den bestehenden Angeboten und Leistungen aus dem Angebotskatalog des Bundesverbands abgeglichen und ergänzt. Auf diese Weise entstand ein umfassendes Bild der Mehrwerte, das sowohl die praktische Nutzung im Arbeitsalltag als auch die übergeordneten Effekte der Bundeszugehörigkeit, etwa im Bereich Interessenvertretung, Vernetzung und politischer Wirksamkeit, berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Angebotskatalog auf Bundesebene geht auf einen Antrag der KLJB Münster zur Bundesversammlung 2025 zurück. Unser Diözesanverband hatte diesen eingebracht, um der Arbeitsgruppe eine fundierte und transparente Grundlage zu den bestehenden Angeboten zu schaffen und gleichzeitig der Bundesebene die Gelegenheit zu geben, sich durch die Bereitstellung entsprechender Inhalte aktiv in den Prozess einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Laut Beschluss sollte der Angebotskatalog zur Bundesversammlung 2026 vorgelegt werden. Diese Frist wurde seitens der Bundesebene nicht eingehalten. Auf Nachfrage wurde der Arbeitsgruppe jedoch ein vorläufiger Arbeitsstand zur Verfügung gestellt, der ausschließlich für die interne Nutzung bestimmt war und daher nicht veröffentlicht wurde. Gleichzeitig wurde vom Bundesvorstand zugesichert, dass bis zur Diözesanversammlung ein finaler Angebotskatalog in digitaler Form vorliegen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Auswertung dieses Kataloges zeigt, dass die Angebote und Materialien der Bundesebene nicht ausschließlich von der Diözesanebene genutzt werden können, sondern grundsätzlich auch für Untergliederungen und einzelne Mitglieder zugänglich sind. Dennoch wird deutlich, dass der direkte und strukturierte Mehrwert insbesondere auf Ebene der Diözesanverbände ankommt, da hier Informationen gebündelt, weitergegeben und in die Fläche getragen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem zeigt sich, dass das volle Potenzial der Angebote der Bundesebene derzeit nicht vollständig ausgeschöpft werden kann. Dies liegt zum Beispiel auch daran, dass der Diözesanverband in einem eigenständigen visuellen Erscheinungsbild (z. B. hinsichtlich Logo) kommuniziert, das vom Auftritt der Bundesebene abweicht. Dadurch sind insbesondere Materialien und Merchandise-Angebote nur eingeschränkt nutzbar, ohne dass dies den grundsätzlichen Mehrwert der Bundeszugehörigkeit infrage stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Großteil der konkreten Angebote richtet sich primär an die Diözesanverbände. Aufgrund der unterschiedlichen Verbandsstrukturen – insbesondere dort, wo mittlere Ebenen wie Bezirke oder Kreise nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind – profitieren diese Ebenen weniger von den bestehenden Angeboten. Auch für Ortsgruppen und einzelne Mitglieder ist das direkte Angebot begrenzt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Arbeit des Bundesverbandes in erster Linie auf die Unterstützung der Diözesan- und Landesverbände ausgerichtet ist. Diese wiederum übernehmen ihrerseits die konkrete Ausgestaltung sowie die Weitergabe von Angeboten an ihre jeweiligen Untergliederungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein vergleichbares Modell findet sich im organisierten Sport, etwa beim DFB: Als Dachverband ist dieser für strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen zuständig, während die unmittelbare Arbeit mit den Vereinen und Sportler*innen auf nachgelagerter Ebene erfolgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mehrwerte für alle Ebenen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Erarbeitung und Bereitstellung von Positionspapieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zugang zu internationalen Strukturen wie MIJARC Europe und MIJARC World</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Digitaler Marktplatz mit Materialien zur Verbandsentwicklung 1 (derzeit im Aufbau)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Materialien zum Ausleihen (aufgrund logistischer Hürden unserer Ansicht nach nur eingeschränkt nutzbar)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Merchandise über den Landjugendverlag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mehrwert für den Diözesanverband</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Diözesanverband bringt die Mitgliedschaft auf Bundesebene vor allem Rückhalt, Austausch und politische Schlagkraft:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bundesweite Fortbildungen und Tagungen sorgen dafür, dass Vorstände, Geschäftsführende und Hauptamtliche für ihre Aufgaben gut vorbereitet sind und sich mit anderen Diözesanverbänden austauschen können.
<ul><li>Referent*innentagung (gemeinsam mit den Referent*innen der KJG-Diözesanverbände)</li><li>Bundesgeschäftsführendentagung (für Geschäftsführende der KLJB)</li><li>Bundespastoralkonferenz (für geistliche Leitungen und Präsides der KLJB)</li><li>„Fit für den Vorstand“ (Fortbildungsangebote für Diözesanvorstände der KLJB)</li><li>Fachlicher Austausch zwischen Referaten auf Bundes- und Diözesanebene</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der regelmäßige Kontakt zwischen Bundes‑ und Diözesanebene erleichtert es, fachliche Fragen schnell zu klären und von Erfahrungen anderer zu profitieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bundesebene vertritt die Interessen der KLJB gegenüber Politik und Gesellschaft. Diese Lobbyarbeit stärkt auch die Arbeit im Bistum, etwa wenn es um Themen wie Jugendbeteiligung, Ehrenamt oder Lebensbedingungen im ländlichen Raum geht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Durch die Mitarbeit in Bundesgremien kann der Diözesanverband eigene Anliegen einbringen und Einfluss auf bundesweite Entscheidungen nehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bundesweite Fördermittel und Unterstützungsangebote können dem Diözesanverband helfen, Projekte umzusetzen oder in finanziell schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Möglichkeit zur kurzfristigen finanziellen Absicherung durch die Bundesebene.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit der Akademie Junges Land (gute Erfahrung, aber bisher teilweise mit hohen Kosten verbunden).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Satzungsberatung (aktuell eher rudimentär).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Projektförderung über die Stiftung Junges Land.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mehrwert für Bezirke</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch wenn Bezirke meist keinen direkten Kontakt zur Bundesebene haben, profitieren sie dennoch von der Mitgliedschaft:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Über bundesweite Förderstrukturen stehen zusätzliche finanzielle Möglichkeiten für Projekte vor Ort zur Verfügung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Projektförderung über die Stiftung Junges Land.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kampagnen, Aktionen und politische Positionierungen der Bundesebene können auf regionaler Ebene aufgegriffen und angepasst werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Themen, die den Alltag junger Menschen auf dem Land betreffen, werden durch die Bundesebene politisch sichtbar gemacht – auch wenn die konkrete Umsetzung vor Ort stattfindet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mehrwert für Ortsgruppen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Ortsgruppen zeigt sich der Nutzen vor allem dort, wo konkrete Aktionen und Projekte umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bundesweite Aktionen wie die 72‑Stunden‑Aktion geben Ortsgruppen die Möglichkeit, sich mit überschaubarem Aufwand an großen Projekten zu beteiligen und öffentlich sichtbar zu werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorgefertigte Aktionsideen und Materialien erleichtern die Planung und Durchführung eigener Veranstaltungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fördermöglichkeiten unterstützen Ortsgruppen dabei, ihre Ideen auch finanziell umzusetzen, bspw. über die Stiftung Junges Land.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Internationale und solidarische Aktionen machen globale Zusammenhänge erlebbar und stärken das Profil der KLJB vor Ort.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Mehrwert für einzelne Mitglieder</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch einzelne Mitglieder profitieren konkret von der Bundesebene:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wer sich stärker engagieren möchte, kann in Bundesarbeitskreisen mitarbeiten und eigene Themen einbringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Großveranstaltungen auf Bundesebene bieten die Möglichkeit, andere Engagierte kennenzulernen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich mit der KLJB als Gesamtverband zu identifizieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Politische Interessenvertretung auf Bundesebene sorgt dafür, dass die Anliegen junger Menschen aus ländlichen Regionen gehört werden – selbst dann, wenn Mitglieder sich vor Ort gar nicht direkt politisch engagieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Schulungen und Workshops helfen Ehrenamtlichen, sich persönlich weiterzuentwickeln und Sicherheit für ihre Aufgaben im Verband zu gewinnen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wird sichtbar, dass sich der Mehrwert der Bundesebene nicht allein an einzelnen Maßnahmen und konkreten Angeboten festmachen lässt. Insbesondere politische Lobbyarbeit, bundesweite Positionierungen und die Interessenvertretung gegenüber Politik und Gesellschaft wirken oft mittelbar, kommen aber letztlich allen Gliederungen und Mitgliedern zugute – etwa dann, wenn es um die Lebensrealitäten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im ländlichen Raum geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Frage 3 – Voraussetzungen für einen Austritt aus dem Bundesverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>Welche Voraussetzungen müssen für einen Austritt der KLJB Münster bei der Bundesebene erfüllt sein?</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn man diese Frage schnell und einfach beantworten wolle, so könnte man sagen, es benötigt einen Beschluss der Mitgliederversammlung. Leider ist die Beantwortung nicht so einfach, wie es im ersten Moment scheint. Im ersten Schritt bedarf es dazu einen Blick in die Satzungen der KLJB-Bundesebene und der KLJB Münster zu werfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Was sagt die Satzung des KLJB im Bistum Münster e.V.?</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Satzung des KLJB im Bistum Münster e.V. heißt es in § 4 Zweck des Vereins: „(4) Der Verein ist eine Untergliederung des Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V. und räumlich zuständig für den nordrhein-westfälischen Teil der Diözese Münster.“ Dieser Punkt würde in der Satzung gestrichen werden müssen, sollte es zu dem oben benannten Beschluss kommen. Auch viele weitere Punkte in der Satzung müssten geändert werden, sodass neben dem Beschluss auch eine Satzungsänderung notwendig wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn aber nun dieser Teil Vereinszweckes geändert werden würde, so handelt es sich um eine tiefgreifende Satzungsänderung, welche den Wesenskern des Vereins ändert. Eine solche Wesensänderung kann nur dann beschlossen werden, wenn eine Zustimmung jedes einzelnen Mitgliedes vorliegt. Es bedarf somit nicht nur einer einfachen Diözesanversammlung, sondern eines Umlaufbeschlusses mit positiver Stimmabgabe aller unmittelbaren Mitglieder des Vereins (§ 33, Abs. 1, Satz 2 BGB). Unklar und rechtlich nicht eindeutig zu klären (keine konkrete Gesetzgebung und/oder Präzedenzfälle vorhanden) bleibt, ob dies auch in allen Untergliederungen geschehen müsste, da ein Austritt (siehe folgenden Abschnitt) auch gegenüber allen Untergliederungen wirksam werden würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Was sagt die Satzung des KLJB Deutschlands e.V.?</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Artikel 37 der Bundessatzung ist der Austritt von Gebietsverbänden klar geregelt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Die Gebietsverbände der KLJB können ihren Austritt aus dem vorgeordneten Gebietsverband erklären. Der Austritt wird gleichzeitig gegenüber den Mitgliedern des austretenden Gebietsverbandes wirksam.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(2) Der Austritt wird erst zum Schluss des Kalenderjahres wirksam.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das bedeutet, dass der Diözesanverband der KLJB Münster als Gebietsverband seinen Austritt gegenüber dem Bundesverband erklären kann. Dem zur Folge würde es aber bedeuten, dass auch das dieser Austritt gegenüber unseren Mitgliedern wirksam werden würde. Die Ortsgruppenmitglieder, die Ortsgruppen als solche, wie auch die Bezirke würden also von dem Austritt mit betroffen sein und hätten vorerst „keine verbandliche Heimat“ mehr. Für den Erhalt des Diözesanverbandes wäre es im Rahmen eines Austrittes jedoch wichtig, dass er seine Mitglieder und Ortsgruppen hält, um weiter aktiv sein zu können. Sollte der Diözesanverband als Verein zu einem Zeitpunkt keine Mitglieder mehr haben, so ist er gezwungen, sich aufzulösen. Entsprechend muss in dem Prozess bereits sichergestellt werden, dass die Ortsgruppen und ihre Mitglieder, wie auch die Bezirke fortan Teil des Diözesanverbandes bleiben möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Weitere Voraussetzungen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es muss sichergestellt werden, dass der Diözesanverband nur mit verändertem Wesen weiter existiert und die Gemeinnützigkeit beibehält. Eine Auflösung und Neugründung ist nicht möglich, da eine Auflösung die Komplettabwicklung des Vereins bedeuten würde. Eine Vermögensübertragung wäre in einem solchen Fall nicht möglich, da bei Auflösung das Vermögen qua Satzung an die nächsthöhere KLJB-Ebene übergehen muss. Zumal fraglich ist, ob zum Ende noch Vermögen existiert, da eine Abwicklung auch entsprechende Kosten verursacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den theoretischen rechtlichen Grundlagen müsste im Rahmen eines solchen Beschlusses auch geprüft werden, welche wirtschaftlichen Folgen ein solcher Beschluss herbeiführen würde. Es müsste demnach ein konkreter Plan aufgestellt werden, welcher die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Vereins im Laufe des Prozesses sicherstellt, um eine ggf. mögliche Insolvenz abzuwehren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Frage 4 – Folgen eines Austrittes für die KLJB Münster</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„Welche Folgen hätte ein Austritt der KLJB Münster aus der Bundesebene für den Diözesanverband?“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Konkrete Folgen sind in erster Linie finanzielle und vertretungsrechtliche Konsequenzen. Die Arbeitsgruppe hat im Rahmen ihrer Arbeit versucht, diese bestmöglich zu beleuchten, ohne dabei aber die Vollständigkeit der Auflistung garantieren zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Status und Zugehörigkeiten</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Gemeinnützigkeit?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da eben ein Austritt eine grundsätzliche Wesensänderung des Vereins darstellen würde, muss auch die Satzung angepasst werden. Diese müsste den Grundlagen der Anerkennung der Gemeinnützigkeit entsprechend §§ 52 ff der Abgabenordnung standhalten, um den Status der Gemeinnützigkeit beizubehalten. Dies wäre nach Ansicht der AG noch recht einfach umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere derzeit gültige Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe wäre mit einem Austritt aus dem Bundesverband nichtig. Entsprechend müsste sich der Diözesanverband um eine neue Anerkennung bemühen. Die entsprechenden Voraussetzungen dazu sind in § 75 SGB VIII geregelt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Als Träger der freien Jugendhilfe können juristische Personen und Personenvereinigungen anerkannt werden, wenn sie</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>1. auf dem Gebiet der Jugendhilfe im Sinne des § 1 tätig sind,</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>2. gemeinnützige Ziele verfolgen,</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>3. auf Grund der fachlichen und personellen Voraussetzungen erwarten lassen, dass sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe zu leisten imstande sind, und</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>4. die Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit bieten.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inwiefern eine erneute Anerkennung denkbar wäre, lässt sich nicht hypothetisch bewerten, da es hierzu konkreter Fakten bedarf, welche so nicht vorliegen (bspw. neue Satzung des Vereins).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da sich die Anerkennung auch auf alle Untergliederungen erstreckt, wären diese ebenfalls davon betroffen, was zur Folge hätte, dass sie keinen Rechtsanspruch auf kommunale Mittel aus den jeweiligen Kinder-/ Jugendförderplänen hätten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Zugehörigkeit zum Bund Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bewertung dieses Punktes muss zuerst die Bundesordnung des BDKJ Deutschland herangezogen werden. Hier kann nur Mitglied sein, wer in mindestens fünf Diözesen mit 1.000 Mitgliedern vertreten ist (vgl. § 5, Abs. 3 BDKJ-Bundesordnung). Somit wären wir bei einem Austritt aus dem Bundesverband nicht mehr Teil des BDKJ Deutschland. Durch den Verlust dieser Mitgliedschaft würden wir vorerst auch die Mitgliedschaft im BDKJ Diözesanverband Münster verlieren. Nach § 7 Absatz 1 der Satzung des BDKJ Münster ist es jedoch möglich als Jugendverband ohne Bundesverband wieder Teil des BDKJ-Diözesanverbandes zu werden. Hierzu bedarf es jedoch einem Antrag und entsprechender Anhörung der Diözesankonferenz der Jugendverbände und einer entsprechenden 2/3 Mehrheit sowie der anschließenden Zustimmung des BDKJ-Bundesverbandes. Ferner müssen die Gemeinnützigkeit und die Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe gegeben sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Status als katholischer Jugendverband innerhalb des Bistums Münster</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt keine niedergeschriebenen Statuten, welche darüber bestimmen, ob ein Jugendverband vom Bistum Münster als katholischer Jugendverband in seinen Reihen gesehen/anerkannt wird oder nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fakt ist jedoch, dass das Bistum Münster selbst in seiner öffentlichen Kommunikation stets bei den Jugendverbänden auf die Zugehörigkeit zum BDKJ verweist. Auch in den Förderrichtlinien zum Kirchlichen Jugendförderplan wird konkret auf die im BDKJ zusammengeschlossenen Verbände hingewiesen. Insbesondere dieser Punkt wird im Abschnitt „Finanzen“ noch einmal näher beleuchtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Delegationsrechte in andere Verbände und Vereine</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diözesankomitee im Bistum Münster</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als KLJB im Bistum Münster sind wir mit zwei Delegierten im Diözesankomitee im Bistum Münster vertreten. Ob hier nach einem hypothetischen Austritt aus dem Bundesverband weiterhin ein Delegationsrecht besteht, ist nicht klar beantwortbar, da dies in Abhängigkeit zur Anerkennung als katholischer Jugendverband im Bistum Münster steht. Es ist aber anzunehmen, dass die Vollversammlung des Diözesankomitees über eine weiter bestehende Mitgliedschaft entscheiden muss, da der angenommene Fall nicht konkret in der Satzung geregelt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kuratorium der Stiftung der KLJB und KLB Münster </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben mit der KLB eine gemeinsame Stiftung. Diese bezieht sich explizit auf den Diözesanverband der KLJB als Gesamtverband KLJB. Dadurch kann der Stiftungszweck nicht mehr im Sinne der Stifter erfüllt werden, was zur Auflösung dieser führen würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Finanzen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Auswirkungen auf den Mitgliedsbeitrag</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorausgesetzt der Mitgliedsbeitrag würde bei einem Austritt aus dem Bundesverband bei 29,00 € bleiben, so hätte der Diözesanverband bei angenommenen 20.000 Mitgliedern pro Jahr 240.000 Euro mehr Eigenanteil am Mitgliedsbeitrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Kinder-/ Jugendförderplan (KJP) des Landes NRW</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Derzeit bezieht die KLJB Münster öffentliche Gelder des Landes NRW über den BDKJ Münster als mittelverwaltende Stelle. Durch den Verlust der BDKJ-Zugehörigkeit würden diese Möglichkeit entfallen. Das betrifft sowohl die direkte Maßnahmenförderung von Ortsgruppen, Bezirken und der diözesanen Maßnahmen (52.506,00 € in 2025) als auch die direkte Personalkostenrefinanzierung von bis zu drei pädagogischen Mitarbeitenden (88.937,25 € in 2025).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Förderung nach den bisherigen Kriterien wäre erst dann wieder denkbar, wenn man wieder Teil des BDKJ werden würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alternativ ist es grundsätzlich möglich nach Position 2.1 des Kinder-/Jugendförderplanes des Landes NRW (sofern die Anerkennung als Träger der Kinder- Jugendhilfe gegeben ist) auch direkt über den Landschaftsverband Westfalen Lippe Gelder aus dem Plan zu beziehen. Dabei würden jedoch die Fördersummen für die KLJB Münster mit hoher Wahrscheinlichkeit sinken, wodurch eine Weitergabe der Gelder an Orts- und Bezirksgruppen vermutlich wegfallen würde. Zudem würde sich der Verwaltungsaufwand für den Diözesanverband erhöhen. Eine konkrete Berechnung im „Fall wenn“ ist hier jedoch nicht möglich, da es in jedem Jahr abhängig davon ist, wie viele Einzelanträge anderer Träger im Einzugsgebiet jeweils eingereicht werden. Dadurch, dass der Gesamttopf zur Förderung der Jugendverbände jedoch gedeckelt ist, muss davon ausgegangen werden, dass eine höhere Förderung als bisher nicht möglich sein wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Kirchlicher Jugendförderplan des Bistums Münster</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch das Bistum Münster verfügt über eigene Richtlinien zur finanziellen Förderung der katholischen Jugendverbände. In diesen heißt es im Abschnitt 3: „Zuwendungsempfänger sind die im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözese Münster zusammengeschlossenen Mitgliedsverbände und beratenden Mitgliedsverbände sowie der BDKJ Diözese Münster selbst.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solange die KLJB Münster keinen Status als Mitglied des BDKJ Münster innehat, hat dieser auch keine Möglichkeit die Förderung des Bistums zu erhalten. Das waren im Jahr 2025 insgesamt 265.058,00 €. Auch ist fraglich, wie es das Bistum grundsätzlich bewerten würde, wenn einer der Verbände aus seinem jeweiligen Bundesverband austritt. Wenn sie dies negativ bewerten, muss davon ausgegangen werden, dass auch eine entsprechende Reaktion durch Veränderung der Förderrichtlinien erfolgen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Weitere Förderungen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Welche weiteren finanziellen Förderungen und Vorteile könnten betroffen sein?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Über das Jugendhaus Düsseldorf beziehen wir für internationale Jugendbegegnungen Mittel aus dem Kinder-/ Jugendförderplan auf Bundesebene. Sofern wir keine Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe hätten, bliebe uns auch diese Möglichkeit verwehrt (zwischen 3.000 und 5.000 € pro Brasilienaustausch).