| Veranstaltung: | KLJB Münster Diözesanversammlung 2026 - 09.-10.05.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2. Bericht des Diözesanvorstand |
| Antragsteller*in: | Diözesanvorstand |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 25.03.2026, 17:11 |
B1: Bericht des Diözesanvorstands
I - Vorwort
Ich schreibe diese Grüße zur Mitgliederversammlung auf dem Rückweg von Ghana.
Ich bin noch begeistert von einem Gottesdienst am Sonntag. Er war sehr lang und
temperamentvoll. In Afrika ist es üblich, zur Gabenbereitung die eigenen Spenden
und Lebensmittel bei der Kollekte nach vorn zu bringen. Das wurde unterstützt
von einem Gospelchor, und diese Musik ließ die Menschen tanzen, bevor sie
fröhlich und nebenbei ihre Gaben brachten. Sie tanzten und sangen mit dem ganzen
Körper und mit vollem Herzen. Dabei dachte ich: Auf unseren Partys der KLJB
können die KLBler*innen das auch!! Bei einer Polonäse durch den Saal schwingen
eben auch die Körper aller.
Von welcher Lebensmelodie lässt Du Dich leiten, welchen Tanz verbindest Du
damit? Es ist … ein Tanz für die Gemeinschaft und unseren Zusammenhalt. Es ist
ein Tanz für den Frieden, weil alle dazu gehören.
Unser Glaube schenkt uns eine Melodie und einen Tanz: Wir gehören zusammen und
gestalten öffnend für Viele das Leben.
Welche Melodie und welcher Tanz leitet uns? Welche Gabe bringen wir da
tänzerisch mit uns? Ich denke unser KLJB-Lied sagt es klar: Lasst uns Spinner,
Träumer, Botschafter sein für dieses Land und diese Welt, und träumen und
hoffen, dass uns diese Vison in die Zukunft trägt.
II - Personelles
Im Berichtszeitraum von Mai 2025 bis April 2026 gab es mehrere personelle
Veränderungen bei dem KLJB im Bistum Münster e.V.
Im Bildungsreferat Jugendpolitik hat Andrea Wensing zum 14.05.2025 die KLJB
verlassen. Zum 01.06.2025 konnten wir diese Stelle mit Ines Heisterkamp neu
besetzen.
Im Bildungsreferat Schulungsarbeit und Prävention hat Annika Quante zum
30.04.2025 die KLJB verlassen. Zum 01.08.2025 konnten wir diese Stelle mit Kira
Diekmann neu besetzen.
Franziska Magisto war bis zum 25.08.2025 in Elternzeit auf ihrer ursprünglichen
Vollzeit-Sekretariatsstelle (während der Elternzeit war sie zunächst mit 15,5
Wochenstunden wieder eingestiegen). Nach dem Ende der Elternzeit kehrte sie mit
24 Wochenstunden zurück in das entfristete Anstellungsverhältnis und bleibt im
Bereich der Sachbearbeitung und Vorstandsassistenz eingesetzt.
Bedingt durch das Elternzeitende von Franziska und ihren entsprechend neuen
Vertrag mussten wir in der Verwaltung ein paar Aufgaben umverteilen und den
Stellenumfang der Sekretariatsstelle reduzieren, um die Personalkosten im
Verwaltungsbereich innerhalb des vorgesehenen Stellenplanes zu halten. Somit
verließ uns Heike Wiefel zum 31.08.2025, welche bis dahin in Vollzeit als
Elternzeitvertretung im Sekretariat bei der KLJB beschäftigt war. Zum 01.09.2025
konnten wir die Sekretariatsstelle mit Markus Kruse und 30 Wochenstunden neu
besetzen.
Bisher hat Lars Kramer auch die Finanz- und Personalsachbearbeitung bei der
Katholischen Land Bewegung (KLB) im Bistum Münster übernommen. Seit dem
01.01.2026 beschäftigt die KLB eine eigene Geschäftsführung, sodass Lars diesen
Aufgabenbereich nun abgegeben hat.
Die Fachaufsicht über alle Mitarbeiter*innen übt der KLJB-Diözesanvorstand aus.
Die Dienstaufsicht wurde an die Geschäftsführung übertragen. Die Dienstaufsicht
der Geschäftsführung obliegt weiterhin dem Vorstand.
Um dem Thema Personal gerechter werden zu können, hat der Diözesanvorstand im
vergangenen Vorstandsjahr ein dreiköpfiges Personalteam gegründet. Dieses trifft
sich in regelmäßigen Abständen in separaten Sitzungen, um alle anfallenden
Personalangelegenheiten zu beraten und entsprechende Vorlagen für den
Gesamtvorstand auszuarbeiten.
Die Lohnbuchhaltung und personaltechnische Abwicklungen werden durch die
Zentrale Gehaltsabrechnungsstelle (ZGASt) im Diözesan-Caritasverband Münster
ausgeführt.
In Arbeitsspitzen oder Urlaubszeiten nimmt zudem die Sekretärin der KLB Münster
Vertretungsaufgaben für die KLJB wahr.
Das vergangene Jahr stellte uns aufgrund der vergleichsweise zahlreichen
personellen Veränderungen vor besondere Herausforderungen. Obwohl die
Mitarbeitenden ihr Arbeitspensum deutlich erhöht und zeitweise Aufgaben
übernommen haben, die eigentlich nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fielen,
ließ sich der eine oder andere Engpass – insbesondere in der Gremienbetreuung –
nicht vermeiden. Umso erfreulicher ist es, dass wir inzwischen alle offenen
Stellen wie geplant neu besetzen konnten und nun wieder verlässlich und
zukunftssicher aufgestellt sind.
III - Vertretungsaufgaben
Wie in den letzten Jahren haben wir vom Diözesanvorstand und der Diözesanstelle
im Jahr 2025/2026
verschiedene Vertretungsaufgaben im Verband, im Bistum Münster und auf der KLJB-
Bundesebene wahrgenommen. Die Vertretungsaufgaben, die wir selbst nicht
wahrnehmen konnten, versuchten wir zu delegieren.
- AG Mehrwert Bundesebene | Luca Kessling, Christian Langenstein
- AG Stimmschlüssel | Klara Schulze Kökelsum, Dirk Buddenbrock
- LANUV/LAVE (Grüne-Woche-Stand) | Christian Langenstein, Dirk Buddenbrock
Im Diözesankomitee im Bistum Münster vertreten uns als gewählte Mitglieder
Theresa Freese und Johannes Hunkenschröder. Im BDKJ Diözesanleitungsrat (DLR)
vertraten uns als gewählte Mitglieder Lea Wegmann und Simone Hauptmeier. Im März
2026 fanden hierzu Neuwahlen statt. Für das nun folgende Jahr vertreten uns Nele
Tusch und Luca Kessling.
Da der Vorstand derzeit ziemlich ausgelastet ist, mussten wir auch in diesem
Jahr einige Außenvertretungen delegieren. Dies betraf insbesondere die
stimmberechtigte Teilnahme an der KLJB-Bundesversammlung und der BDKJ-
Diözesanversammlung.
IV - Klausurtagung der Diözesanebene
Vom 5. bis 7. September haben sich Hauptamt und Diözesanvorstand in der
Jugendherberge in Haltern am See zu einer Klausurtagung getroffen. Es wurden
über die Ergebnisse der Supervision des Hauptamtes, die Jahresplanung, die
Arbeitsbelastung des Hauptamtes und über das Thema Prävention gesprochen. Durch
den Stellenwechsel im Hauptamt wurde die Klausurtagung auch genutzt, um sich
besser kennenzulernen.
V - Bundesebene
Aufgrund von künftigen Terminüberschneidungen ist seit Herbst 2025 Lena Bowen,
Bundesseelsorgerin, für den Diözesanverband Münster zuständig und nicht mehr
Jannis Fughe, Bundesvorsitzender.
Im Berichtszeitraum fanden der Frühjahrsbundesausschuss (FBA) digital und der
Herbstbundesausschuss (HBA) der KLJB in Präsenz statt.
Der FBA fand digital am 1. und 2. Juli statt, bei dem Christian Langenstein und
Marlena Bittner den Diözesanverband Münster vertraten.
Da es auf dem Ausschuss keine Anträge gab, standen hauptsächlich Berichte von
Bundesvorstand, Landjugendverlag, Bundesarbeitskreisen, Wahl der
Bundesschiedsstelle und Finanzen auf der Tagesordnung. Besonders thematisiert
wurde dabei die Finanzierung des Bundestreffens und die neue Aufgabenverteilung
im Bundesvorstand, da dieser durch den anstehenden Arbeitsantritt der
Bundesseelsorgerin Lena Bowen ab Spätsommer vollständig besetzt ist. Ansonsten
wurden noch Standbetreuer*innen für den Stand auf der Grünen Woche in Berlin
gesucht und für den Katholik*innentag in Würzburg. Des Weiteren gab es nochmal
offiziell die Information, dass die nächste 72h-Aktion vom 10. - 13.06.2027
stattfinden wird.
Auf dem HBA, der vom 17. - 19. Oktober in Bonn stattfand, nahmen Luca Kessling
und Marlena Bittner für die KLJB im Bistum Münster e.V. teil. An dem Wochenende
wurde unter anderem ein Blick auf die Finanzen der Bundesebene geworfen und der
Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Zudem wurde ein Beschluss zur
Tagesordnung der kommenden Bundesversammlung (26.02.–01.03.2026) gefasst.
Darüber hinaus wurde beschlossen, dass zukünftig das Vernetzungswochenende und
der FBA in einem gemeinsamen Präsenzwochenende stattfinden sollen. Durch diese
Zusammenlegung erhofft sich der Verband eine höhere Beteiligung und bessere
Vernetzungsmöglichkeiten.
Ein weiterer Antrag beschäftigte sich mit der Entwicklungspolitik unter dem
Titel „Entwicklungspolitik neu denken“. Darin wird eine dekoloniale,
feministische und nachhaltige Entwicklungspolitik gefordert. Ziel ist es,
Partnerschaften auf Augenhöhe zu stärken, faire Handelsstrukturen zu fördern und
sich weltweit für Klimagerechtigkeit einzusetzen.
Außerdem wurde eine Änderung der Satzung auf den Weg gebracht. Hintergrund ist
ein neuer Stimmschlüssel, der auch eine Anpassung bei der Anzahl der beratenden
Mitglieder auf Versammlungen erforderlich macht. Mit dem entsprechenden
Beschluss wurde der Bundesvorstand beauftragt, die Änderungsvorschläge als
Satzungsänderungsantrag auf die Bundesversammlung 2026 einzubringen und die
durch die Änderungen vorgesehenen neuen beratenden Mitglieder bereits dort als
Gäste einzuladen.
Auch die Delegation aus Münster brachte sich aktiv ein. Wie zuvor von der
Diözesanversammlung beschlossen, reichten wir einen Antrag zum Thema
Transparenz, Überparteilichkeit und Reflexion ein. Dieser wurde von unserem
Arbeitskreis Jugendpolitik erarbeitet. Im Verlauf der Antragsdiskussionen wurde
dieser gemeinsam mit dem Bundesvorstand sowie weiteren Diözesan- und
Landesverbänden überarbeitet. In angepasster Form wurde er schließlich mit neun
Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen beschlossen.
Neben den formalen Beschlüssen gab es auch inhaltliche Impulse. Besonders
interessant war eine Podiumsdiskussion zum Thema Wehrpflicht.
Die Bundesversammlung 2026 fand in Nittendorf, der Diözese Regensburg statt. An
ihr nahm eine Delegation bestehend aus Frank Boing, Timo Quante, Luca Kessling,
Christian Langenstein, Tobias Tigges und Marlena Bittner teil.
Zu Beginn der Versammlung wurde der Vorstandsbericht der Bundesebene behandelt,
in dessen Rahmen der Bundesvorstand Fragen aus dem Plenum beantwortete. Im
Anschluss wurden verschiedene Themen diskutiert und Beschlüsse gefasst. Ein
Beschluss dreht sich um die Stärkung ländlicher Räume: Mit dem Beschluss
„Zukunft wächst vor Ort“ fordert die KLJB unter anderem besseren Nahverkehr,
eine flächendeckende digitale Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und sichere
Jugendräume, um jungen Menschen Perspektiven auf dem Land zu bieten.
Auch international setzt die KLJB klare Akzente. Mit dem Beschluss zur
Wasserstoffpolitik fordert die KLJB erneuerbar erzeugten Wasserstoff und faire
Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens, die soziale Standards, lokale
Wertschöpfung und Klimagerechtigkeit stärken, statt neue Abhängigkeiten zu
schaffen. Zugleich wird das Projekt „Lamu Jamii“ in Kenia bis 2029 fortgeführt
und unterstützt dort Geschlechtergerechtigkeit und klimaresiliente
Landwirtschaft.
Zudem sprach sich die KLJB mit einem Beschluss gegen eine Wiedereinführung der
Wehrpflicht und verpflichtende Dienste aus und betonte die Bedeutung von
Freiwilligkeit. Des Weiteren wurde die Arbeitsgruppe Awareness gegründet, die
unter anderem für Veranstaltungen auf Bundesebene ein Awarenesskonzept schreiben
soll. Zudem wurden interne Strukturen durch eine Satzungs- und
Geschäftsordnungsänderung geschärft und neue Gremienmitglieder gewählt.
VI - Landesebene
Vom 20. - 21.02.2026 hat die diesjährige Landesversammlung der KLJB Nordrhein-
Westfalen stattgefunden. Alle zugehörigen Verbände (DV Aachen, DV Köln, DV
Paderborn und DV Münster) nahmen an der Versammlung in Münster teil. Für den
Diözesanverband Münster nahmen Christian Langenstein und Tobias Tigges die
Stimmen wahr. Luca Kessling hat am Freitag beratend teilgenommen.
An dem Wochenende stand die Vernetzung zwischen den Diözesanverbänden und der
Austausch über die Anträge der anstehenden Bundesversammlung auf dem Programm.
In diesem Jahr gab es einen Antrag der KLJB Köln zur Einrichtung einer AG
Awareness, der auf der Bundesversammlung gestellt wurde.
Neben der Landesversammlung gab es noch zwei digitale Austauschrunden vor den
Bundesausschüssen, um ebenfalls über die Anträge auf Bundesebene zu diskutieren.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Grüne Woche 2026 wurde darüber beraten, ob
es in 2027 erneut einen Gemeinschaftsstand der KLJB in NRW geben soll. Dem haben
alle DV’s zugestimmt.
VII - BDKJ
Der BDKJ DLR (Diözesanleitungsrat) ist ein gewähltes Gremium. Die Mitglieder
nehmen dauerhaft an den Gremiensitzungen teil, bearbeiten diverse kirchen- und
jugendpolitische Themen und tauschen sich über die Jugendverbandsarbeit im
Bistum Münster aus. Für die KLJB sind dort Simone Hauptmeier und Lea Wegmann
vertreten. Im Berichtszeitraum fanden vier reguläre Treffen statt. Inhalte waren
u. a. die Risikoanalyse für das vom BDKJ entwickelte Gewaltschutzkonzept, die
Pfarreiratswahl, Kommunalwahl und Jugendhilfeausschüsse, Austausch zum Thema
Armutssensibilität und Berichte der Landes- und Bundesebene. Die 72-Stunden
Aktion 2027 wurde in den Blick genommen, hierfür werden die Planungen in den
nächsten Monaten weiter vorbereitet. Ebenso wurde verkündet, dass der BDKJ
umziehen wird, und zwar von der Rosenstraße in die Neubrückenstraße. Ein Umzug
ist für Mai 2026 geplant.
In der DKdJ werden Themen, die nur die Jugendverbände betreffen, besprochen.
Außerdem werden dort die für die Jugendverbände relevanten Themen der
Diözesanversammlung vorbesprochen und die prozentual-pauschale Förderung des
BDKJ beschlossen. Im letzten Jahr haben zwei Treffen der DKdJ stattgefunden, bei
denen jeweils ein Austausch zwischen den Jugenverbänden stattfand. Thematisch
ging es in den Sitzungen um Folgendes: Fördersystematik im Bistum Münster und
auf Landesebene sowie die Erstellung einer Arbeitsgruppe zum Thema
Förderrichtlinien (Beschluss erst auf der BDKJ DV 2026 gefasst), um
Satzungsänderungen und Änderungen im Diözesananhang.
Die diesjährige BDKJ-Diözesanversammlung fand vom 14. - 15.03.2026 auf der
Jugendburg Gemen statt. In unterschiedlichen Berichten wurde die Arbeit des
BDKJ-Diözesanvorstandes, der Landes- und Bundesebene des BDKJ, sowie z. B. von
den Freiwilligen Sozialen Diensten (FSD), von der Weltkirche, dem
Diözesankomitee im Bistum Münster und der Jugendstiftung Weitblick dargestellt.
Die Delegierten der Jugendverbände diskutierten und verabschiedeten an den zwei
Sitzungstagen u. a. Anträge zu den Themen „Satzungsänderung“, „Gründung einer
Arbeitsgruppe Klimaneutralität“, „Maßnahmen zur Reduzierung der Ausgaben des
BDKJ Diözese Münster e. V.“ und „Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu den
Förderrichtlinien“. Ebenso wurde das neue Rechte- und Gewaltschutzkonzept des
BDKJ Diözesanverbandes Münster e. V. verabschiedet. Auch wurden auf den Antrag
hin die Amtszeiten von den Diözesanvorsitzenden Chiara Beyer und Timo
Donnermeyer bis zum 31. Juli 2027 verlängert, sodass die 72-Stunden-Aktion
(Planung, Durchführung und Nachbereitung) noch inbegriffen ist.
Für die KLJB ist Greta Offermann noch ein weiteres Jahr im Wahlausschuss. Im DLR
vertreten nun Luca Kessling (Deligierter) und Nele Tusch (stellv. Delegierte)
die KLJB im nächsten Jahr. Simone Hauptmeier wurde für 3 Jahre in den Vorstand
der Jugendstiftung Weitblick vom BDKJ gewählt.