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Für die jährliche Agrarfahrt und die Fahrt zur Grünen Woche kooperieren wir mit der KLJB-Bundesebene und erhalten darüber Gelder zur Förderung der Fahrten vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Eine solche Kooperation würde bei einem Austritt aus dem Bundesverband entfallen (16.754,11 € in 2025).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Auf Diözesanebene gibt es auch noch den Förderverein der KLJB im Bistum Münster e.V. Bei einer Wesensveränderung des KLJB-Diözesanverbandes würde das auch eine notwendige Wesensveränderung des Fördervereins mit sich bringen, sofern weiterhin diözesane Maßnahmen gefördert werden sollen. Ob dies jedoch gewünscht wäre, entscheidet die Mitgliedschaft des Fördervereins, (jährliche Förderung der KLJB Münster zwischen 1.000 und 5.000 €).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In der Vergangenheit haben wir für einzelne Maßnahmen und Projekte Gelder aus unterschiedlichen Stiftungen bezogen. Hier ist es wahrscheinlich, dass die jeweiligen Stiftungsvorstände unter Umständen einen Austritt aus dem Bundesverband negativ bewerten und keine weiteren Förderungen mehr genehmigen (in den vergangenen Jahren zwischen 10.000 und 45.000 € jährlich, die über Stiftungen generiert wurden). Zudem wird eine Förderung durch die Stiftungen „Junges Land“ (Stiftung der KLJB Deutschland) und „Weitblick“ (BDKJ-Jugendstiftung) entfallen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Weitere Folgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Rahmenverträge und Sonderkonditionen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Derzeit schauen wir bei allen Verträgen, Bestellungen, Buchungen, Anschaffungen etc. nach möglichen Sonderkonditionen und bestehenden Rahmenverträgen. Bei einigen Unternehmen haben wir das Glück, die Konditionen der jeweiligen Rahmenverträge des Bistums Münster zu erhalten. Bei diesen wird auch fraglich sein, inwieweit diese Konditionen weiter für uns zur Verfügung stünden. Sollte der Status der Gemeinnützigkeit nicht gegeben sein, würden ebenfalls günstige Sonderkonditionen – insbesondere im IT-Bereich – wegfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Arbeitgeberverantwortung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der KLJB im Bistum Münster e.V. ist Arbeitgeber von insgesamt fünf Vollzeit- und zwei Teilzeitkräften mit jeweils unbefristeten Verträgen. Auch wenn die Mitglieder den Austritt beschließen würde, entbindet dies den Verein nicht von seiner Arbeitgeberverantwortung. Es wäre in dem Zuge also zu prüfen, ob die Veränderung der wirtschaftlichen Lage den Erhalt der Arbeitsplätze noch möglich macht oder nicht. Bedingt durch den Wegfall vieler Förderungen ist davon auszugehen, dass ein solcher Schritt betriebsbedingte Kündigungen zur Folge hätte. In einem solchen hypothetischen Fall muss ein Verein als Arbeitgeber auch darauf eingestellt sein, dass es zu Kündigungsschutzklagen und entsprechenden Abfindungen kommen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Name und Logo</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesebene hat den Titel „Katholische Landjugendbewegung“, den Titel „KLJB“ und das Logo markenrechtlich eintragen lassen. Eine Nutzung dieser Titel und des Logos ist also nur mit Einverständnis möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Sprachrohr und Image</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir aus dem Bundesverband austreten würden, treten wir nicht mehr als Teil des bundesweit agierenden Verbandes auf. Dadurch minimiert sich auch unser Standing im Rahmen von Positionspapieren, Gesprächen mit Politiker*innen und gegenüber Entscheidungsträger*innen. Darüber hinaus könnte nach Außen der Eindruck stehen, dass die KLJB Münster nicht mehr zu den Werten des Verbandes steht, was die Außenwelt das Image der KLJB Münster hinterfragen lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Verlust der Mehrwerte entsprechend der Fragen 1 und 2</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die im Kapitel zur Frage 1 und 2 erwähnten Mehrwerte würden selbstverständlich in der dort beschriebenen Form auch wegfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Frage 5 – Folgen eines Austrittes für den Bundesverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>Welche Folgen könnte ein Austritt der KLJB Münster aus der Bundesebene für die Bundesebene haben?</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Messbare Folgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Sofortiger Verlust von gewählten Mandatsträger*innen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Z. B. in Arbeitskreisen und anderen Gremien auf Bundesebene (bspw. von BAK-Mitgliedern oder das Mandat von Bernd Hante als Chaplin der MIJARC-World).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Deutlicher Rückgang der statistischen Größe des Bundesverbandes</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Austritt des Diözesanverbandes hätte einen unmittelbaren Verlust von rund 20.000 Mitgliedern zur Folge. Damit würde die statistische Größe des Bundesverbandes erheblich sinken, eine Diözese als regionale Einheit vollständig wegfallen und die bundesweite Abdeckung messbar reduziert werden. Diese Veränderungen hätten direkte Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Einordnung des Bundesverbandes als bundesweit relevanter Jugendverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Einschränkungen in Förderstrukturen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fördertöpfe arbeiten häufig mit Kennzahlen (z. B. Verbandsgröße, regionale Abdeckung, Anzahl erreichter junger Menschen). Das hätte geringere Fördersummen bei pauschalen Verteilungen und mögliche schlechtere Chancen bei kompetitiven Förderanträgen zur Folge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Wegfall von vertretenen Regionen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesverband vertritt nicht mehr den nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster, und somit auch nicht mehr die Regionen Münsterland und Niederrhein, damit stehen weniger regionale Perspektiven für die bundesweite Arbeit zur Verfügung, welche das gesamte Bundesgebiet im Blick hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Förderung im BDKJ</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im BDKJ Deutschland werden die Mittel nach einem sehr komplexen Schlüssel, dem sogenannten Silbersaalschlüssel, verteilt. Durch eine starke Reduzierung der Mitgliederzahl sowie den geringeren Abdeckungsfaktor der Wirkung im Bundesgebiet würden sich hier erhebliche Einbußen in der Förderung ergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Nicht messbare Folgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Spürbarer Bedeutungs- und Glaubwürdigkeitsverlust<br>
In einzelnen Wahlkreisen könnte der Zugang zu politischen Entscheidungsträger*innen erschwert oder verloren gehen, da es für bestimmte Politiker*innen dann keine KLJB mehr im Wahlkreis geben würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wäre ein größerer Imageschaden nach Innen und Außen annehmbar. Es könnte die Wahrnehmung von außen bestehen, dass die KLJB sich in einer großen Krise befindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Verunsicherung von Partner*innen, Kooperationspartner*innen und Ministerien</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein erheblicher Mitgliederverlust birgt die Gefahr einer Verunsicherung von Kooperationspartner*innen, Ministerien und Förderinstitutionen. Es könnte der Eindruck von Instabilität des Verbandes entstehen, was sich negativ auf gegenseitiges Vertrauen und auf die Zusammenarbeit auswirken könnte. Zudem könnte es zu einem Verlust regionaler Netzwerke und langjährig gewachsener Kontakte kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Grundsatzfragen zur Identität des Bundesverbandes</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Austritt eines großen Diözesanverbandes könnte intensive interne Grundsatzdiskussionen auslösen und die Frage aufwerfen, wer wir als KLJB-Bundesverband sind oder wie es um unser Selbstverständnis im solidarischen Miteinander steht. Auch kann es zu möglichen Diskussionen über Machtverhältnisse und Mitbestimmung, insbesondere im Verhältnis von Bundes- und Diözesanebene kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Risiko eines Dominoeffekts</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es bestünde auch die Gefahr, dass weitere Diözesen ihre Mitgliedschaft hinterfragen und ähnliche Schritte gehen. Langfristig droht so ein schleichender Bedeutungsverlust des Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Verlust von Know-how und Erfahrung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Austritt würde auch einen Verlust an Know-how bedeuten, etwa in Bezug auf Projekte und Methoden, thematische Schwerpunkte, Best-Practice-Erfahrungen oder unterschiedliche inhaltliche Perspektiven. Auch gäbe es weniger potenzielle Kandidat*innen für Bundesgremien, da der Pool an Engagierten kleiner wird (derzeit schwer quantifizierbar) und auch hier Know-how verloren geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Sinkende Teilnehmendenzahlen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weniger Teilnehmende bei Angeboten des Bundesverbandes, z. B. bei Bundestreffen oder bundesweiten Veranstaltungen wären anzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Anpassungsdruck</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Infolge von finanziellen Verlusten kommt es zu einem Anpassungsdruck auf die Strukturen und Angebote des Bundesverbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Darüber hinaus</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den Folgen für den Bundesverband würden sich auch darüber hinaus Folgen für weitere Institutionen ergeben. Zum Beispiel für den BDKJ-Bundesverband, denn auch dieser würde dann ca. 20.000 Mitglieder verlieren und würde dann künftig voraussichtlich weniger Fördermittel erhalten. Dies würde alle BDKJ-Mitgliedsverbände im gesamten Bundesgebiet betreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Frage 6 – Steigerungspotenzial des Mehrwertes</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>Wie kann der Mehrwert der Bundesebene für den Diözesanverband, Bezirke, Ortsgruppen und Ortsgruppenmitglieder gesteigert werden?</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Arbeit der AG wurde deutlich: Den Mehrwert der Bundesebene gibt es – er ist aber nicht immer gut sichtbar und wird im Alltag oft nur teilweise genutzt. Für viele Mitglieder wirkt die Bundesebene weit weg vom eigenen KLJB‑Leben im Ort oder im Bezirk. Das liegt meist nicht daran, dass es keine Angebote gibt, sondern eher daran, dass Informationen nicht ankommen, Zuständigkeiten unklar sind oder im stressigen Ehrenamtsalltag schlicht die Zeit fehlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Kapitel soll aufgezeigt werden, wie der vorhandene Mehrwert besser genutzt, verständlicher erklärt und für möglichst viele KLJBler*innen spürbar gemacht werden kann – auf allen Ebenen des Verbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Was andere Diözesanverbände erleben</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Blick in andere KLJB-Diözesanverbände zeigt ein gemischtes Bild. Manche nutzen die Angebote der Bundesebene sehr gezielt, zum Beispiel fachliche Beratung durch Bundesreferent*innen oder Mitarbeit in Gremien. Andere fordern kaum etwas ein – und erleben entsprechend auch wenig direkten Mehrwert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei ähneln sich die Punkte, die fast überall als Mehrwert genannt werden, sehr stark:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Austausch mit Engagierten aus ganz Deutschland</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Netzwerke, Kontakte und persönliche Beziehungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Internationale Verbindungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Große gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ein einheitlicher Auftritt als großer Jugendverband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitreden, Mitentscheiden und Mitgestalten auf Bundesebene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitarbeit in Bundesarbeitskreisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Dinge sind nicht immer sofort greifbar oder messbar. Klar wurde aber auch: Diese Mehrwerte entstehen nur dann, wenn sie aktiv genutzt werden. Damit Mehrwert im Alltag ankommt, braucht es unterschiedliche Ansätze auf den verschiedenen Ebenen der KLJB.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Diözesanverband</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Diözesanebene liegt der größte Hebel. Hier laufen Infos zusammen und von hier aus können Angebote in die Fläche getragen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wichtige Ansatzpunkte sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Infos besser weitergeben: Angebote der Bundesebene (Schulungen, Aktionen, Beteiligungsmöglichkeiten) sollten klar, verständlich und regelmäßig an Bezirke, Arbeitskreise und engagierte Personen weitergegeben werden. Kommunikationsprozesse müssen überprüft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Früher einbeziehen: Wenn Themen oder Anträge auf Bundesebene anstehen, hilft es enorm, diese frühzeitig transparent zu machen – damit mehr Menschen mitdenken und mitreden können und sich mehr abgeholt und wahrgenommen fühlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eigene Themen einbringen: Mehrwert entsteht besonders dann, wenn eigene Anliegen aktiv auf Bundesebene eingebracht werden. Wer mitgestaltet, kann sich auch besser mit Entscheidungen identifizieren und von der Reichweite des Gesamtverbands profitieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bundesgremien sichtbarer machen: Mitarbeit in BAKs oder anderen Gremien sollten stärker beworben und anschließend auch zurückgespiegelt werden: Was passiert da eigentlich? Was bringt das für uns in Münster?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bezirke und Ortsgruppen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bezirke und Ortsgruppen haben meist wenig direkten Kontakt zur Bundesebene. Trotzdem kann der Mehrwert hier spürbarer werden. Es zählt aufgrund der rein ehrenamtlichen Strukturen vor allem, was konkret hilft und wenig Zusatzaufwand bedeutet. Mögliche Ansätze sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Digitale Unterstützung: Eine bundesweite Cloud für Materialien, Vorlagen oder Projektideen könnte die praktische Arbeit deutlich erleichtern (Hinweis: Ein digitaler Marktplatz ist derzeit bereits im Aufbau).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Übersetzung von Themen: Bundesweite Kampagnen oder Positionen sollten so aufbereitet werden, dass Bezirke sie leicht auf ihre Region übertragen können. Hier könnten auch praktische Projektideen und Handlungsempfehlungen hilfreich sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Rahmenverträge: Zum Beispiel für Veranstaltungen, Zeltplätze oder digitale Tools – Dinge, die in den Untergliederungen wirklich Geld und Zeit sparen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Ortsgruppenmitglieder</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für einzelne Mitglieder wird die Bundesebene vor allem dann relevant, wenn sie sichtbar und nahbar ist. Wichtige Ansatzpunkte sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mehr erzählen, was passiert: Politische Arbeit, Erfolge und Aktionen der Bundesebene sollten verständlich und lebensnah erzählt werden – am besten über Social Media und diözesane Kanäle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einfache Beteiligung: Klare Infos darüber, wie man bei Bundesaktionen, Projekten oder BAKs mitmachen kann, senken die Hemmschwelle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Gemeinsames Wir‑Gefühl stärken: Ein erkennbarer gemeinsamer Auftritt hilft, die Bundesebene nicht als „die da oben“, sondern als Teil des eigenen Verbandes zu sehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kommunikation ist keine „Einbahnstraße“.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zentrales Ergebnis der AG ist: Mehrwert entsteht nur gemeinsam. Die Bundesebene muss ihre Angebote verständlich, ehrlich und zielgruppengerecht kommunizieren. Gleichzeitig liegt es auch an uns auf Diözesan‑, Bezirks‑ und Ortsebene, diese Angebote weiterzutragen, zu nutzen und aktiv einzufordern. Mitbestimmung heißt eben auch Mitmachen. Wer Einfluss will, muss sich einbringen – sei es durch Anträge, Rückmeldungen oder Mitarbeit in Gremien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Mehrwert der Bundesebene lässt sich steigern, ohne alles neu erfinden zu müssen. Entscheidend sind eine bessere Kommunikation, klarere Zuständigkeiten und der Mut, Angebote wirklich zu nutzen. Die Bundesebene ist kein externer Dienstleister, sondern Teil unserer gemeinsamen KLJB. Ihr Mehrwert wird dort spürbar, wo wir sie als das begreifen und gemeinsam gestalten.</p></div></div><h2>Bewertung der Arbeitsgruppe</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit in der Arbeitsgruppe hat bei den Mitgliedern im Laufe der zwei Jahre zu einer deutlichen Schärfung der eigenen Perspektiven geführt. Zu Beginn der AG‑Arbeit waren viele von uns dem Thema Bundesebene kritisch bis ablehnend gegenüber eingestellt. Insbesondere die Beitragserhöhung hatte das Gesamtbild stark negativ geprägt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Verlauf der inhaltlichen Auseinandersetzung, der intensiven Recherche sowie der Gespräche mit unterschiedlichen Akteur*innen wurde jedoch deutlich, dass sich viele Bewertungen durch eine sachliche, strukturierte und umfassende Betrachtung nochmal verändern. Die bewusste Trennung von persönlichem Frust, subjektiver Wahrnehmung und nachvollziehbaren strukturellen Zusammenhängen war durchweg eine Herausforderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das gesamte Thema war von Beginn an emotional und negativ konnotiert. Gerade deshalb war es für die Gruppe wichtig, unterschiedliche Sichtweisen offen zuzulassen, eigene Positionen kritisch zu hinterfragen und neue Erkenntnisse anzunehmen. Die nachfolgenden Bewertungen sind vor diesem Hintergrund nicht als einheitliche Ausgangsmeinung, sondern als Ergebnis des Gesamtprozesses zu verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Erkenntnisse aus dem Gespräch mit dem Bundesvorstand inkl. Besichtigung der Bundesstelle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Die Bundesstelle:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der Ankunft in Rhöndorf wurden wir direkt von den beiden Bundesvorsitzenden Jannis und Judith am Eingang der Bundesstelle empfangen. Beim Gebäude handelt es sich um ein größeres altes Fachwerkhaus, teils mit kunstvollen Verzierungen. Direkt zu Beginn des Treffens wurden wir durch das verwinkelte Gebäude geführt, um einen ersten Eindruck von der Bundesstelle zu bekommen. Die Führung begann in den Gebäudeteilen, die in den letzten Jahren bereits umfassend saniert wurden. Die meisten der Räume werden als Büros genutzt, der Großteil davon mit jeweils zwei Schreibtischen. Schnell wurde uns bei der Führung durch das Büro deutlich, dass ein großer Teil der Räume gar nicht durch die KLJB genutzt wird, sondern an andere Organisationen vermietet ist. Insbesondere die KLB und ein ansässiger Verein namens Naturpark Siebengebirge nutzen viele der Räumlichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter anderem gibt es auch ein kleines Zimmer mit zwei Betten, sowie ein kleines Bad mit Dusche und WC. In einem weiteren Büro mit zwei Arbeitsplätzen stand ebenfalls ein Bett. Uns wurde erklärt, dass die Schlafgelegenheiten immer mal wieder nützlich sind für Vorsitzende oder Mitglieder, die nicht aus der Nähe von Rhöndorf kommen und bei Veranstaltungen noch einen Schlafplatz brauchen. Außerdem konnten wir einen Versammlungsraum sehen, der mit einer Leinwand und einem eingebauten Beamer ausgestattet ist. An dem Versammlungstisch finden etwa 10 bis 15 Personen Platz. Eine kleine Küche ist ebenfalls vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Gebäude ist insgesamt sehr verwinkelt und verfügt über viele Wege und Treppen. Im Erdgeschoss wurde uns zudem die ehemalige Gaststätte gezeigt. Dort konnten wir einen Rohbauzustand vorfinden. Hier kann man noch gut erkennen, dass es sich um ein wirklich altes Fachwerkhaus handelt. Hier lässt sich auch erahnen, wie aufwändig die Renovierungsarbeiten im restlichen Teil des Gebäudes gewesen sein müssen. Die alten Holzbalken mussten teils durch neue Stahlträger verstärkt werden. Diese noch ungenutzten Flächen werden derzeit zu weiteren Büros für den Verein Naturpark Siebengebirge umgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Ende wurden wir noch zur Terrasse auf dem Dach geführt, diese wirkte allerdings sehr marode. Das hölzerne Geländer machte keinen vertrauenswürdigen Eindruck mehr. Anfang 2026 wurde die Renovierung im Auftrag des Bundesvorstands beauftragt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Anschluss an die Führung folgten dann ein ausführliches Kennenlernen und ein konstruktiver Austausch mit den beiden Bundesvorsitzenden. Dort stellten wir nach einiger Zeit auch fest, dass es im Gebäude keine Klimaanlage gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/page/files/Abb_2_Impressionen_der_Bundesstelle.png">Abb. 2: Impressionen der Bundesstelle </a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Eindruck des Gesprächs mit der Bundesebene:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Gespräch startete mit einer kleinen Vorstellungsrunde, damit alle wussten, mit wem sie es zu tun haben. Nachdem sich alle persönlich vorgestellt hatten, bekamen wir durch Judith und Jannis noch einmal eine kurze Vorstellung des Bundesvorstands sowie des Teams der Bundesstelle. Uns wurde erklärt, wie der Alltag in der Bundesstelle aussieht und welche Aufgaben der Bundesvorstand übernimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Anschluss konnten wir unsere Arbeitsgruppe vorstellen und dem Bundesvorstand nahebringen, warum es diese AG gibt und welches Ziel mit ihrer Arbeit verfolgt wird. Dabei wurde noch einmal deutlich gemacht, dass die AG eingesetzt wurde, um den Mehrwert der Bundesebene sachlich zu beleuchten und besser nachvollziehbar darzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im weiteren Verlauf des Gesprächs haben wir offen über die Probleme gesprochen, die es aus unserer Sicht in Bezug auf die Bundesebene gibt und gab. Insbesondere die Beitragserhöhung hat bei vielen Mitgliedern für Unmut und wenig Verständnis gesorgt. Wir haben als AG noch einmal deutlich gemacht, wie schwer es uns in Münster fällt, den Mitgliedern zu vermitteln, warum die Bundesebene deutlich höhere finanzielle Mittel benötigt als die Diözesanebene. In diesem Zusammenhang berichteten wir auch von den Rückmeldungen und Fragen aus dem ehrenamtlichen Beitragsteam im DV Münster sowie von den Überschneidungen zur Arbeit der AG Mehrwert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seitens des Bundesvorstands wurde erläutert, dass es für die Beitragserhöhung mehrere Gründe gibt. Zwar seien bei der Sanierung der Bundesstelle die ursprünglich geplanten Kosten deutlich überschritten worden, zugleich seien jedoch auch die Personalkosten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Mit Blick auf die Sanierung wurde offen angesprochen, dass nicht alle Prozesse optimal verlaufen sind und es Punkte gab, die man im Nachhinein anders angegangen wäre. Gleichzeitig wurde betont, dass auch unvorhersehbare bauliche Probleme eine Rolle gespielt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzend wurde dargestellt, dass aus der Sanierung Lerneffekte gezogen wurden. So werde die Haushalts- und Finanzkommission inzwischen stärker einbezogen, Zuständigkeiten klarer geregelt und die Bundesversammlung intensiver in finanzielle Entscheidungen eingebunden. Zudem befindet sich eine neue Finanz- und Haushaltsordnung in der Umsetzung, die unter anderem klare Grenzen festlegt, wann welche Gremien beteiligt oder angehört werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Frage nach dem konkreten Mehrwert der Bundesebene. Seitens des Bundesvorstands wurde beschrieben, dass viele Leistungen – wie politische Lobbyarbeit, Interessenvertretung, internationale Anbindung oder der Zugang zu Fördermitteln – eher strukturell wirken und sich nicht immer direkt am einzelnen Mitglied festmachen lassen. Gleichzeitig wurde betont, dass diese Leistungen wichtige Rahmenbedingungen für die Arbeit aller Ebenen schaffen. Politische Erfolge, etwa der direkte Zugang zu Entscheidungsträger*innen, ließen sich häufig nicht in Zahlen ausdrücken, seien aber dennoch real vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Rollen der bundesweiten Einrichtungen wie der Akademie Junges Land und des Landjugendverlags wurden thematisiert. Der Bundesvorstand erläuterte deren Entstehung und Aufgaben sowie aktuelle Überlegungen zur Weiterentwicklung. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass die Akademie perspektivisch noch stärker auch für Diözesan- und Ortsgruppen angefragt werden könne, etwa im Bereich Jugendpolitik oder Verbandsentwicklung. Gleichzeitig wurde erklärt, warum individualisierte Merchandise-Angebote über den Verlag in der Vergangenheit wirtschaftlich nicht dauerhaft tragfähig waren, man aber offen für neue Ideen bleibe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seitens des Bundesvorstands wurde außerdem berichtet, wie die Existenz einer Arbeitsgruppe wie der AG Mehrwert auf Bundesebene wahrgenommen wird. Grundsätzlich wurde es als positiv bewertet, dass Kritik in einer strukturierten und konstruktiven Form aufgearbeitet wird. Gleichzeitig wurde offen angesprochen, dass die erste Konfrontation mit möglichen Austrittsüberlegungen verständlicherweise verunsichernd sei. Es wurde jedoch als beruhigend empfunden, dass es der AG ausdrücklich um die Klärung und Steigerung des Mehrwertes gehe und nicht um eine konkrete Austrittsvorbereitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt waren das Gespräch und das Treffen sehr konstruktiv. Wir konnten Kritik an den aus unserer Sicht richtigen Stellen anbringen, haben aber auch einige Bälle zurückgespielt bekommen – insbesondere mit Blick auf die Nutzung von Einflussmöglichkeiten und Beteiligungsformaten auf Bundesebene. Zudem wurde uns sehr eindrücklich vom Arbeitspensum des Bundesvorstands berichtet. Als Fazit aus dem Gespräch hielt die Arbeitsgruppe fest, dass alle Ebenen des Verbands voneinander abhängen, alle Ebenen ihren wichtigen Teil beitragen und wir insgesamt von einem bundesweit stark aufgestellten Verband profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Einflussmöglichkeiten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Wo/Wie hat die KLJB Münster Einfluss?</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einflussmöglichkeiten, sich als Diözesanverband in die Themenfindung und die Verbandsentwicklung auf Bundesebene einzubringen, sind klar erkennbar. Einerseits geschieht dies durch die Teilnahme an Bundesgremien und die Wahrnehmung des Stimmrechts, andererseits durch die Nutzung des Antragsrechts. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich durch die Wahl von Mitgliedern in Bundesarbeitskreise (BAK) oder anderen Gremien, Arbeitskreisen oder ähnliches zu beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stimmrechte bei Bundesgremien wie Bundesversammlung/Herbstbundesausschuss und Frühjahrsbundesausschuss wurden bisher nahezu vollumfänglich wahrgenommen. Durch die Einarbeitung in die Anträge vor Versammlungsbeginn und die Teilnahme an Antragscafés und Lesungen wurden die Meinungen, Einschätzungen und Ansichten des DVs Münster durch die Delegierten der jeweiligen Versammlung gut kommuniziert und versucht, die Richtung und Themensetzung des Bundesverbandes mitzugestalten. Dies gelingt bei manchen Themen besser, bei anderen schlechter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine große Veränderung im Stimmschlüssel für die Bundesversammlungen wurde auf der Bundesversammlung 2024 durch einen Antrag vom DV Münster, DV Vechta und LV Niedersachsen erwirkt. Im Zuge der Debatte um die Beitragserhöhung 2023 ist bei den größeren Verbänden zunehmend Unmut aufgetreten, da die Stimmenverteilung in Bezug auf die vertretenen Mitglieder deutlich unterschiedlich war. Durch die Anpassung des Stimmschlüssels konnte dies zwar ein bisschen korrigiert werden, es bleibt aber aus Gründen der Machbarkeit und Gerechtigkeit weiterhin so, dass große Verbände deutlich mehr Mitglieder pro Stimme auf der Bundesversammlung vertreten als kleinere Verbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Antragsrecht wurde in den vergangenen Jahren aktiv genutzt. Auf der BV 2023 wurde die oben genannte Satzungsänderung zur Anpassung des Stimmschlüssels beantragt. Auf dem HBA 2024 wurden gemeinsam mit dem DV Vechta und dem LV Niedersachsen im Rahmen eines Antrags Unterlagen zur Sanierung der Gaststätte angefordert. Im Jahr 2025 wurde auf der BV ein Antrag zur Erstellung eines übersichtlichen und anschaulichen Angebotskatalogs eingebracht. Zudem wurde auf dem HBA 2025 der Antrag „Haltung zeigen, politische Arbeit stärken – Die KLJB als politischer Jugendverband“ behandelt. Dieser ging aus einem Antrag der Diözesanversammlung 2025 sowie der Erarbeitung des AK JuPo hervor, wurde in den Herbstbundesausschuss 2025 eingebracht und dort in angepasster Form beschlossen. Darüber hinaus wurde das Recht, Änderungsanträge zu stellen, intensiv genutzt. Häufig führten diese zu Anpassungen der Antragstexte, blieben jedoch in vielen Fällen auch ohne Erfolg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Möglichkeit, sich an BAKs zu beteiligen, wurde in den letzten Jahren eher weniger genutzt. Es gibt/gab in den letzten Jahren zwar vereinzelt Personen aus den mittleren oder Ortsgruppenebene, die sich in einen Bundesarbeitskreis haben wählen lassen, leider ist der Input und die Beteiligung der Diözesanebene Münster an den BAKs aber sonst gering. Dies liegt vor allem an der Auslastung des Vorstandes und wird durch die räumliche Distanz noch einmal erschwert. Der Diözesanvorstand hat in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, durch Werbung auf unseren Kanälen sowie durch persönliche Ansprache Menschen für die BAKs zu gewinnen. Leider blieb dies ohne großen Erfolg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Bundesversammlung 2025 wurde Dirk Buddenbrock in die HaFiKo der Bundesebene gewählt. Seit der Bundesversammlung 2026 sind Simone Hauptmeier Teil der Mitgliederversammlung der Akademie Junges Land und Dirk zusätzlich des Kuratoriums der Stiftung Junges Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Generell ist zum Thema Einflussmöglichkeiten festzuhalten, dass wir als Diözesanverband Münster einen gewissen Einfluss auf die Verbandsentwicklung und die Ausrichtung des Bundesverbandes haben. Dieser Einfluss ist nicht in jedem Gremium gleichermaßen erkennbar und wirkt mitunter kaum spürbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dennoch ergibt sich daraus eine gewisse Bringschuld: Wir sind gefordert, uns aktiv einzubringen, um den Verband so mitzugestalten, dass er unsere Interessen angemessen vertritt und zugleich einen entsprechenden Mehrwert bietet. Hierzu sind selbstverständlich alle interessierten Mitglieder eingeladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Sichtbarkeit und Kommunikation</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beim Thema Sichtbarkeit und Kommunikation wird deutlich, dass in den letzten Jahren nicht alles optimal gelaufen ist – weder auf Seite der Bundesebene noch bei uns. Viele Probleme wurden offen angesprochen und teilweise auch schon angegangen, aber gerade bei der Kommunikation gibt es noch Luft nach oben, wie es z. B. das Kommunikationskonzept der Bundesebene zeigt. Die Bundesebene hat erkannt, dass sie mit ihren bisherigen Kanälen vor allem hauptamtliche Mitarbeitende erreicht hat, während viele Ehrenamtliche außen vor geblieben sind. Um das zu verbessern, soll künftig zusätzlich zur eigenen Webseite stärker über WhatsApp und soziale Netzwerke kommuniziert werden. Auf WhatsApp wurde zur diesjährigen Bundesversammlung bereits ein Kanal2 eingerichtet, dem jeder folgen kann und eine WhatsApp-Community geschaffen, um die ganzen WhatsApp-Chats für Ehrenamtliche wieder besser auffindbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig müssen auch wir als Diözesanverband selbstkritisch feststellen, dass wir Angebote und Möglichkeiten der Bundesebene in der Vergangenheit oft nicht ausreichend weitergegeben haben – sei es bei Bewerbungen für Delegationen, beim „Ziepchen-Talk“, dem KLJB-Podcast oder bei der Mitarbeit in Gremien. Hier braucht es in Zukunft ein besseres Gleichgewicht: Eigene Angebote bleiben wichtig aber wir müssen genauso darauf achten, relevante Inhalte der Bundesebene sichtbar zu machen und weiterzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch beim Thema Sichtbarkeit des Verbands spielt die Nutzung eines eigenen Logos eine wichtige Rolle. Zwar stärkt ein individuelles Erscheinungsbild zunächst die eigene Identität, gleichzeitig kann es aber die Wahrnehmung als Teil des Gesamtverbands schwächen. Die gemeinsame Zugehörigkeit wird dadurch weniger deutlich, was sich sowohl nach Innen als auch nach Außen bemerkbar macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Wir sind eine KLJB!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesebene der KLJB beschäftigt uns bereits seit einiger Zeit. Immer wieder wurde Kritik am Vorgehen, an der Arbeitsweise sowie an Positionen des Bundesvorstandes und der Bundesstelle geäußert. In diesem Zusammenhang wurden vereinzelt sogar Überlegungen zu einem Austritt aus dem Bundesverband angestoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitsgruppe „Mehrwert Bundesebene“ hat sich daher intensiv mit der Rolle und Bedeutung der Bundesebene auseinandergesetzt. Grundsätzlich gilt: Der Bundesverband soll das Sprachrohr aller rund 70.000 Mitglieder sein. Als Zusammenschluss vieler Einzelner entfalten wir eine deutlich größere Wirkung im Austausch mit Politik, Kirche und anderen Interessengruppen. Dieses Prinzip ist nicht nur naheliegend, sondern in vielen Bereichen bewährte Praxis: Gemeinsam ist man stärker.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei darf jedoch nicht aus dem Blick geraten, dass „Oben“ nur glaubwürdig vertreten kann, was „Unten“ tatsächlich gedacht und getragen wird. Wird diese Verbindung zu schwach oder entsteht eine zu große Differenz, geht Vertrauen verloren. Dieses Spannungsfeld muss allen Beteiligten bewusst sein und aktiv gestaltet werden. Als bundesweiter Verband vertritt die KLJB junge Menschen vom Land in ganz Deutschland. Dabei gibt es sowohl gemeinsame Anliegen als auch unterschiedliche regionale Schwerpunkte. Diese Vielfalt ist Herausforderung und Stärke zugleich. Sie erfordert Dialog, Kompromissbereitschaft und das gemeinsame Ringen um gute Lösungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KLJB lebt vom Gemeinschaftsgedanken. Gemeinsam an einem Strang zu ziehen, gemeinsam etwas zu bewegen und gemeinsam Ziele zu erreichen, ist der Kern der KLJB und ein großer Teil von dem, was die Faszination „KLJB“ ausmacht. Unterschiedliche Meinungen gehören dabei selbstverständlich dazu – oft gibt es mehrere Wege zum Ziel. Entscheidend ist jedoch, dass der Wille besteht, gemeinsam Lösungen zu finden und die KLJB als Ganzes voranzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine kritische Diskussion über den „Mehrwert“ der Bundesebene ist daher wichtig und notwendig. Nur durch offenen Austausch können Missverständnisse geklärt und bestehende Herausforderungen benannt werden. Dem Problem jedoch den Rücken zu kehren, widerspricht dem Selbstverständnis der Landjugend. Wir packen an, wir gestalten und wir suchen gemeinsam nach Lösungen – auch wenn dieser Weg Zeit braucht und von unterschiedlichen Perspektiven geprägt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch eine Sache ist wichtig für die KLJB: Die KLJB ist ein demokratischer Jugendverband. Das bedeutet, dass die Möglichkeit zur Mitbestimmung fest in ihrer Struktur verankert ist. Gleichzeitig bringt dies auch Verantwortung mit sich. Wenn Richtungen oder Entscheidungen nicht mitgetragen werden, braucht es aktive Beteiligung – sei es durch Anträge, Gespräche oder Mitarbeit in Gremien und Arbeitsgruppen. Ein Jugendverband lebt nicht allein von seinen Strukturen, sondern von den Menschen, die ihn tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das alles gehört zum Selbstverständnis der KLJB. Ein Austritt aus diesem Gefüge würde daher nicht nur den Verlust politischer und gesellschaftlicher Wirkung bedeuten, sondern auch einen Einschnitt in die eigene Identität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und was folgt? Die Bildung, die Arbeit und die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe zeigt: Die Bundesebene ist gefordert, die Interessen der KLJB im Bistum Münster stärker zu berücksichtigen. Gleichzeitig liegt es aber auch in der Verantwortung aller Mitglieder der KLJB im Bistum Münster sich aktiv in den Verband einzubringen und den gemeinsamen Weg mitzugestalten. Dabei ist immer zu berücksichtigen, die Interessen aller Diözesanverbände und aller Mitglieder in diesen Weg mit einfließen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Ende gilt: Nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Wir sind eine KLJB – und genau darin liegt unsere Stärke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Potenzieller Austritt aus dem Bundesverband</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus Sicht der AG Mehrwert gab es in den letzten Jahren eine immense Anzahl von Punkten, die bei Mitgliedern des Diözesanverbandes Münster aber auch beim Diözesanvorstand im Hinblick auf die Bundesebene Unmut, Unverständnis und auch Ärger hervorgerufen haben. Gerade in den Bereichen Kommunikation und Finanzen ist unserer Ansicht nach immer wieder vieles schiefgelaufen. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass die Arbeitsgruppe und der Diözesanvorstand eine deutliche Verbesserung sowie ein stärkeres Engagement der Bundesebene zur Veränderung dieser Themen wahrnehmen. Bei der inhaltlichen Ausrichtung des Verbands bestehen bei einzelnen Punkten und Themen unterschiedliche Auffassungen zwischen dem DV Münster und dem übrigen bzw. einem Großteil des Bundesverbands. Dies ist jedoch im Rahmen eines demokratisch organisierten Verbandes ausdrücklich legitim, da wir das Demokratieprinzip leben und Mehrheitsentscheidungen selbstverständlich anerkennen und respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen jedoch auch, dass es an mehreren Stellen Möglichkeiten gibt, die Entwicklung des Verbands sowie die thematischen Schwerpunkte im Bundesverband aktiver mitzugestalten. Zugleich kann durch eine aktivere und transparentere Kommunikation auch seitens der Diözesanebene der Mehrwert der Bundesebene sowohl besser vermittelt als auch weiter gesteigert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><strong>Im Ergebnis der intensiven Arbeit der AG Mehrwert lässt sich festhalten, dass der Mehrwert der Bundesebene durchaus erkennbar ist und ein Austritt aus dem Bundesverband für uns nicht infrage kommt, und zwar unabhängig von rechtlichen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Hürden. </strong></p></blockquote></div></div><h2>Ausblick und Danksagung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben festgestellt, dass sich vieles im Wandel befindet, und blicken daher insgesamt positiv in die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass auch weiterhin viel in Bewegung bleiben und sich weiterentwickeln wird. Gleichzeitig sehen wir noch deutliches Potenzial nach oben, das es gemeinsam zu nutzen gilt. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass der Austausch untereinander in alle Richtungen und auf allen Ebenen intensiv, offen und konstruktiv fortgeführt wird, um Entwicklungen nachhaltig zu gestalten und gemeinsame Ziele zu erreichen. Als AG wünschen wir uns zudem, dass sowohl der Diözesanvorstand als auch die Mitarbeitenden den Blick für den Austausch mit dem Bundesverband weiterhin aktiv halten und schärfen. Darüber hinaus sollte die Sichtbarkeit der Bundesebene weiter gestärkt werden, insbesondere indem Angebote des Bundesverbandes häufiger kommuniziert, hervorgehoben und geteilt werden. Auch das gemeinsame Auftreten des Verbandes insgesamt sollte nach Außen hin deutlicher erkennbar sein. Eine einheitliche visuelle Darstellung, beispielsweise durch die konsistente Nutzung von Logos, kann dazu beitragen, die Zusammengehörigkeit sichtbar zu machen und die gemeinsame Identität zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern der KLJB, die durch ihre konstruktive Kritik diesen Prozess erst angestoßen und begleitet haben. Zudem möchten wir uns herzlich beim Bundesvorstand bedanken. Besonders hervorheben möchten wir, dass wir unsere Tagung vor Ort durchführen durften und dass sich trotz hoher Arbeitsbelastung ein ganzer Tag Zeit genommen wurde, um in einen intensiven und wertvollen Austausch mit uns zu gehen. Dieses Engagement sowie die Offenheit und Gesprächsbereitschaft wissen wir sehr zu schätzen. Ebenso gilt unser ausdrücklicher Dank allen beteiligten Akteur*innen innerhalb des Diözesanverbandes, die uns Fragen beantwortet, Dokumente zur Verfügung gestellt oder diesen Abschlussbericht Korrektur gelesen haben. All das hat unsere Arbeit maßgeblich erleichtert und zu einer fundierten Auseinandersetzung mit den relevanten Themen beigetragen.</p></div></div><h2>kompletter Bericht</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/ag-mehrwert-bundesebene-26838/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fag-mehrwert-bundesebene-26838%2Fviewpdf%3FsectionId%3D186"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:53:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E2: zu A2: Bewertung der HaFiKo zu Campflow</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bewertung-der-hafiko-zu-campflow-29269</link>
                        <author>Haushalts- und Finanzkommission (HaFiKo)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bewertung-der-hafiko-zu-campflow-29269</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bericht</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die HaFiKo wurde im Vorfeld der Diözesanversammlung vom Vorstand über den Antrag und das entsprechende Vorhaben informiert. Die HaFiKo kann die Argumente des Vorstandes nachvollziehen, welche für die Umsetzung der Mitgliedermeldung über Campflow sprechen. Die Kommission begrüßt es sehr, dass eine solche Entscheidung bewusst als Antrag in die Diözesanversammlung gegeben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zu erwartenden Gesamtkosten sind dennoch nicht zu unterschätzen. Entsprechend hat die HaFiKo nochmals einen Blick in den 10-Jahres Haushaltsplan geworfen und diesen an mehreren Stellen angepasst. Als dieser zur Beitragserhöhung aufgestellt wurde, waren mehrere größere Faktoren noch nicht absehbar. Unter Anderem Veränderungen im Personalbereich, welche Ersparnisse mit sich bringen oder aber der nicht statgefundene Mitgliederschwund, wodurch auch der Eigenanteil für die KLJB Münster höher ausfällt als ursprünglich angenommen. Zudem hat uns die Umsetzung des Sparprozesses des Bistum Münster nicht so hart getroffen, wie ursprünglich einmal angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch über die absehbaren freiwerdenen Personalkapzitäten hat sich die HaFiko ausgetausch. Durch die steigenden Mitgliederzahlen der vergangenen Jahre und durch äußere bürokra􀆟sche Auflagen ist der allgemeine Verwaltungsaufwand in der Vergangenheit anges􀆟egen und wird vermutlich auch mindestens in dem Pensum bleiben. Dementsprechend sieht die HaFiKo die Chance, dass nochmal mehr Verwaltungstätigkeiten zum Beispiel von den Referent*innen􀆟schen abgenommen werden können, wenn die Intensität der Mitgliederverwaltung sinkt. Selbstverständlich ist der Vorstand dann auch gehalten bei zukünftigen Personalwechseln, genau zu prüfen, welchen Stellenumfang es für eine Stelenausschreibung benötigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die HaFiKo ist zu dem Schluss gekommen, dass eine Finanzierung des Systems machbar ist. Voraussichtlich wird beim „Antrags-Café“ am Samstag der Diözesanversammlung niemand von der HaFiKo anwesend sein können, darum wurde Lars Kramer von der Kommission beau􀅌ragt dort auch nochmal den konkreten 10-Jahresplan vorzulegen und die finanziellen Fragen zu beantworten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:14:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E1: zu A3/A4: Näheres zum Berechnungsverfahren der Stimmschlüssel</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/naheres-zum-berechnungsverfahren-der-stimmschlussel-3477</link>
                        <author>AG Stimmschlüssel</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/naheres-zum-berechnungsverfahren-der-stimmschlussel-3477</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bericht</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hinweis vorab:</strong><br>