VIII - Ring der Landjugend
Der Ring der Landjugend (RdL) ist die agrarpolitische Arbeitsgemeinschaft der
Westfälisch-Lippischen Landjugend (WLL), der KLJB Paderborn, der WLV Next Gen
und der KLJB Münster. Für die KLJB Münster sind derzeit Stephan Geringhoff,
Theresa Wesselmann, Nicole Strake und Johannes Schroer delegiert.
Das größte Projekt des vergangenen Jahres war der Berufswettbewerb, bei dem der
RdL insgesamt sieben Kreisentscheide mit ca. 300 Auszubildenden in ganz
Westfalen-Lippe ausgerichtet hat. Danach folgte die Vorbereitung der
Sieger*innen für den Bundesentscheid und die Unterstützung bei dessen Umsetzung.
Außerdem hat der RdL bei der Umsetzung des „Land auf Kurs“ mitgewirkt (vgl. 17).
Vom 15. - 16.03.2025 fand dann die Klausurtagung des RdL statt, bei der die
Arbeit des Vorstands in den Blick genommen, Konzepte für mehr Sichtbarkeit
entwickelt und die interne Aufgabenverteilung geprüft wurde.
Die Sommervorstandssitzung fand auf dem Hof von Vorstandsmitglied Christoph
Sandhäger statt, dort berichteten die TOP-Kurs-Teilnehmenden sowie die
Berufswettbewerbsteilnehmenden von ihren Erfahrungen.
Ein weiterer wichtiger Termin im Kalender der Ringdelegierten: die gemeinsame
Vorstandsfahrt nach Düsseldorf mit Gesprächen mit Ministerpräsident Wüst,
Christina Schulze Föcking und Markus Höner, sowie spannende Einblicke in das
Landwirtschaftsministerium und verschiedenen Betriebsbesichtigungen.
Außerdem fanden wieder die Agrartagung mit rund 170 Fachschüler*innen zum Thema
„Bauernproteste und dann?“, die Ausbildertagung zum Thema „KI in der
Landwirtschaft“, verschiedene Azubi-Schnacks und die Agrarfahrt (vgl. 31.2)
statt. Der RdL war zudem mit einem eigenen Stand auf unserem Diözesantag und bei
den Agrarunternehmertagen 2026 vertreten und blickt auf einen erfolgreichen
Karriere-Schwoof im Jovel zurück.
Im Mittelpunkt der politischen Forderungen stand 2025 wieder das Thema der
Existenzgründungsprämie, zu dem im Jahresverlauf verschiedene Gespräche geführt
worden sind. Außerdem wurde der Austausch mit der Landwirtschaftsministerin aus
NRW, Silke Gorißen, intensiviert, die erstmalig sogar zweimal im Jahresverlauf
eine Delegation aus dem RdL in den Landtag einlud. Weitere politische
Stellungnahmen wurden z. B. zu dem Bundesumbauprogramm Tierhaltung, zum
Mercosur-Abkommen, zu Mutterschutz für Selbstständige oder zum Thema mentale
Gesundheit veröffentlicht.
IX - Diözesankomitee der Katholiken
Das Diözesankomitee im Bistum Münster ist das höchste Gremium der Laien im
Bistum Münster. Laien sind dabei alle Katholik*innen, die nicht die Priester-
oder Diakonweihe empfangen haben. Das heißt, es treffen sich Vertreter*innen
aller katholischen Jugend- und Erwachsenenverbände, aber auch euer
Pfarrgemeinderat vor Ort ist beispielsweise über den Kreisdekanatsrat vertreten.
Die KLJB wird in diesem Gremium von Theresa Freese und Johannes Hunkenschröder
vertreten.
Im Berichtszeitraum hat sich das Diözesankomitee im Bistum Münster am 17.05.2025
und am 08.11.2025 im Franz-Hitze-Haus getroffen.
Bei der Sitzung am 17.05.2025 gab es einen inhaltlichen Teil mit
Podiumsdiskussion zu dem Titel „Kultursteuer statt Kirchensteuer“. Außerdem
wurde ein Antrag verabschiedet, der das Bistum Münster auffordert, dass Aufträge
nur an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden sollen.
In der Sitzung am 08.11.2025 gab es einen inhaltlichen Teil zum Thema „Reformen
des Sozialstaates“, wobei insbesondere die „Rentenfrage“ diskutiert wurde.
Außerdem wurde ein Antrag verabschiedet, einen Appell („Ein wirksames
Klimaschutzprogramm für eine gerechte und lebenswerte Zukunft“) von kirchlichen
Akteur*innen zu mehr Klimaschutz ebenfalls zu unterstützen. Zudem wurde noch ein
Wahlausschuss gebildet, da im Mai 2026 ein neuer Vorstand gewählt wird.
X - Stiftung der KLJB und KLB / Kuratorium
Im Jahre 1995 wurde unsere Stiftung der KLJB / KLB als nicht rechtsfähige
Stiftung im Bistum Münster ins Leben gerufen. Die Leitung der Stiftung hat ein
sogenanntes Kuratorium. Das Kuratorium besteht aus einem Vertreter der Liudger-
Stiftung des Bistums Münster (Christian Meyer), dem Diözesanpräses von KLB und
KLJB (Bernd Hante, er ist zugleich Vorsitzender des Kuratoriums),
Vertreter*innen aus dem Vorstand der KLJB und KLB sowie der Geschäftsführung von
KLJB und KLB.
Am 17.06.2025 fand die Kuratoriumssitzung in der Diözesanstelle Münster statt.
Insgesamt hatte die Stiftung zum Jahresende 2024 ein Grundstockvermögen i. H. v.
474.157,60 €, Zustiftungen gab es keine. Die Zinserträge 2024 betrugen insgesamt
9.472,00 €. Davon gingen 1/3 in die freie Rücklage der Stiftung und 2/3 wurden
in gleichen Teilen auf die KLJB und KLB Münster ausgeschüttet.
XI - Förderverein
Die Vertretung vom Diözesanvorstand zum Förderverein erfolgte im
Berichtszeitraum durch Nele Tusch und Dirk Buddenbrock.
Am 23.11.2025 fand die Generalversammlung des Fördervereins auf dem
landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb der Familie Henkelmann in Wadersloh statt,
wo es vor der Versammlung eine Hofführung gab. Der Förderverein hat aktuell 150
Mitglieder. Im Vorstand gab es auf der Versammlung einige Änderungen in den
Wahlämtern. Der Vorstand setzt sich fortan wie folgt zusammen:
- Beirat: Heike Wiefel, Sebastian Terwei, Johannes Henkelmann, Gregor Pries,
Gerrit Harira, Lena Holtschulte, Daniel Entrup-Lödde, Dirk Sander
Im vergangenen Jahr beteiligte sich der Förderverein beim Neujahrsempfang der
KLJB und hat Waffeln gebacken. Beim Diözesantag übernahm der Förderverein die
Kontrolle der Busse und hatte einen Infostand mit Popcornmaschine.
Darüber hinaus wurden im letzten Jahr 4 Projekte gefördert. Dazu zählen die
Busförderung zum Diözesantag, die anstoss-Ausgaben, die Brasilien-Fahrt 2024 und
eine bereits in 2023 zugesagte Förderung für das Schulungsteam.
XII - Ländliche Familienberatung
Die ländliche Familienberatung (LFB) ist ein Begleitungsangebot für bäuerliche
Familien, in denen die unterschiedlichen Mitglieder der Familie wieder zu
gemeinsamen Lösungen kommen wollen.
Diese Arbeit zeigt Wirkung und ist prosperierend. Der Auftrag der
Landesregierung, dieses Konzept ins Rheinland zu bringen und damit
flächendeckend für das Land NRW anzubieten, ist mit der Ausbildung neuer Berater
und Beraterinnen umgesetzt.
Wir sind noch dabei, ein Netzwerk an Förderer im Rheinland aufzubauen, Die KLJB
Aachen hat das als ein Schwerpunkt auf der Diözesanversammlung verabschiedet.
Sehr schön!! Mit ihnen haben wir die Chance für diese Unterstützung bäuerlicher
Familien und eine Akzeptanz zu finden.
Die Zahl der Beratungsprozesse bleiben hoch: damit wir klar, Unterstützung wird
gebraucht und unsere Berater und Beraterinnen machen eine gute Arbeit.
XIII - Diözesantag 2025
Da der Diözesantag zum Redaktionsschluss des vergangenen Berichtshefts 2024/2025
noch nicht abgeschlossen war / stattgefunden hatte, erfolgt nun hier die finale
Berichterstattung:
Am 26.04.2025 haben wir gemeinsam mit vielen KLJBler*innen aus dem gesamten
Bistum Münster den KLJB Diözesantag in Olfen gefeiert. Unter dem Motto „STEH
AUF, MACH LAUT!“ kamen rund 2.700 Gäste auf dem Gelände der AGRAVIS Technik
Münsterland zusammen. Da der Verbandstag zuletzt vor zehn Jahren stattfand und
2020 pandemiebedingt ausfallen musste, war die Vorfreude auf diesen Tag
besonders groß.
Der Tag begann mit einem Jugendgottesdienst, begleitet vom Bannereinzug von über
70 KLJB-Bannern aus den Ortsgruppen und Bezirken und musikalischen Beiträgen
eines eigens gegründeten KLJB-Chors. Anschließend wurden die Gewinner des
Strohpuppen-Wettbewerbs ausgezeichnet. Den ersten Platz sicherte sich die KLJB
Lüdinghausen, gefolgt von der KLJB Seppenrade und der KLJB Billerbeck.
Am Nachmittag erwartete die Gäste ein buntes Programm mit vielen Ständen,
Mitmachaktionen und Musik. Verschiedene Organisationen und Partner waren
vertreten und boten spannende Einblicke und Aktivitäten. Auch Ehrengäste aus
Politik und Gesellschaft, wie die (mittlerweile ehemalige) Ministerin für
Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen, Josefine Paul, besuchten den Diözesantag, welche die große
Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen betonte.
Den Abschluss bildete eine gemeinsame Party mit Live-Musik und DJ, bei der noch
einmal ausgelassen gefeiert wurde.
Die Zeit rund um den 14. KLJB Diözesantag war, vor allem für das Diözesanteam,
eine sehr arbeitsintensive Zeit. Umso schöner, dass der Tag von den
KLJBler*innen so gut angenommen wurde - ein unvergesslicher Tag voller
Begegnungen, Gemeinschaft und Engagement, der nur durch die große Beteiligung
von vielen Helfer*innen möglich gemacht wurde.
Wer nochmal einen Blick in das Aftermovie werfen möchte, findet dieses auf
YouTube oder unserem Instagram-Kanal.
After-Movie Diözesantag 2025
XIV - Ortsgruppenebene
Im Berichtszeitraum haben sich keine Ortsgruppen aufgelöst.
Am 24.11.2025 wurde die Ortsgruppe Havixbeck-Hohenholte gegründet. Somit gehören
dem KLJB im Bistum Münster e.V. zum Stichtag des Redaktionsschlusses des
Berichtsheftes insgesamt 151 Ortsgruppen an.
Im Berichtszeitraum feierten zahlreiche Ortsgruppen ihre Jubiläen, zu denen der
Diözesanvorstand eingeladen war:
XV - Bezirke/mittlere Ebene
Am 07.10.2025 fanden sich Bezirksvorstände zum Bezirksaustauschtreffen in Dülmen
zusammen. Hier ging es um den Austausch zu verschiedenen Themen und der
Vernetzung untereinander.
Nach einem Kennenlern-WUP hatten die Teilnehmenden die Wahl zwischen drei
verschiedenen Workshops rund um das Thema Generalversammlung. Behandelt wurden
die Begleitung und der Ablauf einer Generalversammlung, Grundlagen der Rhetorik
und Moderation sowie Motivation für die Vorstandsarbeit. In den einzelnen
Gruppen wurden die Themen erarbeitet und Erfahrungen ausgetauscht.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Beisammensein mit Pizza
und Kaltgetränken. In lockerer Atmosphäre klang der Abend gemütlich aus und bot
Raum für weitere Gespräche.
Als Dank für die ehrenamtliche Arbeit der Bezirksvorstände lud der
Diözesanvorstand am 28.11.2025 alle Bezirksvorstände zu einer Werksbesichtigung
der Firma Krampe in Coesfeld ein. Bei der Führung konnten die Vorständler*innen
die komplette Produktion des Fahrzeugherstellers kennenlernen und kleine
Anekdoten des Diözesantags 2015 erfahren, der seinerzeit auf dem Werksgelände
stattfand. Im Anschluss klang der Abend mit allen bei Suppe und Getränken im
Heimathaus in Coesfeld-Lette aus.
Im Berichtszeitraum wurden keine Bezirksjubiläen gefeiert.
XVI - Fit für den Vorstand - Kurse
Der KLJB im Bistum Münster e.V. bietet zwei Kurse für Vorstandsmitglieder an:
Fit für den Vorstand – „the basics“ (ehemals Grundkurs) und Fit für den Vorstand
– „next level“ (ehemals Aufbaukurs). Die Umbenennung der Kurse erfolgte im
Herbst 2025, um die Kurse offener zu gestalten und zu verdeutlichen, dass der
„next level“-Kurs nicht zwingend auf dem „the basics“-Kurs aufbaut und die
Erfahrungen der Teilnehmenden in den Fokus stellen soll.
Beide Kursangebote stehen allen KLJB-Mitgliedern offen. Die Kurse dienen der
Vorbereitung auf die Vorstandsarbeit sowie der Weiterbildung von bereits aktiven
Vorstandsmitgliedern. Die Inhalte der Kurse umfassen unter anderem
Veranstaltungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufsichtspflicht und Jugendschutz,
Kassenführung sowie Fördermittel.
Im Rahmen der Kurse findet ein intensiver Austausch der Teilnehmenden
untereinander statt, wodurch neue Impulse für interne Abläufe und
Veranstaltungen gewonnen werden können.
Die Teilnahme an einem „the basics“- und einem „next level“-Kurs berechtigt,
vorausgesetzt ein Erste-Hilfe-Kurs wurde absolviert, zur Beantragung einer
Jugendleiter*innen-Card.
Seit der letzten Diözesanversammlung 2025 fanden vier „the basics“-Kurse statt:
Im Oktober 2025 in Freckenhorst, im November 2025 in Reken, im März 2026 in
Saerbeck und im April 2026 in Borken. Diese waren alle mit 20 Teilnehmenden
ausgebucht.
XVII - Land auf Kurs
„Land auf Kurs! Der Hauptkurs von LVHS und KLJB“ wurde 2025/2026 erstmalig in
geteilter Trägerschaft von der LVHS Freckenhorst und der KLJB Münster, in
Kooperation mit dem Ring der Landjugend, angeboten und durchgeführt. Das
Programm teilte sich wie im Vorjahr wieder in vier Module: ein
Kennenlernwochenende vom 15. - 16.11.2025, eine Fahrt zur Grünen Woche nach
Berlin vom 15.01. - 20.01.2026, die Kurszeit vom 17.02. - 08.03.2026 und eine
noch kommende Agrarexkursion zum Bodensee vom 17.08. - 21.08.2026.
Insgesamt 11 junge Menschen zwischen 20 und 24 Jahren haben sich für den Kurs
angemeldet. Bei dem Kennlernwochenende in Freckenhorst stand der Austausch und
Teambuilding an erster Stelle, in Berlin ging es dann um Interessenvertretung
und Netzwerken. Die Gruppe besuchte die Grüne Woche, den Deutschen
Bauernverband, den Bundestag, die jüdische Gemeinde, ein Stasi-Gefängnis und
verschiedene Landjugendveranstaltungen und nahm am Treffen der langen Kurse aus
ganz Deutschland teil. Für das 3. Modul bezogen die Teilnehmenden wieder ihre
Zimmer in der LVHS und beschäftigten sich knapp drei Wochen mit ihren
persönlichen und beruflichen Perspektiven und Zielen, mit Kommunikation und
Rhetorik, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit,
Hofübergabe, Betriebsentwicklung und noch einigen weiteren Themen. Wie auch im
vergangenen Jahr endete das 3. Modul wieder mit einer Podiumsdiskussion, bei der
Regina Böckenhoff (WLV-Kreisverbandsvorsitzende Recklinghausen), Jan Tappert
(WLV-Referent Next Gen) und Markus Höner (MdL CDU) auf dem Podium vertreten
waren. Es folgt nun noch das 4. Modul: eine Studienreise an den Bodensee im
August.
XVIII - AK Schulungsteam
Die folgenden 15 KLJBler*innen wurden bei der Diözesanversammlung 2025 in das
Schulungsteam gewählt: Marlena Bittner, Franziska Bomholt, Linus Bülskämper,
Simone Hauptmeier, Hanna Küter, Klara Schulze Kökelsum, Jannik Pickmann, Marie
Tarner, Lennart van de Weyer, Theresa Wesselmann, Anja Winkelhorst, Leonie
Roters, Jule Schulze Pellengahr, Kathrin Heimann-Hahues, Christine Lengers.
Die Ansprechpartnerin in der D-Stelle ist nach dem Personalwechsel seit dem
01.08.2025 Kira Diekmann. Begleitet wird der Arbeitskreis aus dem
Diözesanvorstand von Klara Schulze Kökelsum.
Die Aufgaben des Schulungsteams der KLJB Münster liegen vor allem in der
Bildungs- und Schulungsarbeit innerhalb des Verbandes. Besonders wichtig sind
dabei unsere mobilen Schulungsangebote, die vom Team selbst entwickelt wurden.
Ortsgruppen können das Schulungsteam anfragen – in der Regel kommen dann zwei
Schulungsteamer*innen direkt vor Ort vorbei und gestalten gemeinsam mit der
Gruppe einen interaktiven Abend. So werden spannende Themen niedrigschwellig,
praxisnah und mit viel Spaß direkt in die Ortsgruppen getragen. Das
Schulungsteam schafft damit Räume zum Lernen, Ausprobieren und Vernetzen im
Verband. Gleichzeitig bietet die Mitarbeit im Team auch die Möglichkeit, eigene
Methoden auszuprobieren, Gruppen zu begleiten und neue Erfahrungen in der
Bildungsarbeit zu sammeln.