In der bisherigen Fassung der Erläuterung wurde im Absatz „Zusatzmandate“ fälschlicherweise angegeben, dass das Ergebnis auf ganze Zahlen gerundet wird. Tatsächlich erfolgt eine Abrundung auf ganze Zahlen. Dies wurde in der vorliegenden Fassung korrigiert. Zudem wurde der Absatz zu den Restmandaten zur Verbesserung der Verständlichkeit überarbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Hare-Niemeyer-Verfahren, auch als Hare-Quota-Prinzip, Hare-Quotient oder Hare-Methode bekannt, ist ein Konzept, das in Verbindung mit Wahlsystemen verwendet wird, um die Verteilung von Sitzen oder Mandaten basierend auf den Wählerstimmen zu bestimmen. Es ist nach dem britischen Mathematiker und Politiker Thomas Hare, der es im 19. Jahrhundert entwickelte und dem deutschen Mathematiker Horst F. Niemeyer, der es in den 1970er Jahren erweiterte, benannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Prinzip beruht auf dem Gedanken der proportionalen Repräsentation, bei dem das Ziel darin besteht, dass die Sitzverteilung im Parlament oder in einer anderen repräsentativen Institution die politischen Ansichten der Wählerschaft möglichst genau widerspiegelt. Neben einigen Bundesländern in Deutschland setzen auch Staaten wie Dänemark, Italien, Griechenland, die Ukraine, die Schweiz und Österreich auf dieses Verfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die genaue Anwendung dieses Verfahrens wird in den folgenden Abschnitten für den Bezirks- und den Diözesanversammlungsstimmschlüssel erläutert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Folgenden ist der Begriff Mandat dem Begriff Stimme gleichzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong><em>Berechnungskonzept für den Bezirksstimmschlüssel</em></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Grundmandate</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einführung von Grundmandaten stellt sicher, dass jede Ortsgruppe unabhängig von ihrer Mitgliederzahl in der Bezirksversammlung vertreten ist und ein Mitspracherecht behält. Dadurch wird verhindert, dass Ortsgruppen mit wenigen Mitgliedern von der Beteiligung an Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem ermöglichen Grundmandate auch neu gegründeten Ortsgruppen bereits im Gründungsjahr eine Beteiligung an der Arbeit der Bezirksversammlung. Da in dieser Phase aufgrund der Beitragsfreiheit noch keine ordentlichen Mitglieder vorhanden sind, würde ohne eine solche Regelung keine Vertretung zustande kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorgesehen sind daher <strong>zwei Grundmandate pro Ortsgruppe</strong>. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Ortsgruppe unabhängig von ihrer Größe an der Entwicklung des Bezirks mitwirken und an Entscheidungen teilnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Gesamtdelegierte</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Bezirke kann kein vollständig einheitlicher Verteilungsschlüssel für alle Bezirke angewendet werden. Um dennoch eine nachvollziehbare und faire Bemessung der Größe der Bezirksversammlungen zu ermöglichen, wird die Gesamtzahl der Delegierten anhand der Anzahl der Ortsgruppen eines Bezirks gestaffelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vorgeschlagene Staffelung orientiert sich dabei an den derzeitigen Größen der bestehenden Bezirksversammlungen und soll eine praktikable sowie verhältnismäßige Zusammensetzung der Versammlungen gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daraus ergibt sich folgende Einteilung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>0 bis 8 Ortsgruppen:</strong> 30 Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>9 bis 12 Ortsgruppen: </strong>40 Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>13 bis 16 Ortsgruppen:</strong> 60 Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>17 bis 20 Ortsgruppen:</strong> 80 Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>ab 21 Ortsgruppen:</strong> 95 Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte ein Bezirk künftig deutlich über 21 Ortsgruppen hinaus anwachsen, besteht die Möglichkeit, diese Staffelung entsprechend zu erweitern, um auch für größere Bezirke eine angemessene Vertretung sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Für die Berechnung zur Verfügung stehende Mandate</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit das Verteilungsverfahren angewendet werden kann, muss eindeutig festgelegt sein, wie viele Mandate tatsächlich für die Berechnung zur Verfügung stehen. Da jede Ortsgruppe zwei Grundmandate erhält, sind diese bereits fest vergeben und stehen nicht für die Verteilung im Berechnungsverfahren zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Ermittlung der Mandate, die nach dem vorgesehenen Verfahren verteilt werden können, wird daher von der festgelegten Gesamtzahl der Delegierten die Summe der Grundmandate abgezogen. Diese ergibt sich aus der Anzahl der Ortsgruppen multipliziert mit zwei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zahl der für die Berechnung verfügbaren Mandate ergibt sich somit aus folgender Rechnung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><em>Anzahl der zur Verfügung stehenden Mandate = Gesamtzahl der Delegierten – (Anzahl der Ortsgruppen × 2 Grundmandate)</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Hare-Quote</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hare-Quote definiert den Schwellenwert, der erreicht werden muss, um ein zusätzliches Mandat zu erhalten. Sie legt fest, wie viele Mitglieder rechnerisch auf ein Mandat entfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Berechnung der Hare-Quote wird die Gesamtzahl aller Mitglieder eines Bezirks durch die Anzahl der Mandate geteilt, die für das Verteilungsverfahren zur Verfügung stehen (also nach Abzug der Grundmandate).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Berechnung erfolgt nach folgender Formel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><em>Hare-Quote = Gesamtzahl aller Mitglieder / Anzahl der zur Verfügung stehenden Mandate</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der so ermittelte Wert gibt an, wie viele Mitglieder erforderlich sind, damit rechnerisch ein weiteres Mandat vergeben werden kann. Auf dieser Grundlage werden die Mandate anschließend proportional auf die Ortsgruppen verteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Zusatzmandate</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusatzmandate werden auf Grundlage der Mitgliederzahlen der einzelnen Ortsgruppen berechnet. Dazu wird die Mitgliederzahl jeder Ortsgruppe durch die zuvor ermittelte Hare-Quote geteilt. Das Ergebnis wird anschließend auf ganze Zahlen abgerundet. Die so entstehenden Werte geben an, wie viele Zusatzmandate einer Ortsgruppe zustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Restmandate</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach der Berechnung der Zusatzmandate durch die Teilung der Mitgliederzahlen durch die Hare-Quote und dem anschließenden Abrunden entstehen in der Regel verbleibende Dezimalreste. Diese entstehen, weil die Berechnung häufig keine ganzen Zahlen ergibt und die Nachkommastellen zunächst nicht zu einem vollständigen Mandat führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da durch das Abrunden nicht alle verfügbaren Mandate vergeben werden, bleiben sogenannte Restmandate übrig. Diese werden anschließend auf Grundlage der größten verbleibenden Dezimalreste verteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur praktischen Umsetzung werden die Ortsgruppen nach der Größe ihrer Dezimalreste absteigend sortiert. Die verbleibenden Mandate werden anschließend der Reihe nach an die Ortsgruppen mit den größten Resten vergeben, bis alle Restmandate verteilt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur mathematisch eindeutigen Bestimmung der berücksichtigten Restwerte kann alternativ ein Schwellenwert definiert werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><em>Schwellenwert = n-kleinster Wert (Liste der Restwerte, Anzahl der Ortsgruppen - Anzahl der Restmandate + 1)</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei entspricht der Schwellenwert dem kleinsten Restwert, der noch zur Zuteilung eines zusätzlichen Mandats führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle Ortsgruppen, deren Dezimalrest größer oder gleich diesem Schwellenwert ist, erhalten ein zusätzliches Mandat, bis alle Restmandate vergeben sind. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die verbleibenden Mandate möglichst proportional zur tatsächlichen Mitgliederstärke verteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Gesamtmandate der Delegation</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gesamtzahl der Mandate einer Ortsgruppendelegation ergibt sich aus der Summe der Grundmandate, der Zusatzmandate sowie der gegebenenfalls zugeteilten Restmandate.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Berechnung erfolgt somit nach folgendem Prinzip:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><em>Gesamtmandate einer Ortsgruppe = Grundmandate + Zusatzmandate + Restmandate</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um eine übermäßige Konzentration von Stimmrechten bei sehr großen Ortsgruppen zu vermeiden, wird die Gesamtzahl der Mandate pro Ortsgruppe begrenzt. Es gilt eine <strong>Obergrenze von sechs Mandaten pro Ortsgruppe</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergibt die rechnerische Verteilung beispielsweise neun Mandate für eine Ortsgruppe, wird die Anzahl dennoch auf maximal sechs stimmberechtigte Delegierte begrenzt. Diese Deckelung stellt sicher, dass auch kleinere Ortsgruppen angemessen berücksichtigt werden und das Kräfteverhältnis innerhalb der Versammlung ausgewogen bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Bezirksvorstand</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich zu den Mandaten der Ortsgruppen erhält auch der Bezirksvorstand eigene Mandate in der Bezirksversammlung. Diese sollen sicherstellen, dass der Vorstand als gewähltes Leitungsgremium angemessen an den Entscheidungen der Versammlung beteiligt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Anzahl der Mandate des Bezirksvorstands beträgt zehn Prozent der Gesamtzahl der Delegierten, jedoch mindestens sechs Mandate. Entstehen bei der Berechnung Bruchteile, werden diese auf die nächsthöhere ganze Zahl aufgerundet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei einem nicht vollständig besetzten Vorstand können Mandate nicht an Dritte delegiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mandate des Bezirksvorstands werden zusätzlich zur Gesamtzahl der Delegierten berücksichtigt und entsprechend zur Gesamtzahl der Mandate der Versammlung hinzugerechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong><em>Berechnungskonzept für den Diözesanstimmschlüssel</em></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Grundmandate</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Analog zum Schlüssel für die Bezirksversammlungen sieht auch der Diözesanschlüssel Grundmandate vor. Diese stellen sicher, dass jede Bezirksdelegation unabhängig von ihrer Größe in der Diözesanversammlung vertreten ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jede Delegation erhält daher zwei Grundmandate. Damit ist gewährleistet, dass jede Bezirksdelegation mindestens mit zwei stimmberechtigten Delegierten an der Versammlung teilnimmt. Diese Grundmandate bilden die Mindestvertretung und werden unabhängig von weiteren Berechnungen vergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Gesamtdelegierte</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Diözesanversammlung wird eine maximale Delegiertenzahl von 75 Delegierten vorgeschlagen. Diese Festlegung orientiert sich an der aktuellen Größe der bestehenden Diözesanversammlung und soll eine arbeitsfähige sowie überschaubare Versammlung gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zahl bildet damit den Rahmen für die Verteilung der Delegierten auf die einzelnen Bezirksdelegationen. Innerhalb dieses Rahmens erfolgt die weitere Berechnung der Mandate nach dem vorgesehenen Verteilungsschlüssel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Weiterer Diözesanstimmschlüssel</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der weitere Diözesanstimmschlüssel folgt im Grundsatz dem gleichen Berechnungsprinzip wie der zuvor beschriebene Bezirksstimmschlüssel. Auch hier erfolgt die Verteilung der Mandate auf Grundlage der Mitgliederzahlen, unter Anwendung der Hare-Quote sowie der Vergabe von Zusatz- und gegebenenfalls Restmandaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Unterschied besteht jedoch bei der Begrenzung der Delegationsgröße. Um eine ausgewogene Vertretung der Bezirke sicherzustellen, wird die maximale Größe einer Delegation auf acht Mandate pro Bezirk begrenzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergibt die rechnerische Verteilung eine höhere Mandatszahl, wird die Delegation dennoch auf maximal acht stimmberechtigte Delegierte begrenzt. Diese Deckelung soll verhindern, dass einzelne Bezirke ein überproportional großes Stimmgewicht innerhalb der Diözesanversammlung erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Diözesanvorstand</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusätzlich zu den Mandaten der Bezirksdelegationen erhält auch der Diözesanvorstand eigene Mandate. Die Anzahl dieser Mandate entspricht der Zahl der vorgesehenen Diözesanvorstandsposten. Damit wird sichergestellt, dass der Vorstand als gewähltes Leitungsgremium angemessen an den Entscheidungen der Diözesanversammlung beteiligt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ist der Vorstand nicht vollständig besetzt, können die entsprechenden Mandate nicht auf andere Personen übertragen oder delegiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mandate des Diözesanvorstands werden zusätzlich zu den Mandaten der Bezirksdelegationen berücksichtigt und entsprechend zur Gesamtzahl der Delegierten der Versammlung hinzugerechnet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:08:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B1: Bericht des Diözesanvorstands</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bericht-des-diozesanvorstands-57756</link>
                        <author>Diözesanvorstand</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/bericht-des-diozesanvorstands-57756</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>I - Vorwort</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich schreibe diese Grüße zur Mitgliederversammlung auf dem Rückweg von Ghana. Ich bin noch begeistert von einem Gottesdienst am Sonntag. Er war sehr lang und temperamentvoll. In Afrika ist es üblich, zur Gabenbereitung die eigenen Spenden und Lebensmittel bei der Kollekte nach vorn zu bringen. Das wurde unterstützt von einem Gospelchor, und diese Musik ließ die Menschen tanzen, bevor sie fröhlich und nebenbei ihre Gaben brachten. Sie tanzten und sangen mit dem ganzen Körper und mit vollem Herzen. Dabei dachte ich: Auf unseren Partys der KLJB können die KLBler*innen das auch!! Bei einer Polonäse durch den Saal schwingen eben auch die Körper aller.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von welcher Lebensmelodie lässt Du Dich leiten, welchen Tanz verbindest Du damit? Es ist … ein Tanz für die Gemeinschaft und unseren Zusammenhalt. Es ist ein Tanz für den Frieden, weil alle dazu gehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Glaube schenkt uns eine Melodie und einen Tanz: Wir gehören zusammen und gestalten öffnend für Viele das Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Welche Melodie und welcher Tanz leitet uns? Welche Gabe bringen wir da tänzerisch mit uns? Ich denke unser KLJB-Lied sagt es klar: Lasst uns Spinner, Träumer, Botschafter sein für dieses Land und diese Welt, und träumen und hoffen, dass uns diese Vison in die Zukunft trägt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin stolz auf EUCH!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Bernd Hante</em></p></div></div><h2>II - Personelles</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum von Mai 2025 bis April 2026 gab es mehrere personelle Veränderungen bei dem KLJB im Bistum Münster e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bildungsreferat Jugendpolitik hat Andrea Wensing zum 14.05.2025 die KLJB verlassen. Zum 01.06.2025 konnten wir diese Stelle mit Ines Heisterkamp neu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bildungsreferat Schulungsarbeit und Prävention hat Annika Quante zum 30.04.2025 die KLJB verlassen. Zum 01.08.2025 konnten wir diese Stelle mit Kira Diekmann neu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Franziska Magisto war bis zum 25.08.2025 in Elternzeit auf ihrer ursprünglichen Vollzeit-Sekretariatsstelle (während der Elternzeit war sie zunächst mit 15,5 Wochenstunden wieder eingestiegen). Nach dem Ende der Elternzeit kehrte sie mit 24 Wochenstunden zurück in das entfristete Anstellungsverhältnis und bleibt im Bereich der Sachbearbeitung und Vorstandsassistenz eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bedingt durch das Elternzeitende von Franziska und ihren entsprechend neuen Vertrag mussten wir in der Verwaltung ein paar Aufgaben umverteilen und den Stellenumfang der Sekretariatsstelle reduzieren, um die Personalkosten im Verwaltungsbereich innerhalb des vorgesehenen Stellenplanes zu halten. Somit verließ uns Heike Wiefel zum 31.08.2025, welche bis dahin in Vollzeit als Elternzeitvertretung im Sekretariat bei der KLJB beschäftigt war. Zum 01.09.2025 konnten wir die Sekretariatsstelle mit Markus Kruse und 30 Wochenstunden neu besetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher hat Lars Kramer auch die Finanz- und Personalsachbearbeitung bei der Katholischen Land Bewegung (KLB) im Bistum Münster übernommen. Seit dem 01.01.2026 beschäftigt die KLB eine eigene Geschäftsführung, sodass Lars diesen Aufgabenbereich nun abgegeben hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Fachaufsicht über alle Mitarbeiter*innen übt der KLJB-Diözesanvorstand aus. Die Dienstaufsicht wurde an die Geschäftsführung übertragen. Die Dienstaufsicht der Geschäftsführung obliegt weiterhin dem Vorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um dem Thema Personal gerechter werden zu können, hat der Diözesanvorstand im vergangenen Vorstandsjahr ein dreiköpfiges Personalteam gegründet. Dieses trifft sich in regelmäßigen Abständen in separaten Sitzungen, um alle anfallenden Personalangelegenheiten zu beraten und entsprechende Vorlagen für den Gesamtvorstand auszuarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Lohnbuchhaltung und personaltechnische Abwicklungen werden durch die Zentrale Gehaltsabrechnungsstelle (ZGASt) im Diözesan-Caritasverband Münster ausgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Arbeitsspitzen oder Urlaubszeiten nimmt zudem die Sekretärin der KLB Münster Vertretungsaufgaben für die KLJB wahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das vergangene Jahr stellte uns aufgrund der vergleichsweise zahlreichen personellen Veränderungen vor besondere Herausforderungen. Obwohl die Mitarbeitenden ihr Arbeitspensum deutlich erhöht und zeitweise Aufgaben übernommen haben, die eigentlich nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fielen, ließ sich der eine oder andere Engpass – insbesondere in der Gremienbetreuung – nicht vermeiden. Umso erfreulicher ist es, dass wir inzwischen alle offenen Stellen wie geplant neu besetzen konnten und nun wieder verlässlich und zukunftssicher aufgestellt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Lars Kramer</em></p></div></div><h2>Stellenplan</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/bericht-des-diozesanvorstands-57756/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fbericht-des-diozesanvorstands-57756%2Fviewpdf%3FsectionId%3D138"></iframe><h2>III - Vertretungsaufgaben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie in den letzten Jahren haben wir vom Diözesanvorstand und der Diözesanstelle im Jahr 2025/2026</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>verschiedene Vertretungsaufgaben im Verband, im Bistum Münster und auf der KLJB-Bundesebene wahrgenommen. Die Vertretungsaufgaben, die wir selbst nicht wahrnehmen konnten, versuchten wir zu delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachfolgend die Übersicht unserer Vertretungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bezirke:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirke Ahaus, Borken <strong>|</strong> Dirk Buddenbrock</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Coesfeld <strong>|</strong> Simone Hauptmeier</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Lüdinghausen und Kreis Warendorf <strong>|</strong> Tobias Tigges</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Recklinghausen <strong>|</strong> Klara Schulze Kökelsum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Ahlen und Tecklenburg <strong>|</strong> Marlena Bittner</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirke Beckum und Warendorf <strong>|</strong> Nele Tusch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Steinfurt <strong>|</strong> Luca Kessling</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bezirk Region Niederrhein <strong>|</strong> Christian Langenstein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Diözesane Gremien und Gruppen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK (er)leben <strong>|</strong> Tobias Tigges, Bernd Hante</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK anstoss <strong>|</strong> Klara Schulze Kökelsum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK Schulungsteam <strong>|</strong> Klara Schulze Kökelsum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK Jugendpolitik <strong>|</strong> Marlena Bittner</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK L.A.N.D. <strong>|</strong> Nele Tusch, Bernd Hante</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK Nachhaltigkeit <strong>|</strong> Tobias Tigges</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AK Prävention <strong>|</strong> Marlena Bittner</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>HaFiKo <strong>|</strong> Luca Kessling, Dirk Buddenbrock</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AG Mehrwert Bundesebene <strong>|</strong> Luca Kessling, Christian Langenstein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AG Stimmschlüssel <strong>|</strong> Klara Schulze Kökelsum, Dirk Buddenbrock</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Außenvertretungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>LANUV/LAVE (Grüne-Woche-Stand) <strong>|</strong> Christian Langenstein, Dirk Buddenbrock</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Landesebene <strong>|</strong> Christian Langenstein, Tobias Tigges</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bundesebene <strong>|</strong> Christian Langenstein, Marlena Bittner</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Förderverein KLJB Münster <strong>|</strong> Nele Tusch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>BDKJ Münster <strong>|</strong> Simone Hauptmeier</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ländliche Familienberatung <strong>|</strong> Luca Kessling, Bernd Hante</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Diözesankomitee im Bistum Münster vertreten uns als gewählte Mitglieder Theresa Freese und Johannes Hunkenschröder. Im BDKJ Diözesanleitungsrat (DLR) vertraten uns als gewählte Mitglieder Lea Wegmann und Simone Hauptmeier. Im März 2026 fanden hierzu Neuwahlen statt. Für das nun folgende Jahr vertreten uns Nele Tusch und Luca Kessling.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da der Vorstand derzeit ziemlich ausgelastet ist, mussten wir auch in diesem Jahr einige Außenvertretungen delegieren. Dies betraf insbesondere die stimmberechtigte Teilnahme an der KLJB-Bundesversammlung und der BDKJ-Diözesanversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Franziska Magistro</em></p></div></div><h2>IV - Klausurtagung der Diözesanebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 5. bis 7. September haben sich Hauptamt und Diözesanvorstand in der Jugendherberge in Haltern am See zu einer Klausurtagung getroffen. Es wurden über die Ergebnisse der Supervision des Hauptamtes, die Jahresplanung, die Arbeitsbelastung des Hauptamtes und über das Thema Prävention gesprochen. Durch den Stellenwechsel im Hauptamt wurde die Klausurtagung auch genutzt, um sich besser kennenzulernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Luca Kessling</em></p></div></div><h2>V - Bundesebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund von künftigen Terminüberschneidungen ist seit Herbst 2025 Lena Bowen, Bundesseelsorgerin, für den Diözesanverband Münster zuständig und nicht mehr Jannis Fughe, Bundesvorsitzender.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Marlena Bittner</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bundesausschüsse</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden der Frühjahrsbundesausschuss (FBA) digital und der Herbstbundesausschuss (HBA) der KLJB in Präsenz statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der FBA fand digital am 1. und 2. Juli statt, bei dem Christian Langenstein und Marlena Bittner den Diözesanverband Münster vertraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da es auf dem Ausschuss keine Anträge gab, standen hauptsächlich Berichte von Bundesvorstand, Landjugendverlag, Bundesarbeitskreisen, Wahl der Bundesschiedsstelle und Finanzen auf der Tagesordnung. Besonders thematisiert wurde dabei die Finanzierung des Bundestreffens und die neue Aufgabenverteilung im Bundesvorstand, da dieser durch den anstehenden Arbeitsantritt der Bundesseelsorgerin Lena Bowen ab Spätsommer vollständig besetzt ist. Ansonsten wurden noch Standbetreuer*innen für den Stand auf der Grünen Woche in Berlin gesucht und für den Katholik*innentag in Würzburg. Des Weiteren gab es nochmal offiziell die Information, dass die nächste 72h-Aktion vom 10. - 13.06.2027 stattfinden wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf dem HBA, der vom 17. - 19. Oktober in Bonn stattfand, nahmen Luca Kessling und Marlena Bittner für die KLJB im Bistum Münster e.V. teil. An dem Wochenende wurde unter anderem ein Blick auf die Finanzen der Bundesebene geworfen und der Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Zudem wurde ein Beschluss zur Tagesordnung der kommenden Bundesversammlung (26.02.–01.03.2026) gefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wurde beschlossen, dass zukünftig das Vernetzungswochenende und der FBA in einem gemeinsamen Präsenzwochenende stattfinden sollen. Durch diese Zusammenlegung erhofft sich der Verband eine höhere Beteiligung und bessere Vernetzungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer Antrag beschäftigte sich mit der Entwicklungspolitik unter dem Titel „Entwicklungspolitik neu denken“. Darin wird eine dekoloniale, feministische und nachhaltige Entwicklungspolitik gefordert. Ziel ist es, Partnerschaften auf Augenhöhe zu stärken, faire Handelsstrukturen zu fördern und sich weltweit für Klimagerechtigkeit einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem wurde eine Änderung der Satzung auf den Weg gebracht. Hintergrund ist ein neuer Stimmschlüssel, der auch eine Anpassung bei der Anzahl der beratenden Mitglieder auf Versammlungen erforderlich macht. Mit dem entsprechenden Beschluss wurde der Bundesvorstand beauftragt, die Änderungsvorschläge als Satzungsänderungsantrag auf die Bundesversammlung 2026 einzubringen und die durch die Änderungen vorgesehenen neuen beratenden Mitglieder bereits dort als Gäste einzuladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Delegation aus Münster brachte sich aktiv ein. Wie zuvor von der Diözesanversammlung beschlossen, reichten wir einen Antrag zum Thema Transparenz, Überparteilichkeit und Reflexion ein. Dieser wurde von unserem Arbeitskreis Jugendpolitik erarbeitet. Im Verlauf der Antragsdiskussionen wurde dieser gemeinsam mit dem Bundesvorstand sowie weiteren Diözesan- und Landesverbänden überarbeitet. In angepasster Form wurde er schließlich mit neun Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben den formalen Beschlüssen gab es auch inhaltliche Impulse. Besonders interessant war eine Podiumsdiskussion zum Thema Wehrpflicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Marlena Bittner</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bundesversammlung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesversammlung 2026 fand in Nittendorf, der Diözese Regensburg statt. An ihr nahm eine Delegation bestehend aus Frank Boing, Timo Quante, Luca Kessling, Christian Langenstein, Tobias Tigges und Marlena Bittner teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu Beginn der Versammlung wurde der Vorstandsbericht der Bundesebene behandelt, in dessen Rahmen der Bundesvorstand Fragen aus dem Plenum beantwortete. Im Anschluss wurden verschiedene Themen diskutiert und Beschlüsse gefasst. Ein Beschluss dreht sich um die Stärkung ländlicher Räume: Mit dem Beschluss „Zukunft wächst vor Ort“ fordert die KLJB unter anderem besseren Nahverkehr, eine flächendeckende digitale Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und sichere Jugendräume, um jungen Menschen Perspektiven auf dem Land zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch international setzt die KLJB klare Akzente. Mit dem Beschluss zur Wasserstoffpolitik fordert die KLJB erneuerbar erzeugten Wasserstoff und faire Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens, die soziale Standards, lokale Wertschöpfung und Klimagerechtigkeit stärken, statt neue Abhängigkeiten zu schaffen. Zugleich wird das Projekt „Lamu Jamii“ in Kenia bis 2029 fortgeführt und unterstützt dort Geschlechtergerechtigkeit und klimaresiliente Landwirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem sprach sich die KLJB mit einem Beschluss gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und verpflichtende Dienste aus und betonte die Bedeutung von Freiwilligkeit. Des Weiteren wurde die Arbeitsgruppe Awareness gegründet, die unter anderem für Veranstaltungen auf Bundesebene ein Awarenesskonzept schreiben soll. Zudem wurden interne Strukturen durch eine Satzungs- und Geschäftsordnungsänderung geschärft und neue Gremienmitglieder gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Marlena Bittner</em></p></div></div><h2>VI - Landesebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 20. - 21.02.2026 hat die diesjährige Landesversammlung der KLJB Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Alle zugehörigen Verbände (DV Aachen, DV Köln, DV Paderborn und DV Münster) nahmen an der Versammlung in Münster teil. Für den Diözesanverband Münster nahmen Christian Langenstein und Tobias Tigges die Stimmen wahr. Luca Kessling hat am Freitag beratend teilgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>An dem Wochenende stand die Vernetzung zwischen den Diözesanverbänden und der Austausch über die Anträge der anstehenden Bundesversammlung auf dem Programm. In diesem Jahr gab es einen Antrag der KLJB Köln zur Einrichtung einer AG Awareness, der auf der Bundesversammlung gestellt wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der Landesversammlung gab es noch zwei digitale Austauschrunden vor den Bundesausschüssen, um ebenfalls über die Anträge auf Bundesebene zu diskutieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach einem kurzen Rückblick auf die Grüne Woche 2026 wurde darüber beraten, ob es in 2027 erneut einen Gemeinschaftsstand der KLJB in NRW geben soll. Dem haben alle DV’s zugestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Christian Langenstein</em></p></div></div><h2>VII - BDKJ</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>BDKJ DLR</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der BDKJ DLR (Diözesanleitungsrat) ist ein gewähltes Gremium. Die Mitglieder nehmen dauerhaft an den Gremiensitzungen teil, bearbeiten diverse kirchen- und jugendpolitische Themen und tauschen sich über die Jugendverbandsarbeit im Bistum Münster aus. Für die KLJB sind dort Simone Hauptmeier und Lea Wegmann vertreten. Im Berichtszeitraum fanden vier reguläre Treffen statt. Inhalte waren u. a. die Risikoanalyse für das vom BDKJ entwickelte Gewaltschutzkonzept, die Pfarreiratswahl, Kommunalwahl und Jugendhilfeausschüsse, Austausch zum Thema Armutssensibilität und Berichte der Landes- und Bundesebene. Die 72-Stunden Aktion 2027 wurde in den Blick genommen, hierfür werden die Planungen in den nächsten Monaten weiter vorbereitet. Ebenso wurde verkündet, dass der BDKJ umziehen wird, und zwar von der Rosenstraße in die Neubrückenstraße. Ein Umzug ist für Mai 2026 geplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Simone Hauptmeier</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Diözesankonferenz der Jugendverbände (DKdJ)</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der DKdJ werden Themen, die nur die Jugendverbände betreffen, besprochen. Außerdem werden dort die für die Jugendverbände relevanten Themen der Diözesanversammlung vorbesprochen und die prozentual-pauschale Förderung des BDKJ beschlossen. Im letzten Jahr haben zwei Treffen der DKdJ stattgefunden, bei denen jeweils ein Austausch zwischen den Jugenverbänden stattfand. Thematisch ging es in den Sitzungen um Folgendes: Fördersystematik im Bistum Münster und auf Landesebene sowie die Erstellung einer Arbeitsgruppe zum Thema Förderrichtlinien (Beschluss erst auf der BDKJ DV 2026 gefasst), um Satzungsänderungen und Änderungen im Diözesananhang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Simone Hauptmeier</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>BDKJ-Diözesanversammlung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die diesjährige BDKJ-Diözesanversammlung fand vom 14. - 15.03.2026 auf der Jugendburg Gemen statt. In unterschiedlichen Berichten wurde die Arbeit des BDKJ-Diözesanvorstandes, der Landes- und Bundesebene des BDKJ, sowie z. B. von den Freiwilligen Sozialen Diensten (FSD), von der Weltkirche, dem Diözesankomitee im Bistum Münster und der Jugendstiftung Weitblick dargestellt. Die Delegierten der Jugendverbände diskutierten und verabschiedeten an den zwei Sitzungstagen u. a. Anträge zu den Themen „Satzungsänderung“, „Gründung einer Arbeitsgruppe Klimaneutralität“, „Maßnahmen zur Reduzierung der Ausgaben des BDKJ Diözese Münster e. V.“ und „Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu den Förderrichtlinien“. Ebenso wurde das neue Rechte- und Gewaltschutzkonzept des BDKJ Diözesanverbandes Münster e. V. verabschiedet. Auch wurden auf den Antrag hin die Amtszeiten von den Diözesanvorsitzenden Chiara Beyer und Timo Donnermeyer bis zum 31. Juli 2027 verlängert, sodass die 72-Stunden-Aktion (Planung, Durchführung und Nachbereitung) noch inbegriffen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die KLJB ist Greta Offermann noch ein weiteres Jahr im Wahlausschuss. Im DLR vertreten nun Luca Kessling (Deligierter) und Nele Tusch (stellv. Delegierte) die KLJB im nächsten Jahr. Simone Hauptmeier wurde für 3 Jahre in den Vorstand der Jugendstiftung Weitblick vom BDKJ gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Simone Hauptmeier</em></p></div></div><h2>VIII - Ring der Landjugend</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ring der Landjugend (RdL) ist die agrarpolitische Arbeitsgemeinschaft der Westfälisch-Lippischen Landjugend (WLL), der KLJB Paderborn, der WLV Next Gen und der KLJB Münster. Für die KLJB Münster sind derzeit Stephan Geringhoff, Theresa Wesselmann, Nicole Strake und Johannes Schroer delegiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das größte Projekt des vergangenen Jahres war der Berufswettbewerb, bei dem der RdL insgesamt sieben Kreisentscheide mit ca. 300 Auszubildenden in ganz Westfalen-Lippe ausgerichtet hat. Danach folgte die Vorbereitung der Sieger*innen für den Bundesentscheid und die Unterstützung bei dessen Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem hat der RdL bei der Umsetzung des „Land auf Kurs“ mitgewirkt (vgl. 17).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 15. - 16.03.2025 fand dann die Klausurtagung des RdL statt, bei der die Arbeit des Vorstands in den Blick genommen, Konzepte für mehr Sichtbarkeit entwickelt und die interne Aufgabenverteilung geprüft wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sommervorstandssitzung fand auf dem Hof von Vorstandsmitglied Christoph Sandhäger statt, dort berichteten die TOP-Kurs-Teilnehmenden sowie die Berufswettbewerbsteilnehmenden von ihren Erfahrungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer wichtiger Termin im Kalender der Ringdelegierten: die gemeinsame Vorstandsfahrt nach Düsseldorf mit Gesprächen mit Ministerpräsident Wüst, Christina Schulze Föcking und Markus Höner, sowie spannende Einblicke in das Landwirtschaftsministerium und verschiedenen Betriebsbesichtigungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem fanden wieder die Agrartagung mit rund 170 Fachschüler*innen zum Thema „Bauernproteste und dann?“, die Ausbildertagung zum Thema „KI in der Landwirtschaft“, verschiedene Azubi-Schnacks und die Agrarfahrt (vgl. 31.2) statt. Der RdL war zudem mit einem eigenen Stand auf unserem Diözesantag und bei den Agrarunternehmertagen 2026 vertreten und blickt auf einen erfolgreichen Karriere-Schwoof im Jovel zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mittelpunkt der politischen Forderungen stand 2025 wieder das Thema der Existenzgründungsprämie, zu dem im Jahresverlauf verschiedene Gespräche geführt worden sind. Außerdem wurde der Austausch mit der Landwirtschaftsministerin aus NRW, Silke Gorißen, intensiviert, die erstmalig sogar zweimal im Jahresverlauf eine Delegation aus dem RdL in den Landtag einlud. Weitere politische Stellungnahmen wurden z. B. zu dem Bundesumbauprogramm Tierhaltung, zum Mercosur-Abkommen, zu Mutterschutz für Selbstständige oder zum Thema mentale Gesundheit veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><h2>IX - Diözesankomitee der Katholiken</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Diözesankomitee im Bistum Münster ist das höchste Gremium der Laien im Bistum Münster. Laien sind dabei alle Katholik*innen, die nicht die Priester- oder Diakonweihe empfangen haben. Das heißt, es treffen sich Vertreter*innen aller katholischen Jugend- und Erwachsenenverbände, aber auch euer Pfarrgemeinderat vor Ort ist beispielsweise über den Kreisdekanatsrat vertreten. Die KLJB wird in diesem Gremium von Theresa Freese und Johannes Hunkenschröder vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum hat sich das Diözesankomitee im Bistum Münster am 17.05.2025 und am 08.11.2025 im Franz-Hitze-Haus getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der Sitzung am 17.05.2025 gab es einen inhaltlichen Teil mit Podiumsdiskussion zu dem Titel „Kultursteuer statt Kirchensteuer“. Außerdem wurde ein Antrag verabschiedet, der das Bistum Münster auffordert, dass Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Sitzung am 08.11.2025 gab es einen inhaltlichen Teil zum Thema „Reformen des Sozialstaates“, wobei insbesondere die „Rentenfrage“ diskutiert wurde. Außerdem wurde ein Antrag verabschiedet, einen Appell („Ein wirksames Klimaschutzprogramm für eine gerechte und lebenswerte Zukunft“) von kirchlichen Akteur*innen zu mehr Klimaschutz ebenfalls zu unterstützen. Zudem wurde noch ein Wahlausschuss gebildet, da im Mai 2026 ein neuer Vorstand gewählt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Johannes Hunkenschröder</em></p></div></div><h2>X - Stiftung der KLJB und KLB / Kuratorium</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahre 1995 wurde unsere Stiftung der KLJB / KLB als nicht rechtsfähige Stiftung im Bistum Münster ins Leben gerufen. Die Leitung der Stiftung hat ein sogenanntes Kuratorium. Das Kuratorium besteht aus einem Vertreter der Liudger-Stiftung des Bistums Münster (Christian Meyer), dem Diözesanpräses von KLB und KLJB (Bernd Hante, er ist zugleich Vorsitzender des Kuratoriums), Vertreter*innen aus dem Vorstand der KLJB und KLB sowie der Geschäftsführung von KLJB und KLB.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 17.06.2025 fand die Kuratoriumssitzung in der Diözesanstelle Münster statt. Insgesamt hatte die Stiftung zum Jahresende 2024 ein Grundstockvermögen i. H. v. 474.157,60 €, Zustiftungen gab es keine. Die Zinserträge 2024 betrugen insgesamt 9.472,00 €. Davon gingen 1/3 in die freie Rücklage der Stiftung und 2/3 wurden in gleichen Teilen auf die KLJB und KLB Münster ausgeschüttet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Lars Kramer</em></p></div></div><h2>XI - Förderverein</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Vertretung vom Diözesanvorstand zum Förderverein erfolgte im Berichtszeitraum durch Nele Tusch und Dirk Buddenbrock.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 23.11.2025 fand die Generalversammlung des Fördervereins auf dem landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb der Familie Henkelmann in Wadersloh statt, wo es vor der Versammlung eine Hofführung gab. Der Förderverein hat aktuell 150 Mitglieder. Im Vorstand gab es auf der Versammlung einige Änderungen in den Wahlämtern. Der Vorstand setzt sich fortan wie folgt zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorsitzende: Anja Brockschmidt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Schriftführerin: Manuela Groll</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beirat: Heike Wiefel, Sebastian Terwei, Johannes Henkelmann, Gregor Pries, Gerrit Harira, Lena Holtschulte, Daniel Entrup-Lödde, Dirk Sander</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im vergangenen Jahr beteiligte sich der Förderverein beim Neujahrsempfang der KLJB und hat Waffeln gebacken. Beim Diözesantag übernahm der Förderverein die Kontrolle der Busse und hatte einen Infostand mit Popcornmaschine.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus wurden im letzten Jahr 4 Projekte gefördert. Dazu zählen die Busförderung zum Diözesantag, die anstoss-Ausgaben, die Brasilien-Fahrt 2024 und eine bereits in 2023 zugesagte Förderung für das Schulungsteam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Dirk Buddenbrock</em></p></div></div><h2>XII - Ländliche Familienberatung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die ländliche Familienberatung (LFB) ist ein Begleitungsangebot für bäuerliche Familien, in denen die unterschiedlichen Mitglieder der Familie wieder zu gemeinsamen Lösungen kommen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Arbeit zeigt Wirkung und ist prosperierend. Der Auftrag der Landesregierung, dieses Konzept ins Rheinland zu bringen und damit flächendeckend für das Land NRW anzubieten, ist mit der Ausbildung neuer Berater und Beraterinnen umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind noch dabei, ein Netzwerk an Förderer im Rheinland aufzubauen, Die KLJB Aachen hat das als ein Schwerpunkt auf der Diözesanversammlung verabschiedet. Sehr schön!! Mit ihnen haben wir die Chance für diese Unterstützung bäuerlicher Familien und eine Akzeptanz zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zahl der Beratungsprozesse bleiben hoch: damit wir klar, Unterstützung wird gebraucht und unsere Berater und Beraterinnen machen eine gute Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Bernd Hante</em></p></div></div><h2>XIII - Diözesantag 2025</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da der Diözesantag zum Redaktionsschluss des vergangenen Berichtshefts 2024/2025 noch nicht abgeschlossen war / stattgefunden hatte, erfolgt nun hier die finale Berichterstattung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 26.04.2025 haben wir gemeinsam mit vielen KLJBler*innen aus dem gesamten Bistum Münster den KLJB Diözesantag in Olfen gefeiert. Unter dem Motto „STEH AUF, MACH LAUT!“ kamen rund 2.700 Gäste auf dem Gelände der AGRAVIS Technik Münsterland zusammen. Da der Verbandstag zuletzt vor zehn Jahren stattfand und 2020 pandemiebedingt ausfallen musste, war die Vorfreude auf diesen Tag besonders groß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Tag begann mit einem Jugendgottesdienst, begleitet vom Bannereinzug von über 70 KLJB-Bannern aus den Ortsgruppen und Bezirken und musikalischen Beiträgen eines eigens gegründeten KLJB-Chors. Anschließend wurden die Gewinner des Strohpuppen-Wettbewerbs ausgezeichnet. Den ersten Platz sicherte sich die KLJB Lüdinghausen, gefolgt von der KLJB Seppenrade und der KLJB Billerbeck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Nachmittag erwartete die Gäste ein buntes Programm mit vielen Ständen, Mitmachaktionen und Musik. Verschiedene Organisationen und Partner waren vertreten und boten spannende Einblicke und Aktivitäten. Auch Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, wie die (mittlerweile ehemalige) Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Josefine Paul, besuchten den Diözesantag, welche die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen betonte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Abschluss bildete eine gemeinsame Party mit Live-Musik und DJ, bei der noch einmal ausgelassen gefeiert wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zeit rund um den 14. KLJB Diözesantag war, vor allem für das Diözesanteam, eine sehr arbeitsintensive Zeit. Umso schöner, dass der Tag von den KLJBler*innen so gut angenommen wurde - ein unvergesslicher Tag voller Begegnungen, Gemeinschaft und Engagement, der nur durch die große Beteiligung von vielen Helfer*innen möglich gemacht wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer nochmal einen Blick in das Aftermovie werfen möchte, findet dieses auf YouTube oder unserem Instagram-Kanal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Malin Thomsen</em></p></div></div><h2>After-Movie Diözesantag 2025</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/IKZoJ-lKfOA" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div></div><h2>XIV - Ortsgruppenebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Auflösungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum haben sich keine Ortsgruppen aufgelöst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Neugründungen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 24.11.2025 wurde die Ortsgruppe Havixbeck-Hohenholte gegründet. Somit gehören dem KLJB im Bistum Münster e.V. zum Stichtag des Redaktionsschlusses des Berichtsheftes insgesamt 151 Ortsgruppen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Jubiläen:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum feierten zahlreiche Ortsgruppen ihre Jubiläen, zu denen der Diözesanvorstand eingeladen war:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Beckum: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Raesfeld: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Reken: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Laggenbeck: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Geldern: 70 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Vardingholt: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Werne-Stockum: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Alstätte: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>KLJB Borghorst: 75 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Franziska Magistro</em></p></div></div><h2>XV - Bezirke/mittlere Ebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bezirksaustauschtreffen in Dülmen - mittendrin</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 07.10.2025 fanden sich Bezirksvorstände zum Bezirksaustauschtreffen in Dülmen zusammen. Hier ging es um den Austausch zu verschiedenen Themen und der Vernetzung untereinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach einem Kennenlern-WUP hatten die Teilnehmenden die Wahl zwischen drei verschiedenen Workshops rund um das Thema Generalversammlung. Behandelt wurden die Begleitung und der Ablauf einer Generalversammlung, Grundlagen der Rhetorik und Moderation sowie Motivation für die Vorstandsarbeit. In den einzelnen Gruppen wurden die Themen erarbeitet und Erfahrungen ausgetauscht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Beisammensein mit Pizza und Kaltgetränken. In lockerer Atmosphäre klang der Abend gemütlich aus und bot Raum für weitere Gespräche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Klara Schulze Kökelsum</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bezirks-Danke-Abend</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Dank für die ehrenamtliche Arbeit der Bezirksvorstände lud der Diözesanvorstand am 28.11.2025 alle Bezirksvorstände zu einer Werksbesichtigung der Firma Krampe in Coesfeld ein. Bei der Führung konnten die Vorständler*innen die komplette Produktion des Fahrzeugherstellers kennenlernen und kleine Anekdoten des Diözesantags 2015 erfahren, der seinerzeit auf dem Werksgelände stattfand. Im Anschluss klang der Abend mit allen bei Suppe und Getränken im Heimathaus in Coesfeld-Lette aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Dirk Buddenbrock</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Bezirksjubiläen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum wurden keine Bezirksjubiläen gefeiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Franziska Magistro</em></p></div></div><h2>XVI - Fit für den Vorstand - Kurse</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der KLJB im Bistum Münster e.V. bietet zwei Kurse für Vorstandsmitglieder an: Fit für den Vorstand – „the basics“ (ehemals Grundkurs) und Fit für den Vorstand – „next level“ (ehemals Aufbaukurs). Die Umbenennung der Kurse erfolgte im Herbst 2025, um die Kurse offener zu gestalten und zu verdeutlichen, dass der „next level“-Kurs nicht zwingend auf dem „the basics“-Kurs aufbaut und die Erfahrungen der Teilnehmenden in den Fokus stellen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beide Kursangebote stehen allen KLJB-Mitgliedern offen. Die Kurse dienen der Vorbereitung auf die Vorstandsarbeit sowie der Weiterbildung von bereits aktiven Vorstandsmitgliedern. Die Inhalte der Kurse umfassen unter anderem Veranstaltungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufsichtspflicht und Jugendschutz, Kassenführung sowie Fördermittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Kurse findet ein intensiver Austausch der Teilnehmenden untereinander statt, wodurch neue Impulse für interne Abläufe und Veranstaltungen gewonnen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Teilnahme an einem „the basics“- und einem „next level“-Kurs berechtigt, vorausgesetzt ein Erste-Hilfe-Kurs wurde absolviert, zur Beantragung einer Jugendleiter*innen-Card.