Aktuell können Ortsgruppen unter anderem folgende Formate buchen:
Neumitgliederabend, Escape Room, Teamwork-Test, „Das Duell“. Seit der
Diözesanversammlung 2025 wurden insgesamt 12 mobile Schulungsangebote
durchgeführt, davon fünf bereits im Jahr 2026. Damit konnten verschiedene
Ortsgruppen direkt vor Ort erreicht und gemeinsam an spannenden Themen
gearbeitet werden.
Auch bei den „Fit für den Vorstand“-Kursen ist das Schulungsteam aktiv
eingebunden. Gemeinsam mit einer Referentin übernehmen Schulungsteamer*innen
Teile der Planung und Durchführung, bringen Methoden aus der Schulungsarbeit ein
und gestalten einzelne Einheiten mit. So entsteht ein Austausch auf Augenhöhe –
mit Raum, neue Methoden auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und sich
persönlich in der Bildungsarbeit weiterzuentwickeln (vgl. 16).
XIX - AK Jugendpolitik
Der Arbeitskreis Jugendpolitik (AK JuPo) setzt sich aus Marlena Bittner, Severin
Darley, Christoph Franke, Cornelius Grawe, Franziska Holtmann, Frederike Hüging,
Emil Lippers-Hollmann, Greta Offermann, Timo Quante, Jonas Raffel und Lea
Wegmann zusammen.
Im Berichtszeitraum gab es im Juni 2025 einen personellen Wechsel in der
Betreuung des Arbeitskreises. Seitdem wird der AK von Ines Heisterkamp betreut.
Mit der Wiederaufnahme der Arbeit im Sommer wurde die inhaltliche und
strukturelle Weiterführung des Arbeitskreises neu aufgenommen.
Zudem veränderte sich die Zusammensetzung des Gremiums. Mehrere bisherige
Mitglieder schieden aus dem Arbeitskreis aus, gleichzeitig kamen neue Mitglieder
hinzu. Vor diesem Hintergrund befasste sich der AK mit seiner zukünftigen
inhaltlichen Ausrichtung und der Schwerpunktsetzung für das kommende Jahr.
Im Berichtszeitraum fanden mehrere AK-Treffen statt: am 23. Juni, 22. Juli, 11.
August, 10. September, 14. Oktober, 22. Dezember und 24. Februar.
Im April 2025 wurde eine Landtagsbesichtigung in Düsseldorf durchgeführt. An der
Veranstaltung nahmen 30 Personen teil. Darüber hinaus ist ein weiterer Kinoabend
geplant, den der Arbeitskreis bereits in den vergangenen Jahren durchgeführt
hat. Zusätzlich fanden weitere Arbeitstreffen statt.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt im Jahr 2025 war die Auseinandersetzung mit dem
Antrag „Politische Innen- und Außenwirkung der KLJB“, der auf der
Diözesanversammlung 2025 vom Bezirk Ahlen eingebracht wurde. Der Arbeitskreis
bearbeitete die Thematik vertiefend und entwickelte daraus einen weiterführenden
Antrag für den Herbstausschuss der Katholischen Landjugendbewegung Deutschland.
Der Antrag wurde dort beschlossen, sodass die inhaltliche Fragestellung auf
Bundesebene weitergeführt wird.
Zudem wurde eine Arbeitskreisfahrt für das Jahr 2026 vorbereitet. Ziel der Fahrt
ist Stockholm. Geplant sind Programmpunkte mit dem Schwerpunkt europäische und
kommunale Politik. Die Reise dient der inhaltlichen Auseinandersetzung mit
politischen Strukturen und Entscheidungsprozessen.
XX - AK (er)leben
Auf der Diözesanversammlung 2025 wurden folgende Personen in den Arbeitskreis
gewählt: Carolin Ostermann, Fabian Lippelt, Jan Langenstroth, Lena Trahe, Jana
Trahe, Carolin Coenen, Elena Aengeneyndt, Nicole Strake, Fabian Wessel, Kirsten
Frölich, Linus Bülskämper.
Der Arbeitskreis wird aufgrund des Personalwechsels seit dem 01.08.2025 von Kira
Diekmann begleitet, sowie von Präses Bernd Hante als geistlicher Impulsgeber und
Tobias Tigges aus dem Diözesanvorstand.
Im Mittelpunkt des AKs steht es, sich mit den aktuellen und sich wandelnden
Lebensthemen von KLJBler*innen zu beschäftigen und Räume für Austausch,
Begegnung und gemeinsame Erfahrungen zu schaffen. Ziel ist es, Menschen mit
ähnlichen Interessen zusammenzubringen und gemeinsam neue Formate und
Veranstaltungen zu entwickeln.
Der Arbeitskreis hat sich seit der letzten Diözesanversammlung zweimal
getroffen. Folgende Veranstaltungen wurden seitdem umgesetzt: Im Juli die
Hüttentour in die bayrischen Voralpen unter der Leitung von Bernd Hante, eine
Tageswanderung am Hermannsdenkmal im Oktober sowie Advent (er)-leben im November
gemeinsam mit dem AK Nachhaltigkeit. Im April wird eine Fahrt nach Bamberg unter
der Leitung von Jan Langenstroth und Fabian Wessel stattfinden.
XXI - AK Prävention sexualisierter Gewalt
Gewaltprävention ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit der KLJB im Bistum
Münster und betrifft alle Ebenen des Verbandes, von der Ortsgruppe bis zur
Diözesanebene. Die Grundlage dafür ist das Institutionelle Schutzkonzept (ISK),
das dazu dient, Risiken zu erkennen, eine Kultur der Achtsamkeit zu stärken und
konkrete Maßnahmen zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen
Personen verbindlich zu verankern.
Der Arbeitskreis Prävention trägt dazu bei, das Thema im Verband sichtbar zu
halten, Präventionsschulungen anzubieten und die kontinuierliche Reflexion sowie
Weiterentwicklung des Gewaltschutzes in der KLJB zu fördern.
Ergänzend dazu begleitet Kira Diekmann, die Präventionsfachkraft des KLJB im
Bistum Münster e.V., den Verband fachlich, berät bei Fragen zur Prävention und
unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung der Präventionsmaßnahmen sowie
des Schutzkonzeptes.
Seit der Diözesanversammlung 2023 gibt es einen eigenen Arbeitskreis zu diesem
Thema. In diesen Arbeitskreis wurden folgende Personen gewählt: Simone
Hauptmeier, Franziska Bomholt, Marie Tarner, Linus Bülskämper, Hanna Küter,
Marlena Bittner, Lennart van de Weyer, Jannik Pickmann und Leonie Roters.
Neben der hauptamtlichen Begleitung von Kira Diekmann ist ebenfalls Marlena
Bittner für den AK Prävention zuständig.
Seit der Diözesanversammlung 2025 haben fünf 6-Stunden-Schulungen stattgefunden.
Nicht alle Teilnehmenden sind KLJB-Mitglieder, da die Schulungen offen sind und
daher auch z. B. von Ferienlagerbetreuer*innen besucht werden.
Es werden auch Präventionsschulungen nach Bedarf veranstaltet. Sofern 10
Teilnehmer*innen vorhanden sind, wird gerne ein individueller Termin vereinbart.
Zu Mai 2026 sind Malin Thomsen, Ines Heisterkamp und Kira Diekmann
Schulungsreferentinnen im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt. Sie führen
die Präventionsschulungen gemeinsam mit qualifizierten ehrenamtlichen Teamenden
durch.
Die vom AK Prävention erarbeiteten 3-Stunden-Präventionsschulungen, die als
Auffrischungsschulung nach der 5-jährigen Gültigkeit der 6-Stunden-
Präventionsschulungen im Jahr 2025 angeboten wurden, haben aufgrund mangelnder
Teilnehmendenzahl nicht stattgefunden.
Auch in der KLJB ist es Aufgabe aller Verantwortlichen, den Blick für mögliche
Formen von (sexualisierter) Gewalt zu schärfen und aktiv zur Prävention
beizutragen. Präventionsschulungen zu besuchen und in den eigenen Strukturen
weiterzuempfehlen, ist ein wichtiger Schritt, um Sensibilität zu fördern und
Sicherheit im Umgang mit Grenzverletzungen zu gewinnen.
Der Arbeitskreis hat sich nach dem Personalwechsel im September 2025 getroffen,
dabei ging es um die Einführung der neuen Mitarbeiterin in die Arbeitsprozesse
des AKs.
Ein Studientag wird im April 2026 stattfinden, bei dem die Ausrichtung des AKs
überarbeitet wird. Damit wird sich der Arbeitskreis ab der Diözesanversammlung
2026 nicht mehr nur auf die Planung, Durchführung und Reflexion der
Präventionsschulungen beziehen, sondern erweiternd den generellen
Gewaltschutzprozess des KLJB im Bistum Münster e.V. begleiten. Dabei haben alle
Mitglieder des AKs die Möglichkeit an dem Thema Gewaltschutz mitzuarbeiten, ohne
in die direkte Schulungstätigkeit zu gehen. Der KLJB im Bistum Münster e.V. wird
bis zu der Diözesanversammlung 2027 das ISK hinsichtlich der Berücksichtigung
aller Gewaltformen überarbeiten.