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der letzten Diözesanversammlung 2025 fanden vier „the basics“-Kurse statt: Im Oktober 2025 in Freckenhorst, im November 2025 in Reken, im März 2026 in Saerbeck und im April 2026 in Borken. Diese waren alle mit 20 Teilnehmenden ausgebucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Ines Heisterkamp / Kira Diekmann</em></p></div></div><h2>XVII - Land auf Kurs</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Land auf Kurs! Der Hauptkurs von LVHS und KLJB“ wurde 2025/2026 erstmalig in geteilter Trägerschaft von der LVHS Freckenhorst und der KLJB Münster, in Kooperation mit dem Ring der Landjugend, angeboten und durchgeführt. Das Programm teilte sich wie im Vorjahr wieder in vier Module: ein Kennenlernwochenende vom 15. - 16.11.2025, eine Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin vom 15.01. - 20.01.2026, die Kurszeit vom 17.02. - 08.03.2026 und eine noch kommende Agrarexkursion zum Bodensee vom 17.08. - 21.08.2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt 11 junge Menschen zwischen 20 und 24 Jahren haben sich für den Kurs angemeldet. Bei dem Kennlernwochenende in Freckenhorst stand der Austausch und Teambuilding an erster Stelle, in Berlin ging es dann um Interessenvertretung und Netzwerken. Die Gruppe besuchte die Grüne Woche, den Deutschen Bauernverband, den Bundestag, die jüdische Gemeinde, ein Stasi-Gefängnis und verschiedene Landjugendveranstaltungen und nahm am Treffen der langen Kurse aus ganz Deutschland teil. Für das 3. Modul bezogen die Teilnehmenden wieder ihre Zimmer in der LVHS und beschäftigten sich knapp drei Wochen mit ihren persönlichen und beruflichen Perspektiven und Zielen, mit Kommunikation und Rhetorik, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Hofübergabe, Betriebsentwicklung und noch einigen weiteren Themen. Wie auch im vergangenen Jahr endete das 3. Modul wieder mit einer Podiumsdiskussion, bei der Regina Böckenhoff (WLV-Kreisverbandsvorsitzende Recklinghausen), Jan Tappert (WLV-Referent Next Gen) und Markus Höner (MdL CDU) auf dem Podium vertreten waren. Es folgt nun noch das 4. Modul: eine Studienreise an den Bodensee im August.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><h2>XVIII - AK Schulungsteam</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die folgenden 15 KLJBler*innen wurden bei der Diözesanversammlung 2025 in das Schulungsteam gewählt: Marlena Bittner, Franziska Bomholt, Linus Bülskämper, Simone Hauptmeier, Hanna Küter, Klara Schulze Kökelsum, Jannik Pickmann, Marie Tarner, Lennart van de Weyer, Theresa Wesselmann, Anja Winkelhorst, Leonie Roters, Jule Schulze Pellengahr, Kathrin Heimann-Hahues, Christine Lengers.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ansprechpartnerin in der D-Stelle ist nach dem Personalwechsel seit dem 01.08.2025 Kira Diekmann. Begleitet wird der Arbeitskreis aus dem Diözesanvorstand von Klara Schulze Kökelsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des Schulungsteams der KLJB Münster liegen vor allem in der Bildungs- und Schulungsarbeit innerhalb des Verbandes. Besonders wichtig sind dabei unsere mobilen Schulungsangebote, die vom Team selbst entwickelt wurden. Ortsgruppen können das Schulungsteam anfragen – in der Regel kommen dann zwei Schulungsteamer*innen direkt vor Ort vorbei und gestalten gemeinsam mit der Gruppe einen interaktiven Abend. So werden spannende Themen niedrigschwellig, praxisnah und mit viel Spaß direkt in die Ortsgruppen getragen. Das Schulungsteam schafft damit Räume zum Lernen, Ausprobieren und Vernetzen im Verband. Gleichzeitig bietet die Mitarbeit im Team auch die Möglichkeit, eigene Methoden auszuprobieren, Gruppen zu begleiten und neue Erfahrungen in der Bildungsarbeit zu sammeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell können Ortsgruppen unter anderem folgende Formate buchen: Neumitgliederabend, Escape Room, Teamwork-Test, „Das Duell“. Seit der Diözesanversammlung 2025 wurden insgesamt 12 mobile Schulungsangebote durchgeführt, davon fünf bereits im Jahr 2026. Damit konnten verschiedene Ortsgruppen direkt vor Ort erreicht und gemeinsam an spannenden Themen gearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch bei den „Fit für den Vorstand“-Kursen ist das Schulungsteam aktiv eingebunden. Gemeinsam mit einer Referentin übernehmen Schulungsteamer*innen Teile der Planung und Durchführung, bringen Methoden aus der Schulungsarbeit ein und gestalten einzelne Einheiten mit. So entsteht ein Austausch auf Augenhöhe – mit Raum, neue Methoden auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich in der Bildungsarbeit weiterzuentwickeln (vgl. 16).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Kira Diekmann</em></p></div></div><h2>XIX - AK Jugendpolitik</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitskreis Jugendpolitik (AK JuPo) setzt sich aus Marlena Bittner, Severin Darley, Christoph Franke, Cornelius Grawe, Franziska Holtmann, Frederike Hüging, Emil Lippers-Hollmann, Greta Offermann, Timo Quante, Jonas Raffel und Lea Wegmann zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum gab es im Juni 2025 einen personellen Wechsel in der Betreuung des Arbeitskreises. Seitdem wird der AK von Ines Heisterkamp betreut. Mit der Wiederaufnahme der Arbeit im Sommer wurde die inhaltliche und strukturelle Weiterführung des Arbeitskreises neu aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem veränderte sich die Zusammensetzung des Gremiums. Mehrere bisherige Mitglieder schieden aus dem Arbeitskreis aus, gleichzeitig kamen neue Mitglieder hinzu. Vor diesem Hintergrund befasste sich der AK mit seiner zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung und der Schwerpunktsetzung für das kommende Jahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Berichtszeitraum fanden mehrere AK-Treffen statt: am 23. Juni, 22. Juli, 11. August, 10. September, 14. Oktober, 22. Dezember und 24. Februar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im April 2025 wurde eine Landtagsbesichtigung in Düsseldorf durchgeführt. An der Veranstaltung nahmen 30 Personen teil. Darüber hinaus ist ein weiterer Kinoabend geplant, den der Arbeitskreis bereits in den vergangenen Jahren durchgeführt hat. Zusätzlich fanden weitere Arbeitstreffen statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein inhaltlicher Schwerpunkt im Jahr 2025 war die Auseinandersetzung mit dem Antrag „Politische Innen- und Außenwirkung der KLJB“, der auf der Diözesanversammlung 2025 vom Bezirk Ahlen eingebracht wurde. Der Arbeitskreis bearbeitete die Thematik vertiefend und entwickelte daraus einen weiterführenden Antrag für den Herbstausschuss der Katholischen Landjugendbewegung Deutschland. Der Antrag wurde dort beschlossen, sodass die inhaltliche Fragestellung auf Bundesebene weitergeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem wurde eine Arbeitskreisfahrt für das Jahr 2026 vorbereitet. Ziel der Fahrt ist Stockholm. Geplant sind Programmpunkte mit dem Schwerpunkt europäische und kommunale Politik. Die Reise dient der inhaltlichen Auseinandersetzung mit politischen Strukturen und Entscheidungsprozessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Ines Heisterkamp</em></p></div></div><h2>XX - AK (er)leben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Diözesanversammlung 2025 wurden folgende Personen in den Arbeitskreis gewählt: Carolin Ostermann, Fabian Lippelt, Jan Langenstroth, Lena Trahe, Jana Trahe, Carolin Coenen, Elena Aengeneyndt, Nicole Strake, Fabian Wessel, Kirsten Frölich, Linus Bülskämper.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitskreis wird aufgrund des Personalwechsels seit dem 01.08.2025 von Kira Diekmann begleitet, sowie von Präses Bernd Hante als geistlicher Impulsgeber und Tobias Tigges aus dem Diözesanvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mittelpunkt des AKs steht es, sich mit den aktuellen und sich wandelnden Lebensthemen von KLJBler*innen zu beschäftigen und Räume für Austausch, Begegnung und gemeinsame Erfahrungen zu schaffen. Ziel ist es, Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzubringen und gemeinsam neue Formate und Veranstaltungen zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitskreis hat sich seit der letzten Diözesanversammlung zweimal getroffen. Folgende Veranstaltungen wurden seitdem umgesetzt: Im Juli die Hüttentour in die bayrischen Voralpen unter der Leitung von Bernd Hante, eine Tageswanderung am Hermannsdenkmal im Oktober sowie Advent (er)-leben im November gemeinsam mit dem AK Nachhaltigkeit. Im April wird eine Fahrt nach Bamberg unter der Leitung von Jan Langenstroth und Fabian Wessel stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Kira Diekmann</em></p></div></div><h2>XXI - AK Prävention sexualisierter Gewalt</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Generelles</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gewaltprävention ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit der KLJB im Bistum Münster und betrifft alle Ebenen des Verbandes, von der Ortsgruppe bis zur Diözesanebene. Die Grundlage dafür ist das Institutionelle Schutzkonzept (ISK), das dazu dient, Risiken zu erkennen, eine Kultur der Achtsamkeit zu stärken und konkrete Maßnahmen zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Personen verbindlich zu verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitskreis Prävention trägt dazu bei, das Thema im Verband sichtbar zu halten, Präventionsschulungen anzubieten und die kontinuierliche Reflexion sowie Weiterentwicklung des Gewaltschutzes in der KLJB zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzend dazu begleitet Kira Diekmann, die Präventionsfachkraft des KLJB im Bistum Münster e.V., den Verband fachlich, berät bei Fragen zur Prävention und unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung der Präventionsmaßnahmen sowie des Schutzkonzeptes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Der Arbeitskreis</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der Diözesanversammlung 2023 gibt es einen eigenen Arbeitskreis zu diesem Thema. In diesen Arbeitskreis wurden folgende Personen gewählt: Simone Hauptmeier, Franziska Bomholt, Marie Tarner, Linus Bülskämper, Hanna Küter, Marlena Bittner, Lennart van de Weyer, Jannik Pickmann und Leonie Roters.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der hauptamtlichen Begleitung von Kira Diekmann ist ebenfalls Marlena Bittner für den AK Prävention zuständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Präventionsschulungen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der Diözesanversammlung 2025 haben fünf 6-Stunden-Schulungen stattgefunden. Nicht alle Teilnehmenden sind KLJB-Mitglieder, da die Schulungen offen sind und daher auch z. B. von Ferienlagerbetreuer*innen besucht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es werden auch Präventionsschulungen nach Bedarf veranstaltet. Sofern 10 Teilnehmer*innen vorhanden sind, wird gerne ein individueller Termin vereinbart. Zu Mai 2026 sind Malin Thomsen, Ines Heisterkamp und Kira Diekmann Schulungsreferentinnen im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt. Sie führen die Präventionsschulungen gemeinsam mit qualifizierten ehrenamtlichen Teamenden durch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vom AK Prävention erarbeiteten 3-Stunden-Präventionsschulungen, die als Auffrischungsschulung nach der 5-jährigen Gültigkeit der 6-Stunden-Präventionsschulungen im Jahr 2025 angeboten wurden, haben aufgrund mangelnder Teilnehmendenzahl nicht stattgefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch in der KLJB ist es Aufgabe aller Verantwortlichen, den Blick für mögliche Formen von (sexualisierter) Gewalt zu schärfen und aktiv zur Prävention beizutragen. Präventionsschulungen zu besuchen und in den eigenen Strukturen weiterzuempfehlen, ist ein wichtiger Schritt, um Sensibilität zu fördern und Sicherheit im Umgang mit Grenzverletzungen zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Arbeitskreis hat sich nach dem Personalwechsel im September 2025 getroffen, dabei ging es um die Einführung der neuen Mitarbeiterin in die Arbeitsprozesse des AKs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Studientag wird im April 2026 stattfinden, bei dem die Ausrichtung des AKs überarbeitet wird. Damit wird sich der Arbeitskreis ab der Diözesanversammlung 2026 nicht mehr nur auf die Planung, Durchführung und Reflexion der Präventionsschulungen beziehen, sondern erweiternd den generellen Gewaltschutzprozess des KLJB im Bistum Münster e.V. begleiten. Dabei haben alle Mitglieder des AKs die Möglichkeit an dem Thema Gewaltschutz mitzuarbeiten, ohne in die direkte Schulungstätigkeit zu gehen. Der KLJB im Bistum Münster e.V. wird bis zu der Diözesanversammlung 2027 das ISK hinsichtlich der Berücksichtigung aller Gewaltformen überarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Kira Diekmann</em></p></div></div><h2>XXII - AK Nachhaltigkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der AK Nachhaltigkeit besteht seit der Diözesanversammlung 2025 aus sechs gewählten Mitgliedern: Elisa Schmersträter, Emil Lippers-Hollmann, Kristin Schlamann, Lea Offermann, Sara Schulze Zumkley und Theresa Ickemeyer. Seitens der D-Stelle wird der AK von Nicole Rehbaum betreut, aus dem Diözesanvorstand ist Tobias Tigges für den AK zuständig. Der AK trifft sich ca. alle 10 Wochen entweder digital oder in der D-Stelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 11.05.2025 hat der AK eine offene Kleidertauschparty in der D-Stelle veranstaltet, bei der eine Schneidermeisterin vor Ort war, um beim Ändern und Umgestalten von Kleidungsstücken zu unterstützen. Am 19.10.2025 fand dann in der Küche der FBS Lüdinghausen der nächste Koch-Workshop des AKs statt: „Heißes im Glas“ – Eintöpfe einkochen war das Thema. Als letzte Aktion im Jahr 2025 hat sich der AK wieder bei Advent (er)leben vom AK (er)leben beteiligt und dort gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Plätzchen gebacken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><h2>XXIII - AK L.A.N.D.</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im AK L.A.N.D. sind seit der Diözesanversammlung 2025 18 gewählte Mitglieder: Frank Boing, Christoph Franke, Johanna Fellermann, Christoph Hannes, Matthias Hernzel, Ferdi Kössendrup, Bernd Mehring, Niklas Nuphaus, Theo Post, Celina Rahe, Pavel Schulze Kalthoff, Theresa Eilers, Anja Vogt, Matthias Verenkotte, Johannes Schroer, Nicole Strake, Theresa Wesselmann und Stephan Gehringhoff. Die letzten vier genannten Personen sind derzeit die Delegierten in dem Ring der Landjugend. Seitens der D-Stelle wird der AK von Nicole Rehbaum begleitet, den Diözesanvorstand vertreten Nele Tusch und Bernd Hante. Der AK trifft sich alle vier Wochen, in der Regel am zweiten Dienstag im Monat in der D-Stelle, bei Bedarf auch hybrid.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf dem Diözesantag war der AK mit einem eigenen Stand vertreten: Das Info-Mobil vom WLV in Warendorf lud ein, mehr über Landwirtschaft zu erfahren. Außerdem konnten die Besucher*innen beim Stiefelweitwurf verschiedene Gewinne abstauben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 15.08. fand ein Klausurtag des AKs in der D-Stelle in Münster statt, bei dem der Fokus des AKs weiter geschärft und die Ausrichtung besprochen werden sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich durften 2025 auch zwei „L.A.N.D.-Tage“ nicht fehlen: am 30.03. wurde der Forstmannshof der Familie Böcker in Lüdinghausen besichtigt, dort ging es insbesondere um den Erdbeeranbau und die Direktvermarktung von Produkten über den Hofladen. Am 12.10. standen dann gleich zwei Besichtigungen auf dem Plan: Zuerst der Gemüsebaubetrieb Abenhardt in Datteln, danach der Milchviehbetrieb Sißmann in Waltrop mit eigenem Schlachthaus. Bei einer Wurst vom Grill endete der Nachmittag in geselliger Runde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 23.10. - 26.10. fand die Agrarfahrt statt, Ziel war Schleswig-Holstein (vgl. 31.2).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Jahr endete mit dem Adventsgespräch bei der Provinzial in Münster mit dem Thema „Mentale Gesundheit in der Landwirtschaft“. Referent Christoph Rothaupt hielt einen fesselnden Vortrag und sensibilisierte so für dieses wichtige Thema. Die anwesenden 55 KLJBler*innen tauschten sich anschließend beim Essen noch intensiv über dieses und andere Themen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><h2>XXIV - AK anstoss</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Team der anstoss-Redaktion setzt sich seit der Diözesanversammlung 2025 aus Lea Wegmann (OG Selm), Astrid Witte (OG Graes), Johannes Rassenhövel (OG Wadersloh), Franziska Bücker (OG Mettingen), Lena Bußmann (OG Ochtrup), Stefan Buddenbrock (OG Lippramsdorf) und Theresa Lückemeier (OG Ostenfelde) zusammen. Klara Schulze Kökelsum ist als Vertreterin des Diözesanvorstandes für den anstoss zuständig. Hauptamtlich wird der anstoss von Referentin Malin Thomsen begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Arbeit des AKs</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viermal im Jahr liegt der anstoss in den Briefkästen der Vorständler*innen. So gab es den anstoss wie gewohnt in gedruckter Form für alle Mitglieder in einem Vorstandsamt oder Arbeitskreis (ca. 2.200 Stück) sowie auf der Homepage für alle als PDF zu lesen. Zusätzlich können Mitglieder, die nicht in den normalen Post-Versand fallen, ein kostenloses anstoss-Abo abschließen (Abonnent*innen Stand 09.03.2026: 19). Redaktionsschluss und Planungstreffen für die darauffolgende Ausgabe ist jeweils ca. sechs bis acht Wochen vor Erscheinung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Umsetzung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2024 wird mit der Agentur „Heider Design“ aus Münster bezüglich der Gestaltung und Satz der Zeitschrift zusammengearbeitet. Gedruckt wird der anstoss bei der Tectum Caritas gGmbH – Anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Langenhorst. Verschickt wird die Zeitschrift als Postvertriebsstück durch die Deutsche Post. Die Inhalte der Zeitschrift kommen weiterhin von dem Redaktionsteam und aus den Orten und Bezirken, ganz nach dem Motto „von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Veränderung im Jahr 2026</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund des hohen personellen zeitlichen Aufwandes, der mit der Abwicklung der Ausgaben verbunden ist, haben sich der Diözesanvorstand und das Hauptamt dazu entschieden, 2026 zwei Ausgaben zu veröffentlichen. Ggf. wird der Arbeitskreis aber mehr in die Erstellung für Beiträge auf der Homepage sowie bei Social Media eingebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Malin Thomsen</em></p></div></div><h2>XXV - AG Mehrwert Bundesebene</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Diözesanversammlung 2024 wurde durch die Initiative zweier Bezirksverbände die Arbeitsgruppe „Mehrwert Bundesebene“ gegründet. Bis zum Jahr 2026 beschäftigt sich diese Gruppe mit dem Mehrwert unserer KLJB-Bundesebene. Ziel ist es, die vorhandenen Mehrwerte, welche oftmals nicht direkt für jedes einzelne Mitglied sichtbar sind, darzustellen und aufzuzeigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG Mehrwert Bundesebene besteht aus neun Mitgliedern. Gewählte Mitglieder sind Lukas Aertker, Christian Langenstein, Janis Lemken, Lena Mennemann, Max Rüter und Lennart van de Weyer. Hinzu kommen zwei Vertreter des Diözesanvorstandes, Dirk Buddenbrock und Luca Kessling. Von hauptamtlicher Seite steht Lars Kramer der AG zur Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nachdem sich die AG in ihrem ersten Jahr mehrmals getroffen hatte, folgte eine nächste Sitzung am 05.05.2025. Hierbei ging es primär um die Vorbereitung des Zwischenberichtes zur Diözesanversammlung 2025.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiteres Treffen fand am 02.06.2025 statt. In dieser Sitzung beschäftigte sich die Arbeitsgruppe mit den für sie noch offenen Fragen und bereitete sich inhaltlich auf das anstehende Studienwochenende vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Studienwochenende fand vom 14. - 15.06.2025 in Bad-Honnef statt. Dieses Ziel wurde bewusst gewählt, um es mit einem Besuch der Bundesstelle in Bad-Honnef Rhöndorf zu kombinieren. Neben einer Führung durch die Bundesstelle und der Baustelle in der ehemaligen Gaststätte hatte die Arbeitsgruppe ein sehr konstruktives und intensives mehrstündiges Gespräch mit den Bundesvorsitzenden Judith Böckle, Jannis Fughe und Isabel Rutkowski. Zudem durfte die Arbeitsgruppe die Räumlichkeiten der Bundesstelle als Tagungsort für das gesamte Wochenende nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach einer längeren Pause der Arbeitsgruppe gab es ein weiteres Treffen am 17.03.2026 in Münster. In diesem Treffen wurden nochmals alle Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre zusammengetragen und die Struktur des Abschlussberichtes finalisiert. Mit der Diözesanversammlung 2026 wird somit die Arbeitsgruppe ihre Arbeit beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Lars Kramer</em></p></div></div><h2>XXVI - AG Stimmschlüssel</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AG Stimmschlüssel ist seit der letzten Diözesanversammlung aktiv. Sie besteht aus 7 Personen. Gewählte Mitglieder sind Timo Quante, Carolin Ostermann, Jana Högemann, Leonie Roters, Marei Wolters, Max Niewind und Jan Brüning. Betreut wurde die Arbeitsgruppe von Klara Schulze Kökelsum und Dirk Buddenbrock aus dem Diözesanvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 16.07.2025 nahm die AG ihre Arbeit auf und informierte sich über den aktuell gültigen Stimmschlüssel für die Bezirks- und die Diözesanversammlung. Anschließend beschäftigte sich die AG mit der Stimmschlüsseländerung, die es 2024 unter Federführung von Münster auf Bundesebene gab. Bei den folgenden Treffen wurde entschieden, dass als Basis-Konzept für einen neuen Stimmschlüssel auf Bezirksebene das gleiche Verfahren zu Grunde gelegt werden soll. Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Bezirke wurden dann allerdings noch Anpassungen gemacht. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung arbeitet die AG gerade an der Ausarbeitung des Stimmschlüssels. Im Anschluss soll geprüft werden, ob von diesem ein Stimmschlüssel für die Diözesanversammlung abgeleitet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Dirk Buddenbrock</em></p></div></div><h2>Sei immer auf dem Laufenden und folge uns:</h2><h2>XXVII - Öffentlichkeitsarbeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Social Media</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KLJB Münster ist auf folgenden Plattformen aktiv:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ein eigener <a href="https://whatsapp.com/channel/0029VaDOBPdKgsNnEJvXBU2O">WhatsApp-Kanal</a> mit rund 1.500 Abonnent*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Instagram <a href="https://www.instagram.com/kljb.ms">@kljb.ms</a> mit 5.000 Follower*innen (im Vergleich zum letzten Berichtsheft: 3.600 Follower*innen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Facebook - wird durch Beschluss des Diözesanvorstandes aufgelöst</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Homepage <a href="https://www.kljb-muenster.de">www.kljb-muenster.de</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Instagram bleibt hierbei das zentrale Medium für die Öffentlichkeitsarbeit der KLJB. Durch viele Reels (vor allem die, die für den Diözesantag erstellt wurden) konnten viele Follower*innen und Profilaufrufe gewonnen werden. Am beliebtesten sind dabei Beiträge, die Menschen zeigen (z. B. Rückblicke von Aktionen und Fahrten, Diözesantag, …) sowie der Partykalender. Diese Inhalte erzeugen hohe Interaktionen und positive Rückmeldungen, da sich vermutlich viele Follower*innen mit ihnen identifizieren können. Weniger Interaktion zeigen reine „Info“-Beiträge oder Veranstaltungsflyer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Anspruch ist es generell wöchentlich die Beiträge unserer Ortsgruppen zu verfolgen und mit ihnen zu interagieren (sprich Likes, Kommentare, Nachrichten, Verlinkungen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der WhatsApp-Kanal dient vor allem der Verbreitung von Werbeflyern (als Ersatz für unseren abgeschafften Postversand). Die Flyer sind so unmittelbar teilbar für die Ortsgruppen, z. B. in ihren Mitgliedergruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Presse</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Presse steht die KLJB Münster immer mal wieder in Kontakt. Im vergangenen Jahr vor allem durch den Diözesantag. Diverse Redaktionen berichteten über die Vorausaktion, so besuchte zum Beispiel der WDR (Lokalzeit) eine Ortsgruppe beim Aufbau ihrer Strohpuppe. Dadurch, dass die Strohpuppen im ganzen Verbandsgebiet zu sehen waren, bekam die Aktion und der dazugehörige Diözesantag mediale Aufmerksamkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Abgesehen davon hält sich die klassische Pressearbeit jedoch in Grenzen. Bei den Lokalredaktionen sind die Ansprüche an die Auswahl der Artikel spezieller geworden. Insgesamt fällt die Pressearbeit geringer aus als die Social-Media-Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Anstoss – die Verbandszeitschrift</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>s. Kapitel 24.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Sonstiges</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zweimal jährlich findet ein Treffen der Referent*innen für Öffentlichkeitsarbeit aller Jugendverbände im Bistum Münster statt, organisiert vom BDKJ. Für uns nimmt unsere Referentin Malin Thomsen an den Treffen teil. Hier wird sich über aktuelle Herausforderungen und Trends ausgetauscht, oftmals mit 2-stündigem inhaltlichen Input zu einem Schwerpunktthema von einer*einem externen Referent*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bewerbung und Begleitung des Diözesantages via Social Media nahm ein Großteil der Arbeit im Öffentlichkeitsreferat des letzten Jahres ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Malin Thomsen</em></p></div></div><h2>XXVIII - Internationales</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Partnerschaft hat Zukunft!! Unseren letzten Austausch im Rahmen unseres großartigen Diözesantages war einfach geprägt mit Engagierten aus unserem Verband: Sie haben ihre Lebenswelt, ihre Berufswelt und ihre Freizeit mit den Gästen aus Brasilien geteilt. Das fügt diese Welt zusammen. Es geht weiter: In diesem Jahr machen wir einen neuen Besuch in Brasilien: 07. - 29.11.2026. Gefördert vom Land NRW, gefördert durch unseren Förderverein der KLJB machen wir uns auf. Das Programm wird gerade seitens der CPT in Brasilien vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Projekt ist noch in der Planung: Ein Bildungsprogramm für Kleinbauern und -bäuerinnen. Dazu sind wir im Austausch mit dem Agrarministerium in Brasilien und der CPT. Ich hoffe, wir haben das Konzept abgestimmt vor der nächsten Wahl im November 2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam werden wir Botschafter*innen seine für eine KLJB, die weltumspannend wirkt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Bernd Hante</em></p></div></div><h2>XXIX - Bericht der Haushalts- und Finanzkommission (HaFiKo 2025 / 2026)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Haushalts- und Finanzkommission, kurz HaFiKo, ist das Beratungs- und Prüfungsgremium des KLJB-Diözesanverbandes in allen finanziellen, personellen und organisatorischen Angelegenheiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu den Hauptaufgaben der HaFiKo gehören die Beratung des Diözesanvorstandes und Hauptamtes zu Finanzthemen, der Entwurf des Haushaltsplans sowie die Prüfung der Haushaltsrechnung einschließlich der Kassenprüfung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die HaFiKo besteht aktuell aus acht Mitgliedern. Gewählte Mitglieder sind Frank Boing, Lennart van de Weyer, Lena Mennemann, Fabian Wessel und Theresa Wesselmann. Damit ist die Kommission voll besetzt. Hinzu kommen zwei Vertreter des Diözesanvorstandes, Dirk Buddenbrock und Luca Kessling. Von hauptamtlicher Seite steht Lars Kramer der HaFiKo zur Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 30.12.2025 traf sich die HaFiKo zu einer Online-Sitzung. Im Mittelpunkt standen die Haushaltsplanung 2026 sowie die Anpassung der Ehrenamtspauschale des Diözesanvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 23.03.2025 fand die nächste Sitzung statt, in der sich die Kommission mit den KJP NRW-Fördersätzen, den Kosten mobiler Angebote, der Einschätzung von Anträgen für die Diözesanversammlung 2026 sowie mit der vorläufigen Haushaltsrechnung 2025 beschäftigte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die entsprechenden Beratungsergebnisse und Beschlussempfehlungen werden an den Diözesanvorstand weitergegeben bzw. auf der Diözesanversammlung mitgeteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Zeitpunkt der Berichterstellung steht noch ein weiteres Treffen im Berichtszeitraum aus. Auf der Tagesordnung stehen die weiteren Vorbereitungen zur Diözesanversammlung 2026 sowie die Kassenprüfung 2025.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Luca Kessling</em></p></div></div><h2>XXX - Externe Jubiläen /  Repräsentationsaufgaben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>KLJB auf der Grünen Woche 2026</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Zeit vom 15.01. bis zum 20.01.2026 war die KLJB Münster gemeinsam mit Vertreter*innen der KLJB Aachen, KLJB Köln und der KLJB Paderborn für den KLJB-Landesverband NRW mit einem Stand auf der 100. Grünen Woche in Berlin vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter den Motto „Mitmachen. Mitbestimmen. Mitgestalten. Jugendbeteiligung im ländlichen Raum fördern!“ wurde auf der Messe ein Infoturm präsentiert, auf dem die vielfältigen Projekte und Themen junger KLJBler*innen im ländlichen Raum sichtbar gemacht wurden. Damit war eine gute Gesprächsbasis geschaffen, um zu zeigen, wo Jugend bereits heute aktiv die Zukunft mitgestaltet, und um zu fordern, die Jugendbeteiligung auf verschiedenen Ebenen noch weiter zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn auch in diesem Jahr lag der Fokus des Auftrittes in Berlin auf der Vernetzung mit Vertreter*innen anderer (landwirtschftlicher) Verbände, politischen Vertreter*innen der demokratischen Parteien aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie mit weiteren Gruppen aus der Landjugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus konnte das Standteam an verschiedenen Abendveranstaltungen teilnehmen, wie den NRW-Empfang, den Empfang des WLV, die Raiffeisen-City-Night, die Landjugendfete und den Landjugendball des BDL.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Berufswettbewerb der deutschen Landjugend</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 05.06.2025 richtete der Bund der Landjugend (BDL) zusammen mit der Westfälisch-Lippischen-Landjugend (WLL) den Berufswettbewerb der deutschen Landjugend auf Haus Düsse aus. An der Siegerehrung, dem Westfälisch-Lippischen Abend, nahmen Nicole Rehbaum und Dirk Buddenbrock für die KLJB Münster sowie weitere KLJBler*innen für den Ring der Landjugend (RdL) teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Dirk Buddenbrock</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Dialogforum Kirche-Politik-Landwirtschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 09.09.2025 luden die KLB Münster und das Katholische Büro zum Dialogforum Kirche-Politik-Landwirtschaft in den Düsseldorfer Landtag ein. Mit Vertreter*innen der Grünen, der SPD, der CDU, dem Rheinischen und Westfälischen Bauernverband, den Landfrauen und der KLJB wurde zu verschiedenen Punkten rund um Landnutzung und Verpachtung diskutiert.<br>
Dieses Dialogforum soll dazu genutzt werden, die drei Parteien Kirche, Politik und Landwirtschaft an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam Lösungen für die Landwirtschaft im Rahmen von kirchlichem Grund zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><h2>XXXI - KLJB on Tour</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Beitragsteam</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Diözesanversammlung 2024 hat sich ein ehrenamtliches „Beitragsteam“ organisiert, welches im Nachgang noch um einige Mitglieder gewachsen ist. Das Beitragsteam unterstützte die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und den Diözesanvorstand bei den Besuchen von Ortsgeneralversammlungen, um dort die Hintergründe der Beitragserhöhung 2026 zu erklären. Insgesamt wurden 44 Ortsgruppen besucht, der Großteil davon jedoch vor der Diözesanversammlung 2025. Im Berichtszeitraum selbst waren es noch 5 Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die finale Umsetzung der Beitragserhöhung in diesem Jahr gibt es keine weiteren Gruppen mehr zu besuchen, sodass sich das Beitragsteam nun auflösen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Lars Kramer</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Agrarfahrt „Auf in den Norden!“</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie in jedem Jahr fand auch 2025 am letzten Oktoberwochenende die Agrarfahrt statt. Vom 23. - 26. Oktober reiste eine vollbesetzte Gruppe mit dem Bus zu einer mehrtägigen Exkursion in den Norden Deutschlands. Die Fahrt wurde von Jan Tappert und Nicole Rehbaum organisiert und begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Abfahrt erfolgte am 23.10. um 07:00 Uhr am P&amp;R in Ascheberg. Nach einer kurzen Frühstückspause führte die erste Station zum Abwasserverband Braunschweig. Dort begrüßten Timo Brandes und Ludmilla Martens die Gruppe und ermöglichten einen umfassenden Einblick in die Anlagen sowie die dazugehörige Biogasanlage. Am Nachmittag wurde der Milchviehbetrieb Bentloh KG in Scharnhorst besichtigt. Im Rahmen einer Betriebsführung erhielten die Teilnehmenden Informationen zur regionalen Landwirtschaft und zur betrieblichen Organisation. Zum Abschluss gab es eine Kostprobe aus dem hofeigenen Milchautomaten. Anschließend ging es weiter nach Lüneburg, wo der Tag nach einem gemeinsamen Abendessen im Brau- und Tafelhaus Mälzer endete.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der zweite Tag begann mit einer Führung durch das Getreideterminal in Hamburg. In zwei Gruppen aufgeteilt, erhielten die Teilnehmenden detaillierte Informationen über die Abläufe beim Beladen und Löschen von Schiffen sowie über logistische Prozesse am Standort. Am Nachmittag folgte ein Besuch des Guts Harzhof bei Eckernförde. Dort berichtete Betriebsleiter Heiko Lemburg über seine langjährigen Erfahrungen in der Minimalbodenbearbeitung, insbesondere im Bereich der Mulch- und Direktsaat. Zudem wurde das Versuchswesen auf Teilen der Betriebsfläche in Kooperation mit Syngenta vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Spinat-Saatgutproduktion und den damit verbundenen Herausforderungen. Der Abend wurde nach der Ankunft im Hotel in Kiel individuell in Kleingruppen gestaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Samstagvormittag stand der Besuch des Lohnunternehmens Thomsenland nahe der dänischen Grenze auf dem Programm. Juniorchef Marwin Thomsen präsentierte die betrieblichen Strukturen und die regionalen Besonderheiten. Der Austausch konzentrierte sich auf aktuelle technische Entwicklungen und Anforderungen der Region. Am Nachmittag wurde der Hof Barslund des Landwirts und Influencers Thomas Andresen besichtigt. Der Schwerpunkt lag hier auf Personalführung, Betriebsorganisation sowie der Diversifizierung der betrieblichen Standbeine.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung von Mohr Potatoes in Heringssand. Dort erhielt die Gruppe Einblicke in die Pflanzkartoffelproduktion, die Sortiertechnik, die Lagerlogistik sowie die internationale Vermarktung – insbesondere mit Blick auf den nordafrikanischen Markt. Die Führung erfolgte gruppenweise durch die Produktionsstätten sowie durch die Vermarktungsabteilung unter Leitung von Juniorchefin Anneke Mohr. Der Abend klang nach der Rückkehr nach Kiel im Hotel aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Abreisetag trat die Gruppe am frühen Morgen den Rückweg Richtung Münster an. Ein letzter Zwischenstopp erfolgte beim Familienbetrieb Ruhr Landwirtschaft in Lüsche. Der Betrieb betreibt Ackerbau, Legehennenaufzucht und Mastschweinehaltung. Während der Führung wurden die verschiedenen Betriebszweige sowie regionale Herausforderungen erläutert. Besonderes Interesse galt den rund 65.000 Mastplätzen im näheren Umkreis des Standortes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Nicole Rehbaum</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Fahrt zur Grünen Woche Berlin</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 16. - 20. Januar 2026 waren 54 KLJBler*innen in Berlin zur Grünen Woche. Die Fahrtenleitung übernahmen Kristin Schlamann, Tobias Tigges und Klara Schulze Kökelsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der erste Tag war mit der Busanreise und dem Einchecken im Hostel Three Little Pigs gefüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am zweiten Tag besuchten die KLJBler*innen die Grüne Woche. Neben regionalen und internationalen Spezialitäten, innovativer Landwirtschaft und vielem mehr war auch die KLJB Münster mit einem Messestand, gemeinsam mit anderen Diözesanverbänden und der Landesebene, in der NRW-Halle vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der dritte Tag führte die Teilnehmenden zur jugendpolitischen Veranstaltung vom BDL im CityCube Berlin. Hier wurden agrar- und jugendpolitische Themen angesprochen und diskutiert. Am Nachmittag führte das Programm in die Gedenkstätten Hohenfeldhausen. Nach einer kurzen Pause besuchte die Gruppe den Gottesdienst der Bundesebene. Anschließend lud diese zur Beachparty ein. Bei Chili con Carne und Kaltgetränken gab es die Möglichkeit, sich mit KLJBler*innen aus ganz Deutschland zu vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>An Tag vier stand eine Betriebsbesichtigung auf dem Spargelhof Winkelmann an. Hier erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Spargel- und Obstanbau, sowie die Betriebsführung eines großen Erlebnisbauernhofs. Vor Ort gab es eine heiße Suppe. Abends wurde der festliche Ball des BDL besucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tag 5 galt nur noch der Abreise mit dem Bus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Klara Schulze Kökelsum</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Harz-Tour - Grenzen austesten mit der KLJB Münster</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vom 18. - 21. September machten sich 15 KLJBler*innen auf den Weg in den Harz. Die erlebnispädagogische Fahrt wurde von Referentin Malin Thomsen geplant und durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf dem Programm standen verschiedene gemeinsame Aktivitäten, darunter ein Flug mit der längsten Megazipline Europas über die Rappbodetalsperre, der Besuch des Rätseldorfes Thale, Fahrten mit der Sommerrodelbahn sowie Wanderungen in der Umgebung. Ein weiteres Highlight war die rasante Abfahrt eines Berges mit Mountain-Carts. Ziel der Fahrt war es, neue Erfahrungen zu sammeln, Mut zu zeigen und eigene Grenzen auszutesten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Selbstversorger lebte die Gruppe gemeinsam im Gruppenhaus „Barbara“ in Altenau, kochte zusammen und verbrachte dort auch die Abende in geselliger Runde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Malin Thomsen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Politische Gespräche</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um mit politischen Entscheidungsträger*innen ins Gespräch zu kommen, haben wir im vergangenen Jahr verschiedene Gelegenheiten genutzt. Dazu gehörten unter anderem die Teilnahme an der CDU-Münsterlandrunde, der jugendpolitische Austausch des BDKJ Münster sowie der Stand der KLJB Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche 2026. Diese Formate boten die Möglichkeit, unsere Perspektiven einzubringen, aktuelle Themen zu diskutieren und den direkten Dialog mit politischen Vertreter*innen zu führen. Dabei sind wir mit folgenden politischen Akteuren in den Austausch gekommen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Henning Rehbaum (CDU, MdB)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Dr. Stefan Nacke (CDU, MdB)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Marc Henrichmann (CDU, MdB)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sascha van Beek (CDU, MdB)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Christina Schulze Föcking (CDU, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Simone Wendland (CDU, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Angelika Selhorst (CDU, stellv. Landrätin Kreis Coesfeld)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>André Stinka (SPD, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Julia Kahle-Hausmann (SPD, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Dorothea Deppemann (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Dennis Sonne (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Tilmann Fuchs (Bündnis 90/Die Grünen, Oberbürgermeister Münster)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Norwich Rüße (Bündnis 90/Die Grünen, stellv. Fraktionsvorsitzender Kreisverband Steinfurt)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Lorenzo Peuser (FDP, Stadtverband Münster)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Dirk Buddenbrock</em></p></div></div><h2>XXXII - Stattgefundene Maßnahmen im Berichtszeitraum</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/bericht-des-diozesanvorstands-57756/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fbericht-des-diozesanvorstands-57756%2Fviewpdf%3FsectionId%3D89"></iframe><h2>XXXIII - Ausblick Aktionen in 2026</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/bericht-des-diozesanvorstands-57756/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fbericht-des-diozesanvorstands-57756%2Fviewpdf%3FsectionId%3D90"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 17:11:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Prüfung der Vertretungs- und Partizipationsrechte beitragsfreier Mitglieder</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/33</link>
                        <author>Diözesanvorstand auf Empfehlung der AG Stimmschlüssel</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/33</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Diözesanversammlung möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand wird beauftragt, sich bis zur Diözesanversammlung 2027 vertieft mit der Frage der Vertretungs- und Partizipationsrechte beitragsfreier Mitglieder zu befassen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, in welcher Form beitragsfreie Mitglieder künftig im Stimmschlüssel berücksichtigt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand legt der Diözesanversammlung 2027 einen entsprechenden Vorschlag zur Beschlussfassung vor.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beitragsfreie Mitglieder stellen einen Teil der verbandlichen Realität dar, sind jedoch bislang nicht im Stimmschlüssel berücksichtigt. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit möglichen Beteiligungsformen soll sicherstellen, dass zukünftige Regelungen sowohl die demokratische Legitimation als auch die strukturellen Besonderheiten des Verbandes angemessen berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Was sind beitragsfreie Mitglieder?</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neumitglieder werden im Kalenderjahr des Beitrittes nicht von der KLJB im Bistum Münster e.V. berechnet. Dies bezieht sich lediglich auf den nach Münster abzuführenden Beitrag. Über die einzelnen Regelungen in den Ortsgruppen bestimmen diese selbst. Diese Regelung ist jedoch weder in der Satzung, in der Diözesan- und Geschäftsordnung, noch in der Beitragsordnung verankert, vielmehr handelt es sich um ein „gewachsenes System“. Hier bedarf es eine konkret beschlossene, festgeschriebene und transparente Regelung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Was besagt die Beitragsordnung?</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beitragsordnung besagt, dass nur zahlende Mitglieder ein Stimmrecht ausüben können. Aus diesem Grund werden derzeit die Neumitglieder bei der Erstellung der Stimmschlüssel nicht berücksichtigt. Auch in der offiziellen Mitgliederzahl der KLJB Münster finden Mitglieder erst Berücksichtigung, sobald diese den Ortsgruppen in Rechnung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Warum nicht einfach direkt über die Berücksichtigung entscheiden?</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diskurs um die Möglichkeit der entsprechenden Berücksichtigung der Mitglieder und insbesondere die entsprechende Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen ist erst kurz vor dem Versand der Tagungsunterlagen aufgetreten. In der Theorie wäre es möglich, den Stichtag zu verändern und somit schnell zu einer Lösung zu finden, jedoch wäre es zeitlich nicht realisierbar die finalen Zahlen pünktlich zur Einberufung der ersten Bezirksmitgliederversammlung benennen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem hat das Ergebnis des vorliegenden Antrages zur Mitgliederverwaltungssoftware einen großen Einfluss darauf, was in Zukunft wie zeitlich realisierbar wäre. Aus diesem Grund macht es aus unserer Sicht Sinn, dass wir uns für diese Fragestellung die notwendige Zeit einräumen, um nicht nur eine temporäre Klärung, sondern eine langfristig gedachte Lösung zu finden.</p></div></div><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:54:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Satzungsänderung zum Diözesanstimmschlüssel</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/32</link>