XXII - AK Nachhaltigkeit
Der AK Nachhaltigkeit besteht seit der Diözesanversammlung 2025 aus sechs
gewählten Mitgliedern: Elisa Schmersträter, Emil Lippers-Hollmann, Kristin
Schlamann, Lea Offermann, Sara Schulze Zumkley und Theresa Ickemeyer. Seitens
der D-Stelle wird der AK von Nicole Rehbaum betreut, aus dem Diözesanvorstand
ist Tobias Tigges für den AK zuständig. Der AK trifft sich ca. alle 10 Wochen
entweder digital oder in der D-Stelle.
Am 11.05.2025 hat der AK eine offene Kleidertauschparty in der D-Stelle
veranstaltet, bei der eine Schneidermeisterin vor Ort war, um beim Ändern und
Umgestalten von Kleidungsstücken zu unterstützen. Am 19.10.2025 fand dann in der
Küche der FBS Lüdinghausen der nächste Koch-Workshop des AKs statt: „Heißes im
Glas“ – Eintöpfe einkochen war das Thema. Als letzte Aktion im Jahr 2025 hat
sich der AK wieder bei Advent (er)leben vom AK (er)leben beteiligt und dort
gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Plätzchen gebacken.
XXIII - AK L.A.N.D.
Im AK L.A.N.D. sind seit der Diözesanversammlung 2025 18 gewählte Mitglieder:
Frank Boing, Christoph Franke, Johanna Fellermann, Christoph Hannes, Matthias
Hernzel, Ferdi Kössendrup, Bernd Mehring, Niklas Nuphaus, Theo Post, Celina
Rahe, Pavel Schulze Kalthoff, Theresa Eilers, Anja Vogt, Matthias Verenkotte,
Johannes Schroer, Nicole Strake, Theresa Wesselmann und Stephan Gehringhoff. Die
letzten vier genannten Personen sind derzeit die Delegierten in dem Ring der
Landjugend. Seitens der D-Stelle wird der AK von Nicole Rehbaum begleitet, den
Diözesanvorstand vertreten Nele Tusch und Bernd Hante. Der AK trifft sich alle
vier Wochen, in der Regel am zweiten Dienstag im Monat in der D-Stelle, bei
Bedarf auch hybrid.
Auf dem Diözesantag war der AK mit einem eigenen Stand vertreten: Das Info-Mobil
vom WLV in Warendorf lud ein, mehr über Landwirtschaft zu erfahren. Außerdem
konnten die Besucher*innen beim Stiefelweitwurf verschiedene Gewinne abstauben.
Am 15.08. fand ein Klausurtag des AKs in der D-Stelle in Münster statt, bei dem
der Fokus des AKs weiter geschärft und die Ausrichtung besprochen werden sollte.
Natürlich durften 2025 auch zwei „L.A.N.D.-Tage“ nicht fehlen: am 30.03. wurde
der Forstmannshof der Familie Böcker in Lüdinghausen besichtigt, dort ging es
insbesondere um den Erdbeeranbau und die Direktvermarktung von Produkten über
den Hofladen. Am 12.10. standen dann gleich zwei Besichtigungen auf dem Plan:
Zuerst der Gemüsebaubetrieb Abenhardt in Datteln, danach der Milchviehbetrieb
Sißmann in Waltrop mit eigenem Schlachthaus. Bei einer Wurst vom Grill endete
der Nachmittag in geselliger Runde.
Vom 23.10. - 26.10. fand die Agrarfahrt statt, Ziel war Schleswig-Holstein (vgl.
31.2).
Das Jahr endete mit dem Adventsgespräch bei der Provinzial in Münster mit dem
Thema „Mentale Gesundheit in der Landwirtschaft“. Referent Christoph Rothaupt
hielt einen fesselnden Vortrag und sensibilisierte so für dieses wichtige Thema.
Die anwesenden 55 KLJBler*innen tauschten sich anschließend beim Essen noch
intensiv über dieses und andere Themen aus.
XXIV - AK anstoss
Das Team der anstoss-Redaktion setzt sich seit der Diözesanversammlung 2025 aus
Lea Wegmann (OG Selm), Astrid Witte (OG Graes), Johannes Rassenhövel (OG
Wadersloh), Franziska Bücker (OG Mettingen), Lena Bußmann (OG Ochtrup), Stefan
Buddenbrock (OG Lippramsdorf) und Theresa Lückemeier (OG Ostenfelde) zusammen.
Klara Schulze Kökelsum ist als Vertreterin des Diözesanvorstandes für den
anstoss zuständig. Hauptamtlich wird der anstoss von Referentin Malin Thomsen
begleitet.
Viermal im Jahr liegt der anstoss in den Briefkästen der Vorständler*innen. So
gab es den anstoss wie gewohnt in gedruckter Form für alle Mitglieder in einem
Vorstandsamt oder Arbeitskreis (ca. 2.200 Stück) sowie auf der Homepage für alle
als PDF zu lesen. Zusätzlich können Mitglieder, die nicht in den normalen Post-
Versand fallen, ein kostenloses anstoss-Abo abschließen (Abonnent*innen Stand
09.03.2026: 19). Redaktionsschluss und Planungstreffen für die darauffolgende
Ausgabe ist jeweils ca. sechs bis acht Wochen vor Erscheinung.
Seit 2024 wird mit der Agentur „Heider Design“ aus Münster bezüglich der
Gestaltung und Satz der Zeitschrift zusammengearbeitet. Gedruckt wird der
anstoss bei der Tectum Caritas gGmbH – Anerkannte Werkstatt für Menschen mit
Behinderungen in Langenhorst. Verschickt wird die Zeitschrift als
Postvertriebsstück durch die Deutsche Post. Die Inhalte der Zeitschrift kommen
weiterhin von dem Redaktionsteam und aus den Orten und Bezirken, ganz nach dem
Motto „von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche“.
Aufgrund des hohen personellen zeitlichen Aufwandes, der mit der Abwicklung der
Ausgaben verbunden ist, haben sich der Diözesanvorstand und das Hauptamt dazu
entschieden, 2026 zwei Ausgaben zu veröffentlichen. Ggf. wird der Arbeitskreis
aber mehr in die Erstellung für Beiträge auf der Homepage sowie bei Social Media
eingebunden.
Quante (Bezirk Ahlen):
Klara:
Wie sehen hier jedoch Chancen, die Ausgaben umfangreicher und inhaltlich noch besser auszuarbeiten. Zudem eröffnet diese Struktur dem AK anstoss die Möglichkeit mehr auf z.B. Social Media präsent zu sein oder auch sich intensiver mit Projekten wie z.B. Fahrten zu beschäftigen.
XXV - AG Mehrwert Bundesebene
Auf der Diözesanversammlung 2024 wurde durch die Initiative zweier
Bezirksverbände die Arbeitsgruppe „Mehrwert Bundesebene“ gegründet. Bis zum Jahr
2026 beschäftigt sich diese Gruppe mit dem Mehrwert unserer KLJB-Bundesebene.
Ziel ist es, die vorhandenen Mehrwerte, welche oftmals nicht direkt für jedes
einzelne Mitglied sichtbar sind, darzustellen und aufzuzeigen.
Die AG Mehrwert Bundesebene besteht aus neun Mitgliedern. Gewählte Mitglieder
sind Lukas Aertker, Christian Langenstein, Janis Lemken, Lena Mennemann, Max
Rüter und Lennart van de Weyer. Hinzu kommen zwei Vertreter des
Diözesanvorstandes, Dirk Buddenbrock und Luca Kessling. Von hauptamtlicher Seite
steht Lars Kramer der AG zur Seite.
Nachdem sich die AG in ihrem ersten Jahr mehrmals getroffen hatte, folgte eine
nächste Sitzung am 05.05.2025. Hierbei ging es primär um die Vorbereitung des
Zwischenberichtes zur Diözesanversammlung 2025.
Ein weiteres Treffen fand am 02.06.2025 statt. In dieser Sitzung beschäftigte
sich die Arbeitsgruppe mit den für sie noch offenen Fragen und bereitete sich
inhaltlich auf das anstehende Studienwochenende vor.
Das Studienwochenende fand vom 14. - 15.06.2025 in Bad-Honnef statt. Dieses Ziel
wurde bewusst gewählt, um es mit einem Besuch der Bundesstelle in Bad-Honnef
Rhöndorf zu kombinieren. Neben einer Führung durch die Bundesstelle und der
Baustelle in der ehemaligen Gaststätte hatte die Arbeitsgruppe ein sehr
konstruktives und intensives mehrstündiges Gespräch mit den Bundesvorsitzenden
Judith Böckle, Jannis Fughe und Isabel Rutkowski. Zudem durfte die Arbeitsgruppe
die Räumlichkeiten der Bundesstelle als Tagungsort für das gesamte Wochenende
nutzen.
Nach einer längeren Pause der Arbeitsgruppe gab es ein weiteres Treffen am
17.03.2026 in Münster. In diesem Treffen wurden nochmals alle Ergebnisse der
vergangenen zwei Jahre zusammengetragen und die Struktur des Abschlussberichtes
finalisiert. Mit der Diözesanversammlung 2026 wird somit die Arbeitsgruppe ihre
Arbeit beenden.