                        <author>Diözesanvorstand auf Empfehlung der AG Stimmschlüssel</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/32</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Diözesanversammlung möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der in § 9 der Diözesansatzung geregelte Stimmschlüssel der Diözesanversammlung wird grundlegend neu gefasst. Künftig erfolgt die Berechnung der Stimmenverteilung nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren. Dafür wird der § 9 wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 9 Mitglieder der Diözesanversammlung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Diözesanversammlung setzt sich zusammen aus:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>maximal 75 stimmberechtigten Mitgliedern der Delegationen der Bezirke</p></li><li><p>den Mitgliedern des Diözesanvorstands</p></li><li><p>den beratenden Mitgliedern nach Abs. 6</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die Größe der Bezirks-Delegation wird wie folgt ermittelt:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>Jeder Bezirk erhält mindestens zwei Stimmen, höchstens acht Stimmen.</p></li><li><p>Die Verteilung der Stimmen auf die Bezirke erfolgt nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren.</p></li><li><p>Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Diözesanebene gemeldeten ordentlichen Mitglieder pro Ortsgruppe.</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Anzahl der Stimmen eines Bezirks, die über die in Abs. 2 Nr. 1 definierte Obergrenze hinausgeht, verfällt und wird nicht auf die anderen Bezirke umverteilt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Jede Person kann in der Versammlung nur eine Stimme wahrnehmen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Die Übertragung oder Delegation der Stimmen des Diözesanvorstands an Dritte ist unzulässig.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Als beratende Stimme gehören der Diözesanversammlung an:</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>die Diözesanreferent*innen und die hauptamtliche Geschäftsführung</p></li><li><p>die gewählten Mitglieder der Haushalts- und Finanzkommission</p></li><li><p>je eine Vertretung der Diözesanarbeitskreise</p></li><li><p>eine Vertretung des Diözesanvorstandes der Katholischen LandBewegung (KLB) in der Diözese Münster</p></li><li><p>eine Vertretung des Bundesvorstandes des Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e. V.</p></li><li><p>eine Vertretung des Landesvorstandes der Katholische Landjugendbewegung Nordrhein-Westfalen</p></li><li><p>eine Vertretung des Diözesanvorstandes des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Münster</p></li><li><p>die Leitung der Landvolkshochschule Freckenhorst und die Leitung der Heimvolkshochschule Rindern</p></li><li><p>eine Vertretung des Fördervereins der Katholischen Landjugendbewegung im Bistum Münster e.V.</p></li><li><p>eine Vertretung des Ländliche Familienberatung im Bistum Münster e.V.</p></li></ol></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bestehende Stimmschlüssel der Diözesanversammlung wird den unterschiedlichen Strukturen und Größen der Bezirke nur unzureichend gerecht. Mit der Umstellung auf das Hare-Niemeyer-Verfahren wird eine Stimmenverteilung angestrebt, die als fair, transparent und sachlich nachvollziehbar wahrgenommen wird und sich konsequent an der tatsächlichen Mitgliederstärke orientiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Anpassung des Stimmschlüssels ist notwendig, um eine gerechtere Beteiligung aller Bezirke an der Willensbildung der Diözese zu gewährleisten. Kleinere Bezirke sollen dabei nicht strukturell benachteiligt werden, während gleichzeitig verhindert wird, dass sehr große Bezirke einen unverhältnismäßig hohen Einfluss erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Hare-Niemeyer-Verfahren bietet hierfür eine geeignete Grundlage. Die Stimmenverteilung entwickelt sich proportional zur Mitgliederentwicklung und bleibt zugleich durch klare Mindest- und Höchstgrenzen praktikabel und ausgewogen. Auf diese Weise wird das tatsächliche Größenverhältnis der Bezirke möglichst präzise abgebildet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wunsch nach einer solchen Neuregelung wurde im Rahmen der Befragung der Bezirke deutlich und spiegelt ein Bedürfnis nach mehr Gerechtigkeit und Transparenz in der Stimmenverteilung wider. Zudem orientiert sich das vorgeschlagene Verfahren an der auf Bundesebene angewendeten Systematik und greift damit auf ein etabliertes und erprobtes Modell zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus ist eine möglichst einheitliche Systematik der Stimmenverteilung innerhalb des Verbandes erstrebenswert. Es erscheint sachgerecht, dass auf Orts-, Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene nach demselben grundlegenden Berechnungsprinzip verfahren wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem wurden weitere Anpassungen und Aktualisierungen bei den beratenden Mitgliedern vorgenommen.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/motion/32/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fmotion%2F32%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57"></iframe><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:50:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Satzungsänderung zum Bezirksstimmschlüssel</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/31</link>
                        <author>Diözesanvorstand auf Empfehlung der AG Stimmschlüssel</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/31</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Diözesanversammlung möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der in § 15 der Diözesansatzung geregelte Stimmschlüssel auf Bezirksebene wird grundlegend neu gefasst. Künftig erfolgt die Berechnung der Stimmenverteilung nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren. Dafür wird der § 15 wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 15 Bezirke</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die Ortsgruppen eines Bezirkes entsenden Delegierte in die Bezirksgeneralversammlung. Die maximale Anzahl der Delegierten richtet sich nach der Anzahl der im Bezirk bestehenden Ortsgruppen. Die Stimmen nach Abs. 5 werden zusätzlich berücksichtigt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die maximale Delegationsgröße beträgt</p><ol class="lowerAlpha"><li><p>bei 0 bis 8 Ortsgruppen: 30 Delegierte</p></li><li><p>bei 9 bis 12 Ortsgruppen: 40 Delegierte</p></li><li><p>bei 13 bis 16 Ortsgruppen: 60 Delegierte</p></li><li><p>bei 17 bis 20 Ortsgruppen: 80 Delegierte</p></li><li><p>ab 21 Ortsgruppen: 95 Delegierte</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Größe der Ortsgruppen-Delegation wird wie folgt ermittelt:</p><ol><li><p>Jede Ortsgruppe erhält mindestens zwei Stimmen, höchstens sechs Stimmen.</p></li><li><p>Die Verteilung der Stimmen auf die Ortsgruppen erfolgt nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren.</p></li><li><p>Grundlage für die Verteilung sind die bis zum 31. Dezember des Vorjahres bei der Diözesanebene gemeldeten ordentlichen Mitglieder pro Ortsgruppe.</p></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Die Anzahl der Stimmen einer Ortsgruppe, die über die in Abs. 3 Nr. 1 definierte Obergrenze hinausgeht, verfällt und wird nicht auf die anderen Ortsgruppen umverteilt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Zusätzlich zu den Stimmen der Ortsgruppen erhält der Bezirksvorstand eigene Stimmen. Diese betragen zehn Prozent der in Abs. 2 definierten Delegierten, mindestens jedoch sechs Stimmen. Bei der Berechnung entstehende Bruchteile werden auf die nächsthöhere ganze Stimme aufgerundet. Eine Übertragung oder Delegation der Bezirksvorstandsstimmen an Dritte ist unzulässig.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Die Bezirksgeneralversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Stimmberechtigten anwesend ist.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Sie entscheidet über die Anzahl der Mitglieder des Bezirksvorstandes sowie über die Dauer der Amtszeit und wählt die Vorstandsmitglieder. Eine geschlechtergerechte Besetzung soll beachtet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>Der Bezirksvorstand leitet den Bezirk inhaltlich und organisatorisch. Er betreut die Ortsgruppen. Er lädt mindestens einmal im Jahr zur Bezirksgeneralversammlung ein. Er nimmt zudem das Stimmrecht auf der Diözesanversammlung wahr. Dieses Stimmrecht kann an Mitglieder der bezirkszugehörigen Ortsgruppen delegiert werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><p>Jede Person kann in der Versammlung nur eine Stimme wahrnehmen.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bestehende Stimmschlüssel auf Bezirksebene wird den unterschiedlichen Strukturen und Größen der Ortsgruppen nur unzureichend gerecht. Mit der Umstellung auf das Hare-Niemeyer-Verfahren wird eine Stimmenverteilung angestrebt, die als fair, transparent und sachlich nachvollziehbar wahrgenommen wird und sich konsequent an der tatsächlichen Mitgliederstärke orientiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderung des Stimmschlüssels ist notwendig, um eine gerechtere Beteiligung aller Ortsgruppen zu erreichen. Kleine Ortsgruppen sollen nicht strukturell benachteiligt werden, während gleichzeitig verhindert wird, dass große Ortsgruppen unverhältnismäßig viel Einfluss ausüben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Hare-Niemeyer-Verfahren bietet hierfür eine geeignete Grundlage. Die Stimmverteilung wächst hierbei proportional mit der Mitgliederentwicklung und bleibt zugleich durch klare Mindest- und Höchstgrenzen praktikabel und ausgeglichen. Auf diese Weise wird das tatsächliche Größenverhältnis der Ortsgruppen möglichst präzise abgebildet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wunsch nach einer solchen Neuregelung wurde deutlich in der Befragung der Bezirke und Ortsgruppen und spiegelt ein Bedürfnis nach mehr Gerechtigkeit und Transparenz wieder. Zudem orientiert sich das vorgeschlagene Verfahren an der auf Bundesebene angewendeten Systematik und greift damit auf ein etabliertes und erprobtes Modell zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erstrebenswert ist eine Einheitlichkeit der Verteilungsprinzipien auf allen Ebenen der KLJB. Es erscheint sachgerecht, dass auf Orts-, Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene nach demselben grundlegenden Berechnungsprinzip verfahren wird.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/motion/31/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fmotion%2F31%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57"></iframe><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:47:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Einführung der Software „campflow“ für die Mitgliederverwaltung</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/30</link>
                        <author>Diözesanvorstand</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/30</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Diözesanversammlung möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband führt die Software „campflow“ als zentrale Mitgliederverwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB im Bistum Münster e.V. übernimmt die Einführung und Einrichtung der Software sowie die Abstimmung mit dem Softwarehersteller.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus trägt die KLJB im Bistum Münster e.V. die jährlich anfallenden Kosten für die Bereitstellung der Basismodule. Damit wird gewährleistet, dass jede Ortsgruppe einen kostenfreien Zugang zur zentralen Mitgliederverwaltung erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kosten, die durch die Anschaffung oder Nutzung zusätzlicher Module entstehen, werden nicht vom Diözesanverband übernommen und sind von den jeweiligen Ortsgruppen selbst zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB-Ortsgruppen verpflichten sich, ihre Mitgliederverwaltung nach der Bereitstellung des Zugangs in campflow auf Richtigkeit zu überprüfen und anschließend in selbstgewählter Regelmäßigkeit aktuell zu halten, mindestens jedoch einmal jährlich nach Aufruf durch die KLJB Münster (i.d.R. zum Jahreswechsel).</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliederverwaltung gehört zu den zeitintensivsten Tätigkeiten in unseren Verwaltungsstellen. Die aktuelle Handhabung und der Umgang mit Mitgliederlisten zeigen deutlichen Handlungsbedarf und bieten erhebliches Verbesserungspotenzial.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den vergangenen Jahren wurde das Thema einer zentralen Mitgliederverwaltung auf verschiedenen Ebenen der KLJB immer wieder angesprochen und diskutiert. Dabei wurde auch über mögliche Lösungen und Rahmenverträge beraten, bislang jedoch ohne konkrete Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor diesem Hintergrund haben sich der Vorstand und das Hauptamt der KLJB im Bistum Münster e.V. intensiver mit dem Bedarf und den Möglichkeiten einer zentralen Mitgliederverwaltung auseinandergesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses wurden verschiedene Anbieter und Softwarelösungen geprüft. Dabei wurde die Software „campflow“ als besonders geeignet angesehen, die notwendigen Anforderungen für eine zentrale Mitgliederverwaltung zu erfüllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu fand bereits ein Abstimmungstermin mit dem Anbieter statt. In diesem Termin wurde das Programm grundsätzlich vorgestellt sowie Möglichkeiten zur Anpassung an die Bedürfnisse der KLJB besprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgende Möglichkeiten und Rahmenbedingungen bietet das Programm:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Jede Ortsgruppe erhält eine kostenfreie Basisversion des Programms.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pro Ortsgruppe sind mehrere Zugänge möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Software bietet die Möglichkeit, öffentlich teilbare Antrags- bzw. Aufnahmeformulare zu erstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Jede Ortsgruppe kann ihre eigenen Mitglieder in die Datenbank eintragen, bearbeiten und löschen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Basisdaten der Mitglieder sind auch durch die Diözesanebene einsehbar und bearbeitbar. Ortsgruppen können individuelle Felder anlegen, welche nur für sie als Ortsgruppe sichtbar sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sichere Dokumentation von Nachweisen (bspw. Führungszeugniseinsicht, Präventionsschulung, etc.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Es gibt weitere kostenpflichtige Module, beispielsweise für die Kassenführung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bereitstellung der Zugangsdaten erfolgt durch den Softwarehersteller.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Der Support wird durch den Softwarehersteller bereitgestellt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>DSGVO Anforderungen, Regulairen des Katholischen Datenschutzgesetzes und dem Kirchlichen Datenschutz Modell werden eingehalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Folgende Punkte sind noch in der Klärung oder Abstimmung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Umgang mit Doppelmitgliedschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kostenübernahme für Neumitglieder im Beitrittsjahr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits in diesem Gespräch wurde deutlich, dass das Programm viele Funktionen und Möglichkeiten bietet, die insbesondere aus Sicht der Diözesanebene wünschenswert sind. Ein wesentlicher Aspekt sind jedoch die Kosten. Diese belaufen sich aktuell auf 0,85 € pro verwaltetem Ortsgruppenmitglied und Jahr. Zusätzlich ist mit einem Mengenrabatt von etwa 5 % zu rechnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Auswirkungen der anfallenden Kosten auf den Verband einschätzen zu können, wurde im Vorfeld eine Bewertung durch die HaFiKo eingeholt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand der KLJB im Bistum Münster e.V. sieht in der Anschaffung großes Potenzial, Prozesse zu vereinfachen, die Qualität der Mitgliederverwaltung zu steigern und personelle Ressourcen effizienter einsetzen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine kostenlose Demoversion (ohne Registrierung) kann vorab unter<br><a href="https://www.campflow.de">www.campflow.de</a> genutzt werden, um eine Idee von der Software zu bekommen.</p></div></div><h2>Anhang</h2><h2>Anhang 2</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:34:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Übernahme von Bestandteilen des Corporate Designs und des Logos der Bundesebene auf Diözesan-, Kreis-, Bezirks- und Ortsebene</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/29</link>
                        <author>Diözesanvorstand</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/motion/29</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Diözesanversammlung möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanverband übernimmt ab sofort verbindlich das Logo sowie die Farbwerte und die Typografie des Corporate Design der Bundesebene und erarbeitet entsprechende Materialien für alle zugehörigen Untergliederungen (Kreis-, Bezirks- und Ortsebene). Das Corporate Design der Bundesebene wird damit zur gestalterischen Grundlage für die interne und externe Kommunikation des Diözesanverbandes auf allen Verbandsebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Beschluss soll entsprechend nachfolgender Kriterien auf Diözesanebene umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umstellung erfolgt fließend und ressourcenschonend. Vorhandene physische Materialien und Druckerzeugnisse werden aufgebraucht und nicht vernichtet. Erst bei Neu- und/oder Wiederbeschaffung wird eine Umstellung auf die obigen Vorgaben vorgenommen. Auch für die Untergliederungen soll der Grundsatz einer fließenden und ressourcenschonenden Umstellung gelten, wenngleich dies nur über mehrere Jahre hinweg erfolgen kann (bspw. bei KLJB-Shirts).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umstellung in den Online-Auftritten (Homepage, Social-Media, Mailsignaturen, etc.) erfolgt zeitnah.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Arbeitshilfen und Broschüren, welche zum öffentlichen Download auf der Homepage stehen, werden zeitnah mit dem neuen Logo versehen (eine Anpassung um Schrift- und Farbwerte erfolgt erst bei einer grundsätzlichen Überarbeitung der entsprechenden Arbeitshilfe/Broschüre).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vordrucke, welche zum öffentlichen Download auf der Homepage stehen werden zeitnah um Logo, Farbgebung und Typographie angepasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es erfolgt eine entsprechende Mitteilung an Kooperationspartner*innen und nahestehenden Institutionen, sodass diese das neue Logo in ihren Bereichen anpassen können (Beispiel: Homepage des BDKJ Münster, dort sind alle Verbandslogos Bestandteil des Footers).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung der Untergliederungen erstellt und verteilt der Diözesanverband ein entsprechendes Kommunikationspapier. Diesem beigefügt werden das Verbandslogo in gängigen Dateiformaten und Farbvarianten, ein Schriften-Kit, die Farbwerte, sowie ein Verweis darauf, dass entsprechende Vordrucke und Vorlagen auf der Homepage aktualisiert wurden. Der Diözesanverband stellt auf seiner Homepage ein Tool bereit oder verweist dort auf eine Möglichkeit, das Logo ohne viel Aufwand an die jeweiligen Anforderungen der Untergliederung anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diözesanvorstand wird beauftragt, die erforderlichen organisatorischen, gestalterischen und kommunikativen Schritte zur Umsetzung dieses Beschlusses einzuleiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2006 haben die Diözesan- und Landesverbände der KLJB auf Bundesebene einstimmig beschlossen, ein einheitliches Erscheinungsbild mit gemeinsamem Logo, einheitlichen Farbwerten und Typografie einzuführen. Ziel war ein klarer, wiedererkennbarer und gemeinsamer Auftritt des Verbandes über alle Ebenen hinweg. Dieser Beschluss ist weiterhin gültig und Ausdruck des Selbstverständnisses der KLJB als bundesweit organisierter Jugendverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Diözesanverband Münster gehört heute zu den wenigen Diözesanverbänden, die diesen Beschluss noch nicht umgesetzt haben und weiterhin ein seit 1998 bestehendes Logo nutzen. Ein dauerhaftes Abweichen von gemeinsamen Beschlüssen schwächt jedoch die innerverbandliche Verlässlichkeit und die gemeinsame Außenwirkung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein einheitliches Erscheinungsbild stärkt die Wiedererkennbarkeit der KLJB gegenüber kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Partner*innen sowie gegenüber jungen Menschen. Gleichzeitig fördert es die Identifikation innerhalb des Verbandes und macht sichtbar, dass alle Ebenen Teil desselben Verbandes mit gemeinsamen Werten und Zielen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus erleichtert die Nutzung von einheitlichen Logos, Farbwerten und Schriften die Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen. Vorlagen, Druckdaten und Materialien können verbandsweit genutzt werden, wodurch Abstimmungsaufwand reduziert und Zusammenarbeit vereinfacht wird. Auch gestalterische Einschränkungen des bisher genutzten Logos entfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vorgeschlagene fließende Umstellung stellt sicher, dass vorhandene Materialien weiterhin genutzt werden und keine unnötigen Kosten entstehen. Langfristig ermöglicht ein gemeinsames Erscheinungsbild zudem eine wirtschaftlichere und nachhaltigere Nutzung von Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Übernahme der entsprechenden Bestandteile des Corporate Designs der Bundesebene positioniert sich der Diözesanverband zudem zeitgemäß und stellt sicher, dass seine Kommunikation, insbesondere in digitalen Medien, auch künftig anschlussfähig bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Umsetzung des Bundesbeschlusses von 2006 ist daher ein konsequenter Schritt, der die Außenwirkung des Verbandes stärkt, die Arbeit auf allen Ebenen erleichtert und das gemeinsame Verbandsverständnis sichtbar macht.</p></div></div><h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/web/DV26/motion/29/embeddedpdf?file=%2Fweb%2FDV26%2Fmotion%2F29%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:21:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AX: Beispielantrag: Lorem ipsum dolor</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/beispielantrag-lorem-ipsum-dolor-963</link>
                        <author>Musterverein</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.nrw/web/DV26/beispielantrag-lorem-ipsum-dolor-963</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lorem ipsum dolor sit amet vitae egestas consequat morbi eget odio viverra nec arcu. Aliquam hac velit tortor nulla nisl id faucibus ornare pretium orci consequat fusce. Faucibus turpis non consequat phasellus nulla et vivamus. Nec sed neque bibendum curabitur augue integer posuere et. Feugiat purus ullamcorper vivamus proin eleifend enim vel do gravida eleifend do sodales luctus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Odio congue mattis etiam curabitur enim nec tortor gravida praesent vivamus eleifend phasellus bibendum quam. Enim orci arcu neque platea integer a gravida sagittis. Etiam magna viverra aenean donec libero elementum quisque scelerisque malesuada nisl faucibus aliquet. Tellus vestibulum auctor vestibulum cras libero lacinia porta. Non fringilla eu eiusmod turpis interdum mi et viverra enim facilisis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fermentum nec egestas at eros est in ut tellus consequat cursus purus. Nisi proin habitasse porta vel bibendum neque id dapibus aliqua mattis interdum quis. Vivamus integer cras velit habitasse orci auctor pellentesque. Maecenas arcu ullamcorper netus leo mauris odio fames purus massa eget tincidunt mi aliquam. Blandit congue eu luctus scelerisque imperdiet sodales hac neque vivamus dui platea blandit tincidunt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fringilla nisi volutpat labore eget congue aliquam in non. Labore velit nec volutpat adipiscing porta proin senectus sodales turpis convallis habitasse. Risus platea euismod pellentesque in eget nulla donec nisi semper auctor. Ut nulla sollicitudin gravida turpis justo iaculis justo integer dolore. Ac integer tincidunt lobortis mattis feugiat erat dolore.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lorem ipsum dolor sit amet suspendisse urna elementum neque. Eros lacinia nec fringilla aliquet pulvinar neque aenean dapibus curabitur etiam odio consectetur. Eros facilisi do malesuada semper incididunt elit aliquam integer pellentesque augue massa. Mollis nunc luctus nulla viverra aliquam porta quisque. Aliquet eu iaculis auctor tincidunt vestibulum cras fermentum pulvinar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Magna platea incididunt magna egestas dolore et adipiscing consectetur consequat fames. Dui mattis nec viverra tempor leo auctor ultrices nunc fames. Nec netus sapien rhoncus auctor vel nunc morbi lobortis. Duis aliquet fermentum quisque enim leo mauris nec faucibus pellentesque ultrices purus rhoncus elementum elit. Urna rhoncus senectus cras ut libero diam libero aliqua molestie sollicitudin eleifend nisl scelerisque morbi.</p></div></div><h2>Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:07:09 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>