XXVI - AG Stimmschlüssel
Die AG Stimmschlüssel ist seit der letzten Diözesanversammlung aktiv. Sie
besteht aus 7 Personen. Gewählte Mitglieder sind Timo Quante, Carolin Ostermann,
Jana Högemann, Leonie Roters, Marei Wolters, Max Niewind und Jan Brüning.
Betreut wurde die Arbeitsgruppe von Klara Schulze Kökelsum und Dirk Buddenbrock
aus dem Diözesanvorstand.
Am 16.07.2025 nahm die AG ihre Arbeit auf und informierte sich über den aktuell
gültigen Stimmschlüssel für die Bezirks- und die Diözesanversammlung.
Anschließend beschäftigte sich die AG mit der Stimmschlüsseländerung, die es
2024 unter Federführung von Münster auf Bundesebene gab. Bei den folgenden
Treffen wurde entschieden, dass als Basis-Konzept für einen neuen Stimmschlüssel
auf Bezirksebene das gleiche Verfahren zu Grunde gelegt werden soll. Aufgrund
der unterschiedlichen Größen der Bezirke wurden dann allerdings noch Anpassungen
gemacht. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung arbeitet die AG gerade an der
Ausarbeitung des Stimmschlüssels. Im Anschluss soll geprüft werden, ob von
diesem ein Stimmschlüssel für die Diözesanversammlung abgeleitet werden kann.
XXVII - Öffentlichkeitsarbeit
- Instagram @kljb.ms mit 5.000 Follower*innen (im Vergleich zum letzten
Berichtsheft: 3.600 Follower*innen)
- Facebook - wird durch Beschluss des Diözesanvorstandes aufgelöst
Instagram bleibt hierbei das zentrale Medium für die Öffentlichkeitsarbeit der
KLJB. Durch viele Reels (vor allem die, die für den Diözesantag erstellt wurden)
konnten viele Follower*innen und Profilaufrufe gewonnen werden. Am beliebtesten
sind dabei Beiträge, die Menschen zeigen (z. B. Rückblicke von Aktionen und
Fahrten, Diözesantag, …) sowie der Partykalender. Diese Inhalte erzeugen hohe
Interaktionen und positive Rückmeldungen, da sich vermutlich viele
Follower*innen mit ihnen identifizieren können. Weniger Interaktion zeigen reine
„Info“-Beiträge oder Veranstaltungsflyer.
Unser Anspruch ist es generell wöchentlich die Beiträge unserer Ortsgruppen zu
verfolgen und mit ihnen zu interagieren (sprich Likes, Kommentare, Nachrichten,
Verlinkungen).
Der WhatsApp-Kanal dient vor allem der Verbreitung von Werbeflyern (als Ersatz
für unseren abgeschafften Postversand). Die Flyer sind so unmittelbar teilbar
für die Ortsgruppen, z. B. in ihren Mitgliedergruppen.
Mit der Presse steht die KLJB Münster immer mal wieder in Kontakt. Im
vergangenen Jahr vor allem durch den Diözesantag. Diverse Redaktionen
berichteten über die Vorausaktion, so besuchte zum Beispiel der WDR (Lokalzeit)
eine Ortsgruppe beim Aufbau ihrer Strohpuppe. Dadurch, dass die Strohpuppen im
ganzen Verbandsgebiet zu sehen waren, bekam die Aktion und der dazugehörige
Diözesantag mediale Aufmerksamkeit.
Abgesehen davon hält sich die klassische Pressearbeit jedoch in Grenzen. Bei den
Lokalredaktionen sind die Ansprüche an die Auswahl der Artikel spezieller
geworden. Insgesamt fällt die Pressearbeit geringer aus als die Social-Media-
Arbeit.
Zweimal jährlich findet ein Treffen der Referent*innen für Öffentlichkeitsarbeit
aller Jugendverbände im Bistum Münster statt, organisiert vom BDKJ. Für uns
nimmt unsere Referentin Malin Thomsen an den Treffen teil. Hier wird sich über
aktuelle Herausforderungen und Trends ausgetauscht, oftmals mit 2-stündigem
inhaltlichen Input zu einem Schwerpunktthema von einer*einem externen
Referent*in.
Die Bewerbung und Begleitung des Diözesantages via Social Media nahm ein
Großteil der Arbeit im Öffentlichkeitsreferat des letzten Jahres ein.
XXVIII - Internationales
Unsere Partnerschaft hat Zukunft!! Unseren letzten Austausch im Rahmen unseres
großartigen Diözesantages war einfach geprägt mit Engagierten aus unserem
Verband: Sie haben ihre Lebenswelt, ihre Berufswelt und ihre Freizeit mit den
Gästen aus Brasilien geteilt. Das fügt diese Welt zusammen. Es geht weiter: In
diesem Jahr machen wir einen neuen Besuch in Brasilien: 07. - 29.11.2026.
Gefördert vom Land NRW, gefördert durch unseren Förderverein der KLJB machen wir
uns auf. Das Programm wird gerade seitens der CPT in Brasilien vorbereitet.
Ein Projekt ist noch in der Planung: Ein Bildungsprogramm für Kleinbauern und -
bäuerinnen. Dazu sind wir im Austausch mit dem Agrarministerium in Brasilien und
der CPT. Ich hoffe, wir haben das Konzept abgestimmt vor der nächsten Wahl im
November 2026.
Gemeinsam werden wir Botschafter*innen seine für eine KLJB, die weltumspannend
wirkt!
XXIX - Bericht der Haushalts- und Finanzkommission (HaFiKo 2025 / 2026)
Die Haushalts- und Finanzkommission, kurz HaFiKo, ist das Beratungs- und
Prüfungsgremium des KLJB-Diözesanverbandes in allen finanziellen, personellen
und organisatorischen Angelegenheiten.
Zu den Hauptaufgaben der HaFiKo gehören die Beratung des Diözesanvorstandes und
Hauptamtes zu Finanzthemen, der Entwurf des Haushaltsplans sowie die Prüfung der
Haushaltsrechnung einschließlich der Kassenprüfung.
Die HaFiKo besteht aktuell aus acht Mitgliedern. Gewählte Mitglieder sind Frank
Boing, Lennart van de Weyer, Lena Mennemann, Fabian Wessel und Theresa
Wesselmann. Damit ist die Kommission voll besetzt. Hinzu kommen zwei Vertreter
des Diözesanvorstandes, Dirk Buddenbrock und Luca Kessling. Von hauptamtlicher
Seite steht Lars Kramer der HaFiKo zur Seite.
Am 30.12.2025 traf sich die HaFiKo zu einer Online-Sitzung. Im Mittelpunkt
standen die Haushaltsplanung 2026 sowie die Anpassung der Ehrenamtspauschale des
Diözesanvorstandes.
Am 23.03.2025 fand die nächste Sitzung statt, in der sich die Kommission mit den
KJP NRW-Fördersätzen, den Kosten mobiler Angebote, der Einschätzung von Anträgen
für die Diözesanversammlung 2026 sowie mit der vorläufigen Haushaltsrechnung
2025 beschäftigte.
Die entsprechenden Beratungsergebnisse und Beschlussempfehlungen werden an den
Diözesanvorstand weitergegeben bzw. auf der Diözesanversammlung mitgeteilt.
Zum Zeitpunkt der Berichterstellung steht noch ein weiteres Treffen im
Berichtszeitraum aus. Auf der Tagesordnung stehen die weiteren Vorbereitungen
zur Diözesanversammlung 2026 sowie die Kassenprüfung 2025.
XXX - Externe Jubiläen / Repräsentationsaufgaben
In der Zeit vom 15.01. bis zum 20.01.2026 war die KLJB Münster gemeinsam mit
Vertreter*innen der KLJB Aachen, KLJB Köln und der KLJB Paderborn für den KLJB-
Landesverband NRW mit einem Stand auf der 100. Grünen Woche in Berlin vertreten.
Unter den Motto „Mitmachen. Mitbestimmen. Mitgestalten. Jugendbeteiligung im
ländlichen Raum fördern!“ wurde auf der Messe ein Infoturm präsentiert, auf dem
die vielfältigen Projekte und Themen junger KLJBler*innen im ländlichen Raum
sichtbar gemacht wurden. Damit war eine gute Gesprächsbasis geschaffen, um zu
zeigen, wo Jugend bereits heute aktiv die Zukunft mitgestaltet, und um zu
fordern, die Jugendbeteiligung auf verschiedenen Ebenen noch weiter zu erhöhen.
Denn auch in diesem Jahr lag der Fokus des Auftrittes in Berlin auf der
Vernetzung mit Vertreter*innen anderer (landwirtschftlicher) Verbände,
politischen Vertreter*innen der demokratischen Parteien aus Kommunal-, Landes-
und Bundespolitik sowie mit weiteren Gruppen aus der Landjugendarbeit.
Darüber hinaus konnte das Standteam an verschiedenen Abendveranstaltungen
teilnehmen, wie den NRW-Empfang, den Empfang des WLV, die Raiffeisen-City-Night,
die Landjugendfete und den Landjugendball des BDL.
Am 05.06.2025 richtete der Bund der Landjugend (BDL) zusammen mit der
Westfälisch-Lippischen-Landjugend (WLL) den Berufswettbewerb der deutschen
Landjugend auf Haus Düsse aus. An der Siegerehrung, dem Westfälisch-Lippischen
Abend, nahmen Nicole Rehbaum und Dirk Buddenbrock für die KLJB Münster sowie
weitere KLJBler*innen für den Ring der Landjugend (RdL) teil.
Am 09.09.2025 luden die KLB Münster und das Katholische Büro zum Dialogforum
Kirche-Politik-Landwirtschaft in den Düsseldorfer Landtag ein. Mit
Vertreter*innen der Grünen, der SPD, der CDU, dem Rheinischen und Westfälischen
Bauernverband, den Landfrauen und der KLJB wurde zu verschiedenen Punkten rund
um Landnutzung und Verpachtung diskutiert.
Dieses Dialogforum soll dazu genutzt werden, die drei Parteien Kirche, Politik
und Landwirtschaft an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam Lösungen für die
Landwirtschaft im Rahmen von kirchlichem Grund zu finden.
XXXI - KLJB on Tour
Im Rahmen der Diözesanversammlung 2024 hat sich ein ehrenamtliches
„Beitragsteam“ organisiert, welches im Nachgang noch um einige Mitglieder
gewachsen ist. Das Beitragsteam unterstützte die hauptamtlichen
Mitarbeiter*innen und den Diözesanvorstand bei den Besuchen von
Ortsgeneralversammlungen, um dort die Hintergründe der Beitragserhöhung 2026 zu
erklären. Insgesamt wurden 44 Ortsgruppen besucht, der Großteil davon jedoch vor
der Diözesanversammlung 2025. Im Berichtszeitraum selbst waren es noch 5
Gruppen.
Durch die finale Umsetzung der Beitragserhöhung in diesem Jahr gibt es keine
weiteren Gruppen mehr zu besuchen, sodass sich das Beitragsteam nun auflösen
wird.
Wie in jedem Jahr fand auch 2025 am letzten Oktoberwochenende die Agrarfahrt
statt. Vom 23. - 26. Oktober reiste eine vollbesetzte Gruppe mit dem Bus zu
einer mehrtägigen Exkursion in den Norden Deutschlands. Die Fahrt wurde von Jan
Tappert und Nicole Rehbaum organisiert und begleitet.
Die Abfahrt erfolgte am 23.10. um 07:00 Uhr am P&R in Ascheberg. Nach einer
kurzen Frühstückspause führte die erste Station zum Abwasserverband
Braunschweig. Dort begrüßten Timo Brandes und Ludmilla Martens die Gruppe und
ermöglichten einen umfassenden Einblick in die Anlagen sowie die dazugehörige
Biogasanlage. Am Nachmittag wurde der Milchviehbetrieb Bentloh KG in Scharnhorst
besichtigt. Im Rahmen einer Betriebsführung erhielten die Teilnehmenden
Informationen zur regionalen Landwirtschaft und zur betrieblichen Organisation.
Zum Abschluss gab es eine Kostprobe aus dem hofeigenen Milchautomaten.
Anschließend ging es weiter nach Lüneburg, wo der Tag nach einem gemeinsamen
Abendessen im Brau- und Tafelhaus Mälzer endete.
Der zweite Tag begann mit einer Führung durch das Getreideterminal in Hamburg.
In zwei Gruppen aufgeteilt, erhielten die Teilnehmenden detaillierte
Informationen über die Abläufe beim Beladen und Löschen von Schiffen sowie über
logistische Prozesse am Standort. Am Nachmittag folgte ein Besuch des Guts
Harzhof bei Eckernförde. Dort berichtete Betriebsleiter Heiko Lemburg über seine
langjährigen Erfahrungen in der Minimalbodenbearbeitung, insbesondere im Bereich
der Mulch- und Direktsaat. Zudem wurde das Versuchswesen auf Teilen der
Betriebsfläche in Kooperation mit Syngenta vorgestellt. Ein besonderer
Schwerpunkt lag auf der Spinat-Saatgutproduktion und den damit verbundenen
Herausforderungen. Der Abend wurde nach der Ankunft im Hotel in Kiel individuell
in Kleingruppen gestaltet.
Am Samstagvormittag stand der Besuch des Lohnunternehmens Thomsenland nahe der
dänischen Grenze auf dem Programm. Juniorchef Marwin Thomsen präsentierte die
betrieblichen Strukturen und die regionalen Besonderheiten. Der Austausch
konzentrierte sich auf aktuelle technische Entwicklungen und Anforderungen der
Region. Am Nachmittag wurde der Hof Barslund des Landwirts und Influencers
Thomas Andresen besichtigt. Der Schwerpunkt lag hier auf Personalführung,
Betriebsorganisation sowie der Diversifizierung der betrieblichen Standbeine.
Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung von Mohr Potatoes in
Heringssand. Dort erhielt die Gruppe Einblicke in die Pflanzkartoffelproduktion,
die Sortiertechnik, die Lagerlogistik sowie die internationale Vermarktung –
insbesondere mit Blick auf den nordafrikanischen Markt. Die Führung erfolgte
gruppenweise durch die Produktionsstätten sowie durch die Vermarktungsabteilung
unter Leitung von Juniorchefin Anneke Mohr. Der Abend klang nach der Rückkehr
nach Kiel im Hotel aus.
Am Abreisetag trat die Gruppe am frühen Morgen den Rückweg Richtung Münster an.
Ein letzter Zwischenstopp erfolgte beim Familienbetrieb Ruhr Landwirtschaft in
Lüsche. Der Betrieb betreibt Ackerbau, Legehennenaufzucht und
Mastschweinehaltung. Während der Führung wurden die verschiedenen Betriebszweige
sowie regionale Herausforderungen erläutert. Besonderes Interesse galt den rund
65.000 Mastplätzen im näheren Umkreis des Standortes.
Vom 16. - 20. Januar 2026 waren 54 KLJBler*innen in Berlin zur Grünen Woche. Die
Fahrtenleitung übernahmen Kristin Schlamann, Tobias Tigges und Klara Schulze
Kökelsum.
Der erste Tag war mit der Busanreise und dem Einchecken im Hostel Three Little
Pigs gefüllt.
Am zweiten Tag besuchten die KLJBler*innen die Grüne Woche. Neben regionalen und
internationalen Spezialitäten, innovativer Landwirtschaft und vielem mehr war
auch die KLJB Münster mit einem Messestand, gemeinsam mit anderen
Diözesanverbänden und der Landesebene, in der NRW-Halle vertreten.
Der dritte Tag führte die Teilnehmenden zur jugendpolitischen Veranstaltung vom
BDL im CityCube Berlin. Hier wurden agrar- und jugendpolitische Themen
angesprochen und diskutiert. Am Nachmittag führte das Programm in die
Gedenkstätten Hohenfeldhausen. Nach einer kurzen Pause besuchte die Gruppe den
Gottesdienst der Bundesebene. Anschließend lud diese zur Beachparty ein. Bei
Chili con Carne und Kaltgetränken gab es die Möglichkeit, sich mit KLJBler*innen
aus ganz Deutschland zu vernetzen.
An Tag vier stand eine Betriebsbesichtigung auf dem Spargelhof Winkelmann an.
Hier erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Spargel- und Obstanbau, sowie
die Betriebsführung eines großen Erlebnisbauernhofs. Vor Ort gab es eine heiße
Suppe. Abends wurde der festliche Ball des BDL besucht.
Vom 18. - 21. September machten sich 15 KLJBler*innen auf den Weg in den Harz.
Die erlebnispädagogische Fahrt wurde von Referentin Malin Thomsen geplant und
durchgeführt.
Auf dem Programm standen verschiedene gemeinsame Aktivitäten, darunter ein Flug
mit der längsten Megazipline Europas über die Rappbodetalsperre, der Besuch des
Rätseldorfes Thale, Fahrten mit der Sommerrodelbahn sowie Wanderungen in der
Umgebung. Ein weiteres Highlight war die rasante Abfahrt eines Berges mit
Mountain-Carts. Ziel der Fahrt war es, neue Erfahrungen zu sammeln, Mut zu
zeigen und eigene Grenzen auszutesten.
Als Selbstversorger lebte die Gruppe gemeinsam im Gruppenhaus „Barbara“ in
Altenau, kochte zusammen und verbrachte dort auch die Abende in geselliger
Runde.
Um mit politischen Entscheidungsträger*innen ins Gespräch zu kommen, haben wir
im vergangenen Jahr verschiedene Gelegenheiten genutzt. Dazu gehörten unter
anderem die Teilnahme an der CDU-Münsterlandrunde, der jugendpolitische
Austausch des BDKJ Münster sowie der Stand der KLJB Nordrhein-Westfalen auf der
Grünen Woche 2026. Diese Formate boten die Möglichkeit, unsere Perspektiven
einzubringen, aktuelle Themen zu diskutieren und den direkten Dialog mit
politischen Vertreter*innen zu führen. Dabei sind wir mit folgenden politischen
Akteuren in den Austausch gekommen:
- Angelika Selhorst (CDU, stellv. Landrätin Kreis Coesfeld)
- Tilmann Fuchs (Bündnis 90/Die Grünen, Oberbürgermeister Münster)
- Norwich Rüße (Bündnis 90/Die Grünen, stellv. Fraktionsvorsitzender
Kreisverband Steinfurt